Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Wieviele Patienten und Dienste/ Monat sind normal? (Innere)
@wischmopp:
ein träumchen! *gefaelltmir*
wünsche dir viel spaß zu deinem berufsstart!
(und bin gespannt, ob sie ihr wort halten)
el suenio
09.08.2015, 16:28
Wenn ich das hier so lese, kann ich davon ausgehen, dass es vllt. doch nicht so ganz normal war bei uns in der Inneren. Das hat mich enorm abgeschreckt und hält mich eigentlich dauerhaft ab, Innere mal in Betracht zu ziehen. Da haben die Assistenten jeden Monat sechs 24h- Dienste von 8-8 Uhr und einen Rettungsstellendienst im Monat von 10-18.30 Uhr (samstags). Das ist schon krass, oder? Im Dienst hatten die dann die pulmologische Station, die Geriatrie und das Schlaflabor abzudecken. Im normalen Stationsbetrieb hatte jeder etwa 8 Patienten zu betreuen. Aber gegangen sind da trotzdem einige regelmäßig erst gegen 18-19 Uhr, ohne, dass es eine Zeiterfassung gegeben hätte. Rein theoretisch war es zwar möglich, Überstunden aufzuschreiben, aber nicht erwünscht, sodass es auch keiner gemacht hat.
][truba][
09.08.2015, 16:34
Sind die Ärzte aber nun mal selber schuld, wenn die das so hinnehmen.
So kann es sich ja auch nicht ändern.
Thunderstorm
09.08.2015, 16:40
Bei uns in der Theorie auch. (Von der praktischen Umsetzung kann ich frühestens in 2 Wochen berichten).
Innere (Gastro), Maximalversorger;
Dienste: 2-3/Monat (zu zweit die Inneren Stationen, NA und Intensiv läuft extra);
Stellenschlüssel: 1-5-12
Schonfrist: 3 Monate
Einarbeitung: zuständiger Oberarzt 2xtgl. fest auf Station, immer auf Abruf verfügbar (laut Aussage von CA und LOA Einarbeitungskonzept vor ca. 1,5 Jahren stark durchdacht, überarbeitet und revolutioniert (;-)) zugunsten entspannterer Assistenten, "die jetzt gar nicht mehr wegwollen von uns" :-).
Mal sehen, wie die Realität dann aussieht...
@ wischmopp
Wenn das wirklich so paradisische Zustände sein sollten und da Anfang nächstes Jahres eine Stelle frei wird, würde ich mich über die Info, um welches KH es sich handelt sehr freuen - gerne auch als PN. Nach sowas suche ich nämlich auch.
@ wischmopp
...ist vermutlich im Raum München, ne?
wischmopp
11.08.2015, 05:40
@ wischmopp
...ist vermutlich im Raum München, ne?
richtig vermutet :-)
Bin gerade zur Rotation in einem anderen Haus und kann deswegen die Vergleiche aus 2 Häusern ziehen:
Mein Stammhaus: Schwerpunktversorger, 300 internist. Betten + ITS, 3-4 Dienste/Monat (in Urlaubszeit auch mal 5), zwischen 10 und 12 Stunden, Dienste in Notaufnahme nach 3 Monaten (nie allein, da Facharzt mit vor Ort), Funktion bei Rotation in die Abteilung, wenn man etwas nachdrücklich ist.
Mein Rotationsort: kleine Haus, 50 internist. Betten+ITS, 3 Dienste/Monat a 16 Stunden, Dienste nach 3 Monaten, FA im Hintergrund, Funktion fest im Plan, jedoch beschränkt auf 2 Disziplinen.
Bevorzuge das System in meinem Haus.
30 Patienten für 1 Assistenzarzt (kardiologische Station). Ist bei euch auch so?
SuperSonic
22.11.2015, 05:16
Nein. Wie soll das denn funktionieren? Regelmäßige Arbeitszeit von 8 bis 20 Uhr?
Ich arbeite erst 2 Monate und mir wurde gesagt, dass wenn mir das nicht passt, oder wenn ich das nicht schaffe, soll ich eine andere Stelle suchen. Ich fühle mich hier müde und gestresst, aber als Ausländerin habe ich wahrscheinlich wenig Chance etwas Besseres zu finden. Gibt`s Kollegen, die noch mehr Patienten betreuen?
WackenDoc
22.11.2015, 13:47
Such dir eine andere Stelle.
Alleine als Anfänger 30 Betten betreuen geht nicht. Eigentlich geht das auch nicht wenn man erfahrener ist.
arbeiter79
22.11.2015, 19:12
Verstehe nicht warum alle so scharf auf die funktionsdiagnostik sind, in der inneren kann man doch gut auch konservativ was werden
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