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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Mein Weg zum Medizinstudium



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ZoppoTromp
25.07.2015, 00:52
Mit 1.1 und 0.9 sind Freiburg und Tübingen erst mal außer Reichweite, für Heidelberg müsstest du dich auch ganz schön nach der decke strecken. Aber es gibt ja jedes Jahr immer einen, der im TMS der beste ist... ;)

piderman
25.07.2015, 02:05
Ich hab mir das doch ausgerechnet. Für Heidelberg müsste ich mit 2,1 Abi unter den besten 15% sein für Zahnmedizin.

Was genau ich studieren will, weiß ich ja noch nicht. Aber, dass ich theoretisch Chancen hab, ZM hier zu studieren, macht mir Hoffnung.

Galgenhumor
25.07.2015, 03:18
Bist du dir sicher, ob du Zahnmedizin oder Pharmazie studieren möchtest? Klar, kannst du dich darauf bewerben, aber frag dich selbst, ob du dir ein Leben als Zahnarzt oder Pharmazeut vorstellen kannst, wenn du den Zulassungsbescheid in deinen Händen hältst.

Ich war einmal in einer ähnlichen Situation und glaub mir, du wirst mit ZM oder Pharmazie nicht glücklich werden können.

Panamera
25.07.2015, 07:54
Woher weißt du das? Vielleicht ist ja eines der anderen Fächer "besser" für ihn und er ist nur nicht direkt darauf gekommen?
Wenn jemand beispielsweise deswegen überlegt, Arzt zu werden, weil er gerne Patienten behandelt und nicht, weil er unbedingt Fachrichtung XY einschlagen möchte, kann ZM doch das Richtige sein.
Ich würde dir allerdings empfehlen, dir in einem Praktikum anzuschauen, worauf du dich einlässt, bevor du zu schnell schießt ;) Denn gerade ein Pharmazeut macht ja etwas ganz anderes als ein Arzt.

piderman
25.07.2015, 13:08
Ja, klar, es ist ja erstmal nur die Vorauswahl. Neben dem Pflegepraktikum muss ich ja sowieso noch mindestens 2 Monate in irgendeiner Praxis machen.

EVT
25.07.2015, 18:48
Aber wird Zahnarzt da anerkannt? Mach doch MKG. :-D
Apotheke wird nicht angerechnet dafür oder?

piderman
25.07.2015, 23:54
Apotheke nicht, nein.
Muss man nicht im Studium sowieso ein Pflegepraktikum machen? Kann es sein, dass dann ein Praktikum, was man davor gemacht hat, angerechnet werden kann?

piderman
26.07.2015, 16:35
Mir ist grad noch aufgefallen, dass es ja noch den HamNat gibt. Für HM wird der mir wohl nichts bringen, aber könnte ich dafür mit 2.1 irgendwo eingeladen werden? Ich hab gelesen, dass man in Berlin mal bis 2.0 eingeladen wurde.... :(

Sternchenhase
26.07.2015, 16:46
EDIT: Also die letzten Jahre wurde man in Berlin bis max. 2,0 eingeladen (Link (http://www.charite.de/fileadmin/user_upload/portal/studium/bewerbung/C210-D_Ergebnisse_im_AdH_1.0.pdf))
In HH wurde bis 2,1 eingeladen letztes Jahr (Link (http://www.charite.de/studium_lehre/studieren_an_der_charite/bewerbung/))

piderman
27.07.2015, 21:56
Kennt jemand eine gute Übersicht übers Medizinstudium im Ausland in der jeweiligen Landessprache? Habe ja noch ein Jahr Zeit, könnte also sprachtechnisch noch einiges lernen. Länder wie Italien oder Spanien kann ich mir tausendmal besser vorstellen als alle osteuropäischen und die Landessprache müsste ich ja nach dem Phsyikum eh können.

Was gibts es außer zb Italien noch, wo für die Zulassung ein Aufnahmetest und nicht das Abi zählt?

Tortellini07
27.07.2015, 22:08
Österreich wäre auch noch eine naheliegende Variante - da zählt ausschließlich der MedAT :)

davo
27.07.2015, 22:13
Österreich z.B. :-)) Da gibts auch einmal im Jahr einen Test, und nur das Testergebnis zählt. (Wobei es eine Quotenregelung gibt, sprich man konkurriert mit den ganzen anderen EU-Ausländern, die fast alle aus Deutschland kommen.)

In Westeuropa gabs sonst z.B. noch in den Niederlanden bisher eine Lotterie an der man dreimal (?) teilnehmen konnte, aber das sollte geändert werden. Wurde inzwischen vielleicht schon geändert. In Frankreich kann jeder anfangen, aber nach dem ersten Jahr wird brutalst gesiebt.

