Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Durchgefallen
Hallo zusammen.
Bin ich jetzt arrogant, weil ich dsa Physikum - sofern ich nicht noch durch's Mündliche falle - geschafft im ersten Anlauf geschafft habe?
Ich kenne jetzt niemanden persönlich, der durch's Schriftliche gefallen ist. Jedenfalls weiß ich es noch von keinem. Aber dafür kenne ich doch schon mehrere, die dieses Mal nicht angetreten sind. Die machen das dann halt ein halbes jahr später. Und durchfallen kann jeder mal. Das kann passieren und ist auch nicht weiter schlimm.
Allerdings habe ich auch Kommilitonen, die offenbar durch mehr Prüfungen durchgefallen sind, als sie bestanden haben. Da fange dann auch ich mich an zu fragen, ob das ganze denn wirklich noch Sinn macht.
und ab wann macht es keinen sinn mehr?..wer entscheidet das?
Also in meinem Semester ist bzw. war ein Kommilitone, der ist über 10 Jahre älter als ich, studiert schon 4 Jahre Medizin und ist zum 2. Mal jetzt durchgefallen.
Es gibt genügend Leute, die auch gerne einen Studienplatz hätten.
Man muß halt einfach irgendwann einsehen, daß man die Vorprüfung schaffen muß. Wer das nicht hinbekommt, muß seinen Platz halt irgendwann hergeben.
Au Mann. Das ist echt mal wieder recht Amüsant hier. Also, ein Langzeitstudent blockeiert erstmal keinen Studienplatz den jemand nutzen könnte. Studienplätze werden nämlich für gewöhnlich fürs erste Semester vergeben. Im dritten kann man so schlecht einsteigen.
Außerdem können einem echt beide Seiten voll auf den Zwirn gehen. Ob ich nun behaupte, daß alle "Langzeitstudenten" (Alleine das Wort ist schon extrem unpassend) dumm und faul sind. Oder ob ich behaupte, das alle regenzeit Studenten egoistisch und arrogant sind und nur an sich denken. Beides sind verallgemeinerungen, unhaltbar, falsch und zeugen von ziemlicher Frustration, um nicht zu sagen Borniertheit.
Bei weiten nicht alle "Langzeitler" sind zu faul. Und nicht jeder "Regelzeitler" denkt nur an sich selber. Im gegenteil. Es gibt auch viele die sehr gerne versuchen Dinge zu erklären und Komilitonen zu helfen. Gibt aber auch viele die das nicht akzeptieren können. Und irgendwann hilft man dann eben nur noch freunden oder leuten die auf einen zukommen.
Genau. Da gibt's doch auch sowas in der Bibel, vonwegen was zürnest du über den Dorn im Auge deines Nächsten, siehst Du denn nicht den Balken in Deinem eigenen? (Oder so, sorry, bin nicht getauft). :) Können wir uns nicht einfach alle liebhaben und zusammenhalten, wir sitzen doch alle im gleichen Boot! :)
...es gibt immer solche und solche: die kreation hochnäsiger arroganter langzeitstudent läuft bei uns ebenso herum wie hochnäsiger arroganter regelstudent, aber es gibt auch: nette langzeitstudenten (die nicht einmal faul und dumm sind, sondern wirklich sehr viel wissen haben, auch wenn sie schon mehrmals am mc-fragen system gescheitert sind) und nette regelzeitstudenten - punkt!!!
Also für das liebhaben bin ich auch. Wie sagte ein großer deutscher künstler einmal:
Diese Begeisterung sollte man sexuell ausnutzen. Aber ich schaffe sie nicht alle.
Also in dem Sinne, locker bleiben.
gebühren für langzeitstudenten lösen das problem schon von alleine!!! - so einfach ist das, ein glück, das es findige politiker gibt
Du dummer arroganter P...er!
