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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : a.Tag A 117 (Oberkörperhochlagerung?)



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Pascal
04.09.2001, 17:27
Iß nu langsam mal gut? Schluß aus Hundeplatz. Sonst gehts ohne Fernsehen ins Bett.
:-???

Peter
04.09.2001, 23:16
*******

der arme Patient!

Bin selber RS und im 6. klinischen Semester. Was ich aber auf den Tod nicht ausstehen kann sind NAs, die denken, die RDler wären blöd oder irgendwie minderwertig. Genauso kann ich RDler nicht leiden, die meinen sie müssten NA sein (Wahrscheinlich wollte er sich RA nennen und hat sich vertippt; komisch nur, dass das N nicht neben dem R liegt)
Diese ewigen Grabenkämpfe werden nämlich auf dem Rücken des Pat ausgetragen!
Bsp: Frühdefibrillation.
Es ist inzwischen nach den neuen ILCOR Richtlinien vom August 2000 absolut unstrittig, dass die Frühdefibrillation das Mittel der Wahl ist, um jemanden mit Kammerflimmern zu retten. Daher wird empfohlen, es den Laienhelfern beizubringen.
Der Jahrelange Streit im RD war deshalb vorhanden, weil einerseits die Ärzte sich nicht die Butter vom Brot nehmen lassen wollten und andererseits aber Angst vor Rettungsrambos haben mussten. Kenne selber einen RA, der es geschafft hat, beim Eintreffen des RTW ca 3 Min vor dem NEF schon einen Zugang gelegt zu haben, ohne dem NA dann sagen zu können, was der Pat hat!

Warum können nicht beide Seiten ihren Job tun und mit der anderen Seite SINNVOLL zusammenarbeiten?

Ausgebadet haben es tausende Patienten, die jetzt keine mehr sind, weil sie nicht rechtzeitg defibrilliert wurden.

PEACE Peter

Pe.: Wer gerade 1. Stex gemacht hat und denkt, er wäre in 2 Jahren Arzt hat sich verrechnet!

05.09.2001, 10:14
Lieber RD-Mitarbeiter... (Nr.4 in der Schlange)
Irgendwie bewundere ich Dich schon, daß Du die Kompetenz aufweist uns alle zu beurteilen. Dennoch finde ich Dich etwas voreilig und eine wenig "hochnäsig". Als Medizinstudent solltest Du doch eigentlich schonmal "hinter die Kulissen" geschaut haben und wissen, daß es noch viel mehr als nur Notfallmedizin gibt. Ich finde sowieso, daß sich ein guter Kliniker in den meisten Notfällen durch ein bißchen Nachdenken und Transferarbeit weiterhelfen kann. Früher (zu Zeiten der heutigen Hausärzte) gab es das Fach Notfallmedizin gar nicht und war nicht Bestandteil des Studiums!! Deswegen habe ich immer noch mehr Respekt vor solchen Hausärzten, die Ihre Qualitäten auch noch nach jahrelanger Tätigkeit auf vielen anderen Gebieten haben müssen und sich Notfallmedizin fast gänzlich herleiten müssen, als vor jemandem der alles schön säuberlich in der Uni oder beim DRK,... auf dem Silbertablett präsentiert bekommt und auch nur ein ziemlich schmales Spektrum hat.
Mit kollegialen Grüßen,
ein Medizinstudent, Rettungssanitäter und Sohn von so einem "Quacksalber"

Pascal
05.09.2001, 17:57
Also da muß ich dir recht geben. Aber das hat nix mit Notfallmedizin zu tun. Das wird nebenbei auch nicht immer toll gelehrt. Jedenfalls bei uns nicht. Ich finde es generell sehr gut wenn Ärzte und auch angehende und nichtärztliches Personal über ihren Tellerrand gucken können und ihr Wissen anwenden können.
Aber es ist einfach peinlich wenn ein Arzt egal welchen faches nichteinmal die Wichtigsten Grundsätze nicht ansatzweise kennt. Beispiel Internist der bei kollabiertem, kaltschweißigen Patienten die Beine hochlagert während die Frau daneben steht und sagt mein Mann hatte schon 2 Infarkte. Prost mahlzeit kann ich da nur sagen.

Peter
05.09.2001, 18:53
Ich verstehe Pascal nicht.

Zum Ausgleich haben wir doch alle in Histo und Patho 3 Jahre lang mindestens 1,5h pro Woche mikroskopiert.
Ich kann da im histologische Sinne keinen Fehler finden an der Beinhochlagerung?

Pascal
06.09.2001, 17:49
:-dafür :-dagegen Ich weiß ja schon garnicht mehr was :-meinung ist. Muß glaube ich nochmal :-lesen . Man bin ich verwirrt.

Dr.Riviera
07.09.2001, 15:38
Könnten wir mal langsam aufhören, uns gegenseitig fertigzumachen?
Ich denke, daß es ein großes Problem in unserem Gesundheitswesen ist, daß jeder nur seine Seite sieht und und zuwenig "über den Tellerrand" hinausgeschaut wird.
Überdies hinaus sollte jedoch auch eine Einigkeit zumindest unter den MedizinSTUDENTEN zu erzielen sein.
Wenn ich mir diese Beiträge hier durchlese, frage ich mich wirklich, wie das einmal später im Berufsleben aussehen soll...
Denkt mal drüber nach!

Schöne Grüße aus Ostwestfalen!

Dr.Riviera

priv.doz.
07.09.2001, 16:56
SEHR VERNÜNFTIG. DANKE HERR DOKTOR