In Osteuropa auf Englisch studieren kann man u.a. in Bulgarien, Estland, Kroatien, Lettland, Litauen, Polen, Rumänien, der Slowakei, Tschechien und Ungarn. Ich selbst war schon in Estland, Lettland, Litauen, Polen, der Slowakei, Tschechien und Ungarn (sowie Slowenien) und würde sagen: Diese Länder sind heutzutage viel westlicher, als die meisten Leute glauben. Ich fühl mich dort überhaupt nicht fremd. Ja, Litauen hat noch einen gewissen UdSSR-Touch. Aber ansonsten überwiegen für mich die positiven Aspekte (freundliche Leute, alles etwas gemütlicher, gutes Essen). Wenn du es "am westlichsten" willst, würde ich Estland, Lettland, Polen (allerdings stark variabel je nach Region) oder Tschechien empfehlen.

Ich persönlich würde, falls Österreich nicht klappt, nach Rumänien gehen. Ist von den Studiengebühren her einfach die allergünstigste Variante. Und die Sprache ist mit Abstand die einfachste.

EVT
27.07.2015, 22:28
In Valencia kann man auf Englisch Medizin studieren.

piderman
27.07.2015, 23:58
Kennt jemand die Voraussetzungen für das Asklepios-Programm in Stettin? Finde irgendwie nix, außer mindestens 2 NaWis im Abi.

piderman
28.07.2015, 01:33
Irgendwie glaube ich langsam, dass das alles am planbarsten aber dafür auch am härtesten wäre, wenn ich französisch lerne und den kompletten Stoff den man in Luxemburg macht auswendig lerne. Es soll ja Abkommen geben, wodurch eine "begrenzte Anzahl" nach diesem Jahr nach DE wechseln können. Den ganzen Stoff auswendig zu lernen macht glaube ich lerntechnisch mehr Sinn als ewig die kognitiven Aufgaben des Med-AT zu büffeln. Ich habe einen Bekannten gefragt, der ordentlich Ahnung vom Thema Lernen hat und der meinte, dass da nur seeehr wenige Prozent der Leistung beeinflussbar wären.

Alternativ könnte ich auch komplett in Frankreich studieren. Mit einem Lern-Jahr Vorsprung ist das doch evtl machbar.


Wer fehlende Kommas findet... Moment, das macht keinen Sinn :D

davo
28.07.2015, 09:55
Am planbarsten ist es, wenn du dich an einer der unbekannteren rumänischen Unis bewirbst, denn die nehmen de facto jeden ;) In einer Fremdsprache zu den besten 10% zu gehören halte ich selbst für einen sehr guten Studenten für sehr unrealistisch. Und auch die Aussage zum Med-AT halte ich für Unsinn - gerade da kann man durch Training wahnsinnig viel bewirken, v.a. da viele Teilnehmer gar nicht oder nur schlecht vorbereitet sind.

piderman
28.07.2015, 14:35
Mal was ganz anderes: Ich muss ja für die Bewerbung an den privaten Hochschulen vorher ein Pflegepraktikum machen. Nun fällt bei mir durch Studienabbruch Bafög und Kindergeld weg, also ca. 600 euro. Mein Vater wurde vor kurzem arbeitsunfähig und meine Mutter kriegt Mindestlohn. Wenn ich das Praktikum nun als freiwilliges Praktikum mache, weil das Studium ja noch nicht begonnen hat, kann ich dann zumindest mit ner kleinen Vergütung rechnen? Da das ja oft um 7 beginnt, kann ich auvh nicht wirklivh weit fahren, hab also nur wenig Auswahl.

Absolute Arrhythmie
28.07.2015, 14:42
Du kannst ein FSJ machen (und dann ggf abbrechen), das wird bezahlt. Für ein "normales" Praktikum wirst du eher kein Geld bekommen. Wenn überhaupt eher ein Mittagessen in der Kantine.

piderman
28.07.2015, 23:03
Das Praktikum ist doch aber quasi ein Pflichtpraktikum oder? Ohne kann man sich ja nicht bewerben. Hab ich da nen Baföganspruch obwohl ich den Studienplatz ja gar nicht sicher habe?

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29.07.2015, 15:25
Du willst an einer privaten Hochschule studieren (ohne Rechtsanspruch auf einen Studienplatz), aber vorher ein staatlich finanz. Praktikum dafür absolvieren/in Anspruch nehmen? Interessantes Konzept... Dennoch viel Erfolg!

Studien-Kredit, evtl. Osteuropa (wenn für dich finanzierbar), TMS, Österreich oder Wartezeit (wie schon vorgschlagen) klingt für mich nach eher tragfähigeren Konzepten.