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Muriel
27.03.2015, 08:11
Sanguis hat schon recht, wenn sie sagt, dass Pharmazie und Medizin wirklich sehr unterschiedlich sind. Die Gemeinsamkeit, dass der eine die Medikamente verschreibt, die der andere ausgibt, ist zwar da und gewisse Studieninhalte (Chemie z.B.). Aber die resultierenden Berufe und die Arbeitsschritte haben ja nun wirklich kaum etwas gemein. Da xy aber bereits PTA ist, ist ja zumindest der Beruf des Apothekers sehr gut bekannt, so dass von einer vernünftigen Entscheidunsfindung ausgegangen werden kann.

ehemaliger User_25062015
27.03.2015, 08:55
Als naja hab ich die Argumente bezeichnet, weil ein Mediziner es glaub ich auch noch ganz gut hinkriegt ACE-Hemmer und beta-Blocker zu unterscheiden. Und 1-2 Semester Chemie sind ja wohl gar nicht mit dem vergleichbar was in der Pharmazie verlangt wird. Die gänzlich unterschiedliche Patientenversorgung mal außen vor gelassen. Der kann man sich nach dem Studium ja entziehen.
Und weil sie meinte, dass sie PTA ist wird sie denke ich wissen, ob sie mit der Pharmazie glücklich wird. Nichts ansere hab ich ja eigentlich schon gesagt^^

Stephan0815
27.03.2015, 10:14
Aber der Pharmazeut ist doch derjenige, der noch am ehesten den Unterschied zwischen einem beta-Blocker oder ACE-Hemmer versteht.

In der Herstellung, der Funktion oder der Wirkung? Bei ersterem wohl definitiv, bei den beiden anderen wäre ich da jetzt mal nicht so sicher.

Minoo
28.03.2015, 20:52
In der Herstellung sind wir Pharmazeuten allein auf weiter Flur. Die Galenik ist unser Hoheitsgebiet. Was die Wirkung betrifft, wissen wir pharmakologisch aber auch schon recht gut bescheid. Mein Pharmakologie Prof hat uns Pharmazeuten immer für die rege Teilnahme an seiner VL gelobt und gemeint, dass er sich das auch bei den Medizinern wünscht. :)

Xy
31.03.2015, 12:53
Die Wirkung von einem ACE- Hemmer und beta-blocker wird auch in der PTA Ausbildung nahe gebracht und im pharmazie Studium sicher auch aber wahrscheinlich nicht so intensiv wie im Medizin Studium. Hier liegt auch schon mein Problem, ich finde es wahnsinnig interessant was / wie ein Wirkstoff im menschlichen Körper funktioniert ,was passiert , welche Verbindungen es eingeht usw.
die Chemie und Galenik finde ich im Pharmazie Studium und die tiefergründige Wirkung / funktion des menschlichen Körpers auch ohne Medikamente in der Medizin. . Ich bräuchte eine Kombi als Studiengang 😊

Xy
31.03.2015, 12:55
Zudem darf man auch den späteren Verdienst unterschied nicht vergessen ...

Herr Professor
31.03.2015, 13:53
Die Wirkung von einem ACE- Hemmer und beta-blocker wird auch in der PTA Ausbildung nahe gebracht und im pharmazie Studium sicher auch aber wahrscheinlich nicht so intensiv wie im Medizin Studium.

Doch sogar intensiver.
Die genauen Wirkmechanismen kommen in der Medizinalchemie-Vorlesung. Da gehts dann viel genauer in die Thematik, als du sie je in einem Pharmakologiebuch finden wirst.
Bei ACE-Hemmern z.B. darfst du dich mit den verschiedenen Enzymklassen, katalytischen Triaden und Strukturaktivitätsbeziehungen auseinandersetzen.
Du erfährst (soweit bekannt) wie ein Wirkstoff genau bindet und warum (Elektronenchargetransferkomplex, Pi-Pi-WW, van der Waal....)... ob du es dann immer verstehst, sei mal dahingestellt.
Du darfst den Aufbau von Ionenkanälen auswendig lernen, kannst nachher erklären warum Benzodiazepine in Überdosen fast gar immer tödlich, usw.

Also die exakten Wirkmechanismen lernt (zumindest in Deutschland) keiner ausführlicher im Studium, als der Pharmazeut.

ehemaliger User_25062015
31.03.2015, 16:12
Zudem darf man auch den späteren Verdienst unterschied nicht vergessen ...

Versuchst du jetzt dich selbst zu überzeugen? :-))

Xy
01.04.2015, 09:53
Versuchst du jetzt dich selbst zu überzeugen? :-))

Warum ein Mediziner verdient nach dem Studium mehr wie ein Pharmazeut in der öffentlichen Apotheke. .

Phosphorsalzperle
03.04.2015, 16:55
wernur wegen des geldes Pharmazie studiert, sollte es gleich lassen. In der Apotheke verdienen wir einfach viel weniger als ein Mediziner. Dafür tragen wir auch nicht so eine große Verantwortung. ich möchte keinen Patienten am Herzen operieren müssen.
In der Industrie kehrt sich die Situation ggf um. Da gibt es für einen promovierten Pharmazeuten ein ziemlich dickes Gehalt, was auch schonmal über dem eines Arztes liegen kann. Also macht euch klar, was ihr wollt.

Xy
03.04.2015, 17:37
....👍😆....

Hanno04
04.04.2015, 18:45
Also die exakten Wirkmechanismen lernt (zumindest in Deutschland) keiner ausführlicher im Studium, als der Pharmazeut.

wir pharmazeuten haben es ohnehin mit dem exakten lernen. ich habe das gefühl wir fangen dort an die dinge zu lernen, wo für andere disziplinen der rahmen des groben verständnis und der anwendung aufhören. uns reicht es eben nicht zu wissen, dass ein enzym gehemmt wird, sondern wir schauen uns die bindetasche und funktionelle gruppen des enzyms an und lernen nach welchem chemischen reaktionsmechanismus nun der anrzneistoff am target angreift.
manchmal frage ich mich selbst, ob dieses detailwissen wirklich von nutzen ist. aber ich bin ja auch erst am anfang meines studiums

Xy
17.05.2015, 16:44
Wer studiert in Erlangen und kann mir von der Uni berichten, wie sie das mit den Klausuren Hand haben? Machen die das wie die Uni in würzburg alle Prüfungen während der vorlesungsfreien Zeit?

Lissminder
26.05.2015, 20:15
Wer studiert in Erlangen und kann mir von der Uni berichten, wie sie das mit den Klausuren Hand haben? Machen die das wie die Uni in würzburg alle Prüfungen während der vorlesungsfreien Zeit?

Ich kann dir leider nichts zu Erlangen sagen. Heißt es, dass du vorher in Würzburg studiert hast? Alle Prüfungen in den Semesterferien finde ich ziemlich anstregend. So hat man doch nie richtig frei. Wann bleibt denn da noch Zeit für die Famulatur?

Xy
26.05.2015, 20:35
Nein aber in Würzburg legen sie ein paar prüfungen auf die vorlesungsfreien Tage

Hanno04
26.07.2015, 11:56
das ist aber ganz normal.bei uns liegen einige klausuren auch in dern ersten semestertagen. das ist manchmal einfach nicht anders zu organisieren. so schlimm finde cih das auch nicht. so hat manwenigstens vorher ein paar tage, in den man sich voll aufs lernen konzentrieren kann und nicht noch ständig zu vorlesungen oder ins labor muss.
ätzender fände ich da, wenn die laborpraktika in die semesterferien fallen. gibts auch an einigen unis. in hamburg zum glück nicht :)