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luckyluc
08.11.2015, 17:09
Lirum larum, bald gibts nur noch Kommissionierautomaten und dann sind wir das lästige Getratsche über den Schubladenzieher auch los.
Heimlich still und leise befürchte ich nur, dass es dann noch schlimmer wird.
Dann verkaufen wir nämlich nur noch Medikament, die uns ein Apparat auf den HV-Tisch spuckt:-D
Naja so nach dem Prinzip, so wenig tun wie möglich?! ;-)
Morphium
15.11.2015, 11:35
Eigentlich mega entspannt, aber irgendwann würde es für mich zu monoton sein.
Aber irgendwann wird doch alles monoton, wenn du 20-30 Jahre an einem Ort bist bzw. dieselbe Arbeitsstelle hast...
Aber es ist doch nicht jedes mal das gleiche. Dinge ändern sich auch, neues Team, dadurch auch abwechslungsreich, denke ich. :)
Angii_ka
22.11.2015, 17:09
in der apotheke finde ich es immer abwechslungsreich. die tätigkeit bleibt zwar dieselbe aber es sind doch immer neue kunden mit anderen "Problemen"
Hast schon Recht, aber ich kann es mir nicht vorstellen, für den Rest meines Lebens in ner Apotheke zu stehen. :-(
in der apotheke finde ich es immer abwechslungsreich. die tätigkeit bleibt zwar dieselbe aber es sind doch immer neue kunden mit anderen "Problemen"
glaube ich ehrlich gesagt nicht. wenn sich an unserem berufsbild bald nichts gravierendes ändert, sind wir wirklich nur noch verkäufer. mit der notdienstpauschale haben wir schon mal einen schritt in die richtige richtung getan. es muss aber noch merh folgen. beispielsweise die vergütung von unserer eigentlichen tätigkeit: die beratung rund um das AM.
mal schauen, wie sich das in den nächsten jahren umsetzen lässt. ich will zum glück eh lieber in die industrie
Ich will tendenziell auch in die Industrie, aber wie stellst du dir das vor mit der Beratung rund um das AM. Die meisten Normalos kommen in die Apotheke und wollen ein Heilmittel, das am besten sofort wirkt und die Beschwerden nachlassen. Viele nehmen diese Beratung nicht wahr, zudem kommt, dass wir nach dem Studium einfach viel zu viel Fachwissen haben, womit viele nichts anfangen können.
Morphium
29.11.2015, 14:16
Ja aber was erwartet man denn? Hast Recht janis. Viele wollen das ganze gar nicht wissen und interessieren sich einfach nicht für die Wirkweise o.ä.
Angii_ka
29.11.2015, 15:51
nicht unbedingt. zumindest habe ich immer die erfahrung gemacht, dass, wenn man v.a. ältere fragt oder beraten will sie gerne darauf eingehen oder auch interessiert nachfragen. kommt immer drauf an welche kunden man vor sich hat, wenn jmd nur ne aspirin will ist es klar, aber andere wollen sich auch mit dem beschäftigen was sie zu sich nehmen.
Ja aber was erwartet man denn? Hast Recht janis. Viele wollen das ganze gar nicht wissen und interessieren sich einfach nicht für die Wirkweise o.ä.
Ihr dürft nicht vergessen, dass unsere Aufgabe als Apotheke definiert ist als "aktive Beratung des Kunden"
AKTIV heißt eben nicht auf die Nachfragen nach WW oder UAW zu warten, sondern nach eigenem Ermessen und Gewissen bei dem richtigen Kunden beratend und wegweisend tätig zu werden.
Ich bin nun jett schon paar Monate in einer Apotheke und merke wie schwer das fällt immer wieder erneut das Engagement aufzubringen und sich dabei viele blöde Bemerkungen einzufangen.
Aber bei jedem 10 Kunden ist die Beratung extrem wichtig und diese sind dann auch sehr dankbar.
Das AKTIV müssen wir uns einfach auf die Stirn schreiben und dann unsere Aufgabe Ernst nehmen.
Das kann ich gut verstehen Mino. Ich bin ja noch nicht im PJ, aber stelle es mir schwierig vor, jedes Mal den Kunden daran zu erinnern, wie oft wie viel eingenommen werden darf, WW mit anderen Medis o.ä. Mir ist auch in der Apotheke, wo ich die Fam gemacht habe, aufgefallen, dass die wenigsten sich an diese AKTIVE Beratung halten. :-(
MineBiene
06.12.2015, 14:50
Jaaa, nicht nur während der FAM, sondern auch dann, wenn man selbst als Kunde mal reingeht und irgendwas braucht. Als ich dann sagte, ich sei Pharmaziestudentin, fing die Apothekerin aber an auszuholen und mir den größeren Zusammenhang zu erklären. Aber man darf auch nicht alle über einen Kamm scheren, es gibt auch wirklich gute Apotheker und wir sollten uns auch alle bemühen, unsere Arbeit gut auszuführen.:-love
Angii_ka
06.12.2015, 15:22
Ich hab in meiner ausbildung wohl ne gute apotheke erwischt. ich habe es nicht so empfunden dass die beratung fehlte.. und ich hab als pta auch immer mein bestes gegeben :-angel hehe
Phosphorsalzperle
09.12.2015, 15:10
Als ich dann sagte, ich sei Pharmaziestudentin, fing die Apothekerin aber an auszuholen und mir den größeren Zusammenhang zu erklären.
Meine Erfahrung ist, dass sie dann kaum noch was sagen, weil wir vom Fach sind. Das Gefühl habe ich sogar auch beim Arzt. Manchmal wird man ja gefragt, was man arbeitet. Wenn sie hören, dass man Pharmazie studiert, bekommt man erst einen mitleidigen Blick und dann kommt (wenn es um Medikamente geht) " Sie wissen ja gut Bescheid"
Diese Situation hatte ich beim Arzt auch schon! Und die Reaktion darauf, dass ich Pharmazeut bin, war eher "Oh Gott, Sie arme Sau. Das soll ja sehr hart sein." Hahah, DANKE, da hat uns einer verstanden. ;-)
Morphium
13.12.2015, 16:16
Hättest mal mit "ach Sie arme Sau" antworten sollen. Mediziner haben es ja nicht viel leichter. Aber wir haben es uns selbst ausgesucht, ne arme Sau zu sein. :-stud
Es geht aber immer schlimmer... :-?
Diese Situation hatte ich beim Arzt auch schon! Und die Reaktion darauf, dass ich Pharmazeut bin, war eher "Oh Gott, Sie arme Sau. Das soll ja sehr hart sein." Hahah, DANKE, da hat uns einer verstanden. ;-)
so kenne ich es auch eher. ein mix aus mitleid und großes unverständis wie man sich so etwas an tun kann.
dabei sollen die mal froh sein, dass es leute wie uns gibt. sonst wären sie diejenigen, die 1000 strukturformeln auswendig lernen würden.
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