Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Stellenreduktion 80% - welchen Tag freinehmen? Welche anderen Modelle
Bei uns gibt es viele Modelle an Teilzeitgestaltung (jeden Tag eher gehen oder ein-zwei Tag frei in der Woche), wir haben mehr Teilzeitstellen als Vollzeitstellen und natürlich machen die TZ nur anteilig Dienste, sprich eine 0,5-Stelle macht die Hälfte der Dienste einer VZ-Stelle. Das bedeutet viel Organisation und Planen, aber es geht irgendwie. Durch die Vetretungen der TZ-Stellen an ihren regelmäßigen freien Tagen muss man aber ehrlich sagen, dass damit Mehrarbeit für die VZ-Stellen einher geht... Gerade weil es halt mehr TZ als VZ gibt
[...] und natürlich machen die TZ nur anteilig Dienste, sprich eine 0,5-Stelle macht die Hälfte der Dienste einer VZ-Stelle.
Das ist ja nett, dass ihr das so macht...ist aber nicht die Regel und auch nicht im Tarifvertrag vorgesehen...
Wenn man bösartig wäre, dann könnte man die TZ sogar mehr Dienste machen lassen, weil sie ja deutlich mehr Platz noch oben im ArbZG haben. Während eine VZ-Kraft ja mit einem Dienst schon über dem Limit liegen kann, ist eine 50%-TZ-Kraft ja weit entfernt von der Illegalität... ;-)
Was meine Teilzeitkolleginnen wohl sagen, wenn ich diesen Vorschlag mache, Brutus? :-slap - Ich glaub ich lass das lieber :-peng
Danke auf jeden Fall für eure Erfahrungen und Meinungen!
Um keinen falschen Eindruck entstehen zu lassen: Ich bin eigentlich dafür, dass Teilzeitler "alles" anteilig machen, schöne wie unschöne Dinge. Was ich aber langsam nicht mehr abkann: Jemand reduziert/wird Schwanger/ist dienstunfähig...., macht daher weniger Dienste und die fehlenden Prozente werden (natürlich, kostet ja Geld....) nicht ersetzt und dann müssen die verbleibenden Vollzeitler eben noch mehr Dienste machen. (Daran ist aber die schuld und nicht die reduzierenden Kollegen). Aber "verpetzen" werde ich deswegen natürlich keinen.
Aber für zukünftige Stellenwechsel ist es natürlich gut zu wissen, dass man vorher explizit nachfragen muss, wie das mit Diensten bei Teilzeitarbeit aussieht.
@Threadersteller: Sorry fürs Dazwischenquatschen!
@Threadersteller: Sorry fürs Dazwischenquatschen!
alles gut; kein Stress ;-)
Autolyse
09.09.2015, 17:10
Wenn man bösartig wäre, dann könnte man die TZ sogar mehr Dienste machen lassen, weil sie ja deutlich mehr Platz noch oben im ArbZG haben. Während eine VZ-Kraft ja mit einem Dienst schon über dem Limit liegen kann, ist eine 50%-TZ-Kraft ja weit entfernt von der Illegalität... ;-)
Da ist dann aber beispielsweise § 10 VII 1 TV-Ä/VKA vor. ;-)
Wenn man bösartig wäre, dann könnte man die TZ sogar mehr Dienste machen lassen, weil sie ja deutlich mehr Platz noch oben im ArbZG haben. Während eine VZ-Kraft ja mit einem Dienst schon über dem Limit liegen kann, ist eine 50%-TZ-Kraft ja weit entfernt von der Illegalität... ;-)
Die neue Teilzeit wird wohl Vollzeit ohne Opt Out werden.
Über den von dir angesprochenen Punkt habe ich früher schon mal nachgedacht, gerade in Bezug auf die Weiterbildung. Wenn ich am Ende eh 40-48 Stunden arbeite, wieso sollte meine Weiterbildung dann länger dauern? Seh ich nicht ein.
Also wenn ich später wegen Kindern weniger arbeiten möchte werde ich genau das tun. So leidet wenigstens die WB nicht dadurch. Alles andere kann man nicht so sehr beeinflussen.
ich kenne es von bisher drei Arbeitgebern nur so, daß Teilzeitkräfte ungefähr weniger Dienste machen, ungefähr im gleichen Umfang wie ihre Teilzeit eingeplant ist (z.B. 50%), wobei es meistens dann doch eher etwas mehr Dienste sind. Zudem war es teilweise so, daß Teilzeitkräfte eher für erkrankte Kollegen einspringen mußten, weil da ja noch eher "freie Kapazitäten" waren, teilweise war es aber auch genau andersrum, daß die Teilzeitkräfte weniger einspringen mußten. Grundsätzlich sind meiner Erfahrung nach die meisten Teilzeitkräfte merklich öfter krank als die Vollzeitkräfte, so daß sie sich aus meiner Sicht nicht beklagen könnten, wenn sie dann paarmal öfter einspringen müßten als die Vollzeitkollegen.
Mein aktueller (internistischer) Arbeitgeber berücksichtigt fast jeden Stundenwunsch und versucht, das möglich zu machen, was zu aus meiner Sicht kaum zu rechtfertigendem Planungs- und Organisationsmehraufwand auf den Stationen führt, der nach Meinung der Teilzeitkräfte größtenteils auf ihrem Rücken ausgetragen wird (weil es oft dann doch nicht ganz so klappt wie vereinbart), nach Meinung der Vollzeitkräfte auf deren Rücken ausgetragen wird (weil sie überall die Lücke und die Vertretung für die Teilzeitkräfte sind). Bei uns arbeitet mehr als die Hälfte der Assistenzärzte in Teilzeit, mit Modellen von tgl. 7:30 bis 12:30 und 8:00 bis 13:00 und bis 7:30 bis 14:00 oder bis 15 Uhr aber nur 4 Tage die Woche usw usf.
Die neue Teilzeit wird wohl Vollzeit ohne Opt Out werden.
Über den von dir angesprochenen Punkt habe ich früher schon mal nachgedacht, gerade in Bezug auf die Weiterbildung. Wenn ich am Ende eh 40-48 Stunden arbeite, wieso sollte meine Weiterbildung dann länger dauern? Seh ich nicht ein.
Also wenn ich später wegen Kindern weniger arbeiten möchte werde ich genau das tun. So leidet wenigstens die WB nicht dadurch. Alles andere kann man nicht so sehr beeinflussen.
Genau diese Konstellation (Stelle reduziert wegen Kindern) hatte eine Freundin. Sie hatte offiziell eine 50%-Stelle, arbeitete aber 44h/Woche durch Dienste. Die WB dauert natürlich dennoch doppelt so lange.
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