"..., daS es findige Politiker gibt"??? Hihi, vielleicht sollten diese schlauen Herren dann erstmal ein Diktat zur Eignungstestung für das Medizinstudium einführen, oder mal nachfragen, wie es da zum 0,9 Abi-Durchschnitt reichen konnte (von dem man ja wohl bei solchen Beitragsverfassern ausgehen kann)...Spende an die Schule von Papi?
Hey. Ich bin Analphabet und stolz darauf. Außerdem welche Ärztehandschrift kann man schon entsziffern.
:-D
priv.doz.
07.09.2001, 14:27
NAJA!!! :-lesen :-) :-? , aber :-blush
..also ich kann einige leute hier nicht verstehen, das physikum ist eindeutig machbar....wer jetzt schon nicht besteht, der sollte einmal an die ebenso bevorstehenden staatsexamina denken - der abgefragte stoff ist weitaus mehr......wer jetzt schon über der regelstudienzeit liegt, der sollte gehen und einen anderen beruf wählen!!!!!!!!!!!!
Auf den Menschen ohne Namen und mit Vorgestanzten Schablonen für die Menschheit gehe ich jezt mal nicht weiter ein.
Ähm priv.doz. irgendwie komme ich mir schon fast verfolgt vor. Falls ein tieverer Sinn hinter deiner Antwort steckt bin ich glaube ich zu simpel gestrickt dafür. Du weißt schon, wir sind Männer, wir sind einfache Wesen. Und Pfirsich ist eine Frucht, keine Farbe.
Die Basisregel, im Falle des geringsten Zweifels, egal worum es geht: Nimm das einfachste!
IHR SEID WIRKLICH SIMPEL!!!
:-D cookie
Jetzt muss ich meinen Senf auch noch abgeben.
Ich habe nicht alle Kommentare gelesen, aber mich nerven die Stimmen, die sagen, "das Physikum schafft man ganz sicher, wenn nicht, wie soll man die nächsten Examina denn bestehen?"
Erst mal vorneweg, weder im 1. noch im 2. fallen so viele durch, wie im Physikum, und stressfreier ist das lernen allemal.
Ich komme ganz gut mit mc klar und mir fällt es auch schwer, nachzuvollziehen, wie man, wenn man viel weiß, die Examina nicht schaffen kann, aber ich kenne schon einige Beispiel dafür.
In meinem Semester sind z.B. 2, die recht gut, alle Klausuren der Vorklinik bestanden haben und dann 3mal das Physikum machen mussten, oder eine Mitstudentin, die im Physikum wie auch im2. im mündlichen locker ihre 2 geschafft hat, aber im schriftlichen nur eine 4, und die war wirklich fit.
Also nochmal, ich denke, bei vielen liegt es schon am Aufwand, den sie betreiben, aber es gibt sie wirklich, die Studenten, die mit mc absolt nicht klarkommen, die in der Prüfung die 5 Buchstaben sehen und dann Panik schieben.
Vielleicht sollte man nicht alles so sehr verallgemeinern und froh sein, wenn man es selbst schafft.
Grüße an alle.
Das ist so eine lächerliche Diskussion...
Alle, die's geschafft haben können stolz sein, alle die durchgefallen sind, sollten sich überlegen, warum, und es das nächste mal besser machen. Wer aus seinen eigenen Fehlern nicht lernt/lernen will/lernen kann und schon beim Physikum 3 Versuche braucht, sollte sich ernsthaft Gedanken machen, ob er wirklich für das Medizinstudium (damit meine ich NICHT den Arztberuf!!) geeignet ist. Das Medizinstudium ist nunmal zwingen notwendig ist um sich irgendwann einmal Arzt nennen zu dürfen. Ist das denn so schwer zu verstehen?
Ich erinnere mich noch gut an meine Vorklinikzeit und auch an das Physikum, nun hab ich gerade 2.STEX geschrieben (und nicht umbedingt eine Glanzleistung hingelegt), aber ich kann dazu nur sagen: Wer beim Physikum schon solch tiefgreifende Probleme hat wie manche von euch hier, der wird sich spätestens beim 2. STEX sehr schwer tun.
In Amerika läuft das Studium ganz anders und das ist auch gut so. Dort ist es nicht üblich, sich hirnlos über die Prüfungsmodalitäten aufzuregen, sondern das einzige zu machen, das wirklich hilft: LERNEN! Wann verstehen das die deutschen Studenten endlich?? Das Medizinstudium in Deutschland ist im internationalen Vergleich sowieso viel zu einfach. Man braucht nun wirklich nicht besonders viel Hirn, um irgendwie durch alle Prüfungen zu kommen und dann mal Arzt zu werden, aber ist das wirklich das Ziel?
Ich denke, nein. Findet euch endlich mal damit ab, daß Medizin nicht nur aus dem Gefühl der "Berufung" besteht, sondern auch aus genügend Hirn und Sitzfleisch. Wer beides nicht hat, und davon gibt es offensichtlich einige hier in diesem Forum, der sollte was anderes machen.
Christian
vielleicht ist es ja gerade das?....vielleicht wäre es besser, wenn die prüfungen so geändert würden, daß endlich einmal mein hirn dabei benutzt werden muß!!!!..vom ständig sturen auswendig lernen hat man wirklich nicht viel, kurze zeit nach der prüfung ist es einfach vergessen!...oder weißt du, 2.stex-kandidat, noch genau die muskelursprünge und ansätze?..(das hast du doch schließlich alles kommentarlos gelernt)
wenn ich die wahl hätte, dann bevorzuge ich wohl doch einen arzt, der mich mit hirn und nicht mit stur auswendig gelerntem wissen behandelt.....auch wenn er vieleicht noch einmal nachlesen muß
Aha! Und wie stellst Du Dir das vor?
"Tut mir leid, aber ihre Symptome kenne ich nicht. Da muß ich erstmal fünf Stunden lesen..." in der Zeit ist der komatöse Patient in der Notaufnahme dann gestorben.
Es ist ganz sicher richtig, das ein toller Auswendiglerner, ein 260 Punkte-Kreuzer (zu denen ich auch gehöre) noch lange kein einfühlsamer und GUTER Arzt wird.
zu einem guten Arzt jedoch gehört meiner Meiung nach mehreres:
1. Er muß sich ständig weiterbilden (HINZULERNEN).
Das bedeutet, neben HAus-abfinanzieren, Hund ausführen und Sohn/Tochter versorgen, muß er LERNEN, was Wissenschaftler neues entdeckt haben, um die Therapie der kranken Menschen zu optimieren. Und das ganze in einer ADÄQUATEN Zeit.
2. Er muß wohl einiges an AKTIVEM WISSEN haben, um die Symptome seiner Patienten einordnen zu können. Und das schafft man nur durch LERNEN (die SPITZFINDIGKEITEN der Vorklinik sind als Gehirn-Jogging zu verstehen)
3. Er muß Einfühlungsvermögen haben, was man im Studium MIT SICHERHEIT NICHT lernt (alle im Vorum einschließlich diesem Beitrag können sich da mal an die eigene Nase fassen).
Ein weiterer Punkt ist, das das Medizinstudium ein WISSENSCHAFTLICHES Studium ist. Das ist so. Ob das gut ist oder nicht, darüber kann man streiten. Auch Schwestrn und Pfleger im Krankenhaus haben sehr viel praktische Erfahrung im Umgang mit Krankheiten und können - meineserachtens - "Standadterkrankungen" besser therapieren als Ärzte, weil dazu vielleicht ganz andere Dinge als nur das richtige Medikament (was die Schwestern natürlich auch benennen können) zu geben.
Die Diskussion sollte also nicht üner MC oder nicht MC oder Spitzfindigkeiten weitergeführt werden, sondern über die Frage, ob man statt eines WISSENSCHAFTLICHEN STUDIUMS lieber demnächst eine AUSBILDUNG / LEHRE zum Arzt machen sollte oder so ein "Dual-Band"-Studium...
Ich meine, der wissenschaftliche Weg ist vorzuziehen. Aber darüber kann man streiten. Die anderen Wege haben auch Vorteile.
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