Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : welches Schulfach war am nützlichsten fürs Studium?
Mein wichtigstes Fach war der Geschichte /sozialkunde Leistungskurs, in dem hab ich des auswendig lernen gelernt :-))
anna1708
29.04.2015, 13:14
Aber klar, die die schlecht in Englisch waren, mussten oft dann noch ein Sprachkurs belegen um es nachzuholen.
echt? also jetzt sprachkurs in der freizeit oder gezwungenermaßen, weil sie englisch wirklich brauchten?
einige meiner freunde sprechen auch trotz Englisch bis zum Abi ein wirklich mieses englisch, aber denen ist es egal, man kommt ja auch mit miesem englisch recht weit.
wenn man wissenschaftlich arbeitet, sind solide englisch-kenntnisse schon absolut notwendig, oder wie seht ihr das?
Es gibt viel mehr Leute die wissenschaftlich arbeiten, als Leute die gut Englisch sprechen... das sollte diese Frage beantworten :-))
baugruen
29.04.2015, 13:36
Es gibt viel mehr Leute die wissenschaftlich arbeiten, als Leute die gut Englisch sprechen... das sollte diese Frage beantworte
richtig. wir hatten mal internationalen besuch an unserer uni und ein oberarzt hat einen vortrag auf englisch gehalten. das war ganz schön übel. hat mich bisschen an diesen oettinger in brüssel-parlament erinnert :-) .
Nessiemoo
29.04.2015, 13:44
Also es zwingt dich keiner natürlich. Man soll aber schon in der Lage sein eine Publikatin einigermaßen zu verstehen. Wer damit Schwierigkeiten hat und mehr-oder-weniger rational denken kann, macht ein Kurs. ;)
baugruen
03.05.2015, 10:51
es gab ja neulich auch mal diesen bescheuerten twitter-hype, wo sich so eine göre darüber aufgeregt, dass sie ja in der schule ach so wenig fürs leben lernen würde...
natürlich, ich hab seit dem abi auch keine kurvendiskussion mehr gemacht oder ein gedicht interpretiert, aber dennoch bin ich sehr froh darüber, dass ich es mal machen musste, weil es eben doch mehr bringt, als man glaubt. und sei es nur problemlösendes oder analytisches denken.
soll sie sich doch selbst mal drum kümmern, wie eine steuererklärung gemacht wird... *wie-ein-rentner-grummelnd*
learningbypressing
06.05.2015, 15:39
Latein hat sich bei mir sehr bezahlt gemacht!
baugruen
08.05.2015, 12:25
Latein hat sich bei mir sehr bezahlt gemacht!
bei mir auch. hatte es zwar nur zwei jahre und demnach nicht mal ein latinum, aber es hat dennoch eine menge gebracht. ich weiß noch, wie ich meiner lateinlehrerin damals sagte, ich würde latein abwählen, "weil ich das ja doch nicht für später brauchen würde"... lol. stattdessen hab ich dann informatik gemacht und wie das lief, hab ich ja hier im thread ja schon erläutert.
Spider Lady
08.05.2015, 13:44
Das ist eine wirklich gute Frage!
Und wenn ich so darüber nachdenke, dann muss ich ehrlich gestehen, dass mich kein Schulfach auf das Studium vorbereitet hat. Am nützlichsten war wahrscheinlich noch Englisch, einfach aus dem Grund, weil ich damit meine Sprachkenntnisse verfeinern konnte. Aber alles andere… Biologie Grundkurs vielleicht minimal. Kann ich nur hoffen, dass das bei den Kids heutzutage besser läuft.
Latein hat sich bei mir sehr bezahlt gemacht!
Ich hatte 7 Jahre Latein und hab damit sogar ein großes Latinum.
Obs was fürs Studium gebracht hat, kann ich irgendwie nicht wirklich einschätzen. Die tausend Texte von Ovid, Caesar und Co. haben mich auch jeden Fall mal nicht weitergebracht im Studium. Ca. 90 % von dem, was ich in Latein mal gelernt haben, habe ich mittlerweile auch schon wieder vergessen. Eigentlich hatte ich es schon vergessen, als ich mein Abitur in der Tasche hatte.
Termi hab ich zwar mit Minimalaufwand sehr gut bestanden aber da war eher die medizinische Ausbildung hilfreich. Und meinen Komilitonen, die kein Latein hatten, haben auch nicht viel mehr gelernt und auch locker bestanden. Maximal beim Anatomielernen war ein gewisses Grundverständnis vielleicht von Vorteil. Kann aber auch nicht einschätzen, wie schwer sich die anderen damit getan haben. Dafür hat auch das Wissen aus 1-2 Jahren Latein gereicht.
baugruen
09.05.2015, 07:13
latein hat mir jetzt für das studium ehrlich gesagt auch nicht sonderlich viel gebracht, aber z.B. für meine Grammatik im deutschen, für andere fremdsprachen und für das allgemeinwissen. allein schon, dass man inschriften auf irgendwelchen kirchen-altaren übersetzen kann, finde ich schon ganz gut.
und eine großzahl medizinischer begriffe (solang sie nicht griechisch sind ;-) ) kann man sich ja so auch ganz locker herleiten.
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