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11.09.2001, 12:39
Stimmt!
Denn was die Muskelansätze angeht: die muss man halt einfach mal gelernt haben, auch wenn nur die Hälfte davon hängenbleibt- ist doch schon mal was.
Medizin besteht- und da gibt es wohl keine Diskussionen- aus unheimlich viel Faktenwissen.
Es hilft nichts, aber das musst du eben LERNEN (auch wenn sich viele Medizinstudenten dadurch in ihrer Intelligenz so eingeschränkt fühlen).

priv.doz.
11.09.2001, 13:41
Es ist ein trugschluss wenn man meint STEX1 ist leichter als Physikum! :-meinung
Erstens gibt es dort kein mündlich, denn nur im mündlichen k<ann man beweisen da<ss man die Zusammenhänge verstanden hat.
wer bloss fürs schriftliche stur fakten gepaukt hat, kommt da auch nicht weiter.
zweitens : der GK1 ist so übersichtlich dass man innerhalb von 1Mon lernzeit alle themen abgedeckt hat.
Wenn du sTEX1 machst, dann weisst du was ich meine: Es ist sauviel!!! :-lesen :-lesen :-lesen
Gruss euer priv.doz.

11.09.2001, 14:18
..ehrlich gesagt, bei manchen immer stur auswendig lernenden regelzeitstudenten wird mir angst und bange.....niemals im leben würde ich mich von denjenigen behandeln lassen......diese werden nämlich noch in 40 jahren stur nach dem schema handeln und behandeln, die das impp vorgibt:
a, b, c, d, e usw......gerade bei manchen behandlungsmethoden sollte ich halt doch mal mein hirn anstrengen..und vielleicht auch den mut haben, was neues auszuprobieren (natürlich nur innerhalb ethischer grenzen)....da ist mir dann doch ein langzeitstudent lieber, der vielleicht einmal durch das physikum gefallen ist, weil er nicht kommentarlos strukturformeln von AS auswendig lernt (nebenbei: kaum ein biochemiker würde auf so eine idee kommen, man kann das durchaus nachschauen)..dafür aber nicht verlernt hat, sein hirn zu gebrauchen.....und eben dies verlernt man bei diesem prüfungssystem

11.09.2001, 14:20
Medizin ist KEINE Wissenschaft - vielleicht eine Hilfswissenschaft, mehr aber auch nicht

wahre Naturwissenschaften sind Chemie, Physik; Biologie und Mathe......aber den Unterschied merkt man schon beim Studium....nicht Auswendiglernen steht im Vordergrund, sondern das logische Denken

priv.doz.
11.09.2001, 14:26
wie kommst du darauf das Medizin nur eine Hilfswissenschaft ist?
kannst du das noch mal erklären

11.09.2001, 14:44
..dann mach mal zum spass einen chemiekurs für chemiker oder ähnliches mit, und schreibe deren klausuren...dann merkst du den unterschied......studenten von naturwissenschaften lernen das denken......mediziner lernen das kommentarlose ausweniglernen

ich selber habe eine doppeleinschreibung chemie / medizin...ich kenne den unterschied

11.09.2001, 14:48
Hallo Du !

Hey, ich bin auch durchgefallen, finde das aber überhaupt nicht schlimm!!! Ehrlich gesagt bin ich richtig froh, mal endlich wieder wirklich Zeit für mich und all meine anderen Interessen zu haben!
So habe ich mir für das nächste Semester ein studium generale vorgenommen, nebenbei möchte ich noch ein wenig jobben u. mich natürlich noch ganz in Ruhe für's Physikum vorbereiten! Mir kam es eigentlich bisher eher auf's Verständnis an, für die schriftl. musste ich dies allerdings ein wenig beiseite schíeben, es war eben primär das Kreuzen angesagt. Jetzt kann ich den menschl. Körper vielleicht doch mal so halbwegs richtig verstehen!
Gib nur nicht auf!! Im Gegenteil, in der nächsten Zeit kannst Du bestimmt noch viele "andere" wichtige Erfahrungen sammeln!!
Letztendlich zählt eben nicht, wie gut man irgendwelche Prüfungen bestanden hat, sondern, wie gut man seinen Beruf praktiziert!
Bis dann,
nicole

11.09.2001, 14:50
danke, nicole!!!!!!!!

priv.doz.
11.09.2001, 15:31
von mir auch! :-love
i :-love u

11.09.2001, 20:26
Ihr versteht das immernoch nicht :(
Zitat:
Letztendlich zählt eben nicht, wie gut man irgendwelche Prüfungen bestanden hat, sondern, wie gut man seinen Beruf praktiziert!

Du bist ja so naiv... aber vielleicht kommst du ja zur Besinnung wenn du keine Stelle kriegst. Es geht nunmal nicht nur darum, was einen guten Arzt ausmacht, sondern auch um ein möglichst gutes Abschneiden in den Prüfungen, um überhaupt eine Chance zu haben, sein ach so tolles pratisches Können unter Beweis zu stellen.
Wann begreift ihr das endlich?? Ihr tut alle so, als wäre das alles etwas neues, unerwartetes. Das jetzige Prüfungssystem existiert schon seit Jahren und wer dann auf einmal wärend der Prüfung den großen Schock erlebt, den kann man nur als dumm bezeichnen.
Findet euch doch endlich mit den Fakten ab!!! Solange sich das System nicht ändert, und das ist eine ganz andere Diskussion, muß man eben lernen! Ja, lernen! Alle, die das nicht getan haben und durchgefallen sind, tun mich nicht im geringsten leid. Ganz im Gegenteil.

11.09.2001, 21:45
Seid Ihr eigentlich wahnsinnig?

Alle die jetzt hier igend einen scheiß posten, von wegen ich bin toll und Du bist doof sollten sofort aufhören Medizin zu studieren, denn Sie sind eine ernste Gefährdung unschuldiger Menschen.........., während gerade der 3.Weltkrieg beginnt , sabbert Ihr immer noch *******, wie Gehirnamputierte Zombies, laßt Euch einmachen!!!

Wenn Ihr Ärzte werdet , dann gute Nacht!

11.09.2001, 23:28
Bin gerade im Nachtdienst und hab nix zu tun und mir fällt bald nichts mehr zu manchen der Vortexter ein...
Mein direkter Vorredner hat völlig Recht..wie kleingeistig manche Menschen doch sind..aber das ist anscheinend ein Problem, das bei Medizinstudenten sehr häufig autritt. Bis zu den wirklich wichtigen Dingen reich bei vielen der Horizont nicht (und das in dem Beruf....)
Ab dem ersten Sem gibt es von den fast allen nur Gerangel und "ich bin aber besser...";sind wir im Kindergarten, oder was??? Und der ganze Sch... geht in der Klinik weiter..kann einem glatt die Lust am Beruf vermiesen..Wettbewerb ist ja gut ("belebt und verleiht Flügel"), aber da wird die Hauptsache glatt zur Nebensache, nämlich der PATIENT und die DIENSTLEISTUNG !!! (der Bedarf an Fachwissen bedarf wohl keiner Erwähnung..)
Es scheint mir fast so, daß es viele der "top" Kandidaten (super Abi....mit 25 ins AIP) ein wenig an Lebenserfahrung fehlt...aber das ist meine Meinung...aber ich kenne jetzt eine Menge Mediziner und es manifestiert sich immer mehr.
Wo sind die Leute, die wirklich Spaß am HELFEN haben und etwas bewegen wollen, gibt´s die noch...naja, bestimmt, aber wo? Ich seh sie kaum..
Dafür viele, die wegen dem späteren Sozialstatus Med. studieren..find ich ziemlich arm
Also denn, guten Schlaf und gute IMPP Träume, da das ja die Hauptsache ist...:-)

J.P.

12.09.2001, 10:31
Ich habe das 1StEx geschrieben, nach 2 Wochen gibt
es noch nichts v.IMPP. Gerade habe ich bei Euch, Physikum-geplagten, reingeschaut. War neugierig, wie dieser IMPP-Schwachsinn abgelaufen ist.
In der Diskussion ist mir aufgefalen:
1.Die gleichen, die schon im 1StEx-Forum ihre "Weißheiten" bekanntgeben mußten, sind auch bei Euch präsent. Und freilich sagen allen, wie toll
sie selbst und mies die anderen sind.
2.Einer, der Mut hatte, seine Mails mit dem vollen Namen und Vornamen zu signieren (im Unterschied zu
o.g. anonymen Klugsch....n!), schrieb dazu nur:
"trotz der erfolge im studium seid ihr nur feiges und arrogantes lumpenpack". Hart, aber wie wahr!

Eine Bitte an alle, die jetzt von solchen "Götter in weiß"-Typen kaputt gemacht werden: Leute, nicht aufgeben! Bitte, bitte, bitte! Schaut im 1StEx und Ihr werdet sehen, daß es auch normale Menschen zwischen den Medizinern gibt.
Ich grüße Euch - Herbert Asch
P.S.
An die "Götter in weiß": zum Teufel mit euch!

12.09.2001, 10:37
kann dir nur recht geben.....die guten ratschläge kommen ja nur von solchen leuten, die bisher einfach das glück hatten, noch nicht durchzufallen.....und glück gehört dazu.......man kann nur hoffen, daß wir-jetzt-durch-das-pysikum- gefallenen dann nicht genauso über diejenigen noch-kluge-ratschläge-gebende-aber-durch-das-1.- stex-fallende lästern......den jeder befindet sich auch mal auf der talseite des lebens

12.09.2001, 13:13
Ich bin keider, leider auch durchgefallen. Klar hat man auch Selbstzweifel: Klappt es beim nächsten mal? Ist man vielleicht doch nicht für den Job geeignet (wenn man jetzt schon hängt)? Bekommt man später noch eine stelle, in kongurrenz stehend zu den regelzeitstudenten? usw.

OLI
12.09.2001, 15:09
Hi Unregistrierter von Seite 10, 11.09. 21.26h.

Auf solche zukünfitgen Kollegen, die Mitstudenten als dumm bezeichnen freue ich mich jetzt schon, das sind später die nettesten Mitarbeiter. Ich glaube, in wenigen anderen Studiengängen wird so wenig Menschlichkeit und so viel Arroganz an den Tag gelegt.
Ich mußte in der Schule ein Klasse wiederholen - Du hättest mich sicher gar nicht zum Studium zugelassen, aber zum Glück konnte ich gerade mein 2. richtig gut hinter mich bringen und freu´mich jetzt auf´s PJ.
Ich muss Dir auch in einem weiteren Punkt widersprechen, wer kein gutes Examen macht kann durchaus eine gute AIP-Stelle bekommen, erstens werden viele AIP-Stellen übers PJ vergeben und wenn man sich da gut anstellt, übernimmt der Chef Dich oder er überzeugt einen Kollegen Dich zu nehmen. Zweitens gibt es im Moment in vielen Fächern mehr AIP Stellen als Bewerber - na, dämmert Dir was.

Und zum priv.Doz. will ich noch sagen, es fällt jedem unterschiedlich schwer und sicher ist die Masse im 1. Stex viel mehr als im Physikum, und im 2. noch 10mal mehr, keine Frage, aber trotzdem fielen mir - und vielen die ich kenne, die beiden Staatsexamina leichter, v.a. im 2. ist das lernen viel entspannter, man kann sich immer mal ein paar Stunden oder auch einen Tag frei nehmen ohne gleich Panik zu schieben, was im Physikum angesichts der meist doch wenigen Wochen auch meist angebracht scheint. Und im mündlichen Fragen sie Dich meist auch keine Kleinigkeiten, was im Physikum durchaus vorkommen soll. Aber wie gesagt, das ist wohl Geschmackssache.

Einige sollten, auch wenn wir wir unterschiedlicher Meinung sind - was ja durchaus zu anregenden Diskussionen führen kann - vielleicht ein bisschen auf ihre Ausdrucksart achten.

priv.doz.
12.09.2001, 18:28
sei doch nicht immer so harrt!!!

13.09.2001, 03:00
Es ist zwar schon etwas her, daß hier über Medizin als Wissenschaft oder Hilfswissenschaft und über das Auswendiglernen diskutiert wurde, aber ich will dazu noch meinen Senf loslassen.

Immer wieder hörte ich von allen Seiten, das Medizinstudium sei reines, stupides Auswendiglernen. Ich halte das für absoluten Quatsch - ich warte seit 4 Semmestern, daß es etwas gibt, was ich auswendig lernen muß.
Ich hab jetzt gerade das Physikum gemacht und dies mit einiger Reserve bestanden, ohne jemals Strukturformeln von Aminosäuren, Durchmesser und Leitungsgeschwindigkeiten der einzelnen Nervenfasern, das Periodensystem o.ä. auswendiggelernt zu haben. Ich kenne einige, die z.B. das PSE von oben nach unten, rechts nach links, links nach rechts,... gepaukt haben und wundere mich nicht, daß diese Leute keinen Gesamtüberblick haben, wenn ihre Zeit mit solchen Nebensächlichkeiten vergeuden. Ich glaube auch, daß den meisten Medizienern dieses Gerücht "Alles ist reines Auswendiglernen" am Anfang des Studiums so eingebrannt wurde, daß sie garnicht versuchen, auf andere Art und Weisen auf den Lernstoff zuzugehn.
Genauso wie man spätestens nach viermal Sylvester feiern weiß, daß Sylvester (und das ist ein wichtiger Termin) am 31.Dez ist und dafür nicht den gesamten Kallender "am Stück" auswendiglernen muß, weiß ich auch wo z.B. Cl oder H im PSE stehen ( und die sind auch wichtig) wenn ich mich einige Mal damit beschäftigt habe. Wenn ich mich also ein Semester intensiv mit z.B. Chemie beschäftige, Versuche mache, Seminaraufgaben löse,.. und sich einem in dieser Zeit nie die Frage stellt, zu welcher Stoffklasse Rubidium gehört, so werde ich diese Information auch nie in späteren Zeiten brauchen - sie auswendigzulernen wäre Zeitverschwendung (außerdem wurde sie bestimmt noch nie gefragt). Dies ist auch auf z.B. die Aminosäuren übertragbar: über die wichtigen stolpert man an so vielen Stellen ( Thyrosin, Phenylalanin bei den Kathecholaminen, ...) in der Biochemie, daß man sie kennt und die unwichtigen werden nie gefragt. Ich halte daher ein stures Pauken der AS im Vornherein ohne diese Stoffe irgendwie in Beziehung setzen zu können für unnötig schwierig - vergleichbar damit, das Datum eines noch unbekannten Ereignisses namens Sylvester sich einprägen zu wollen, ohne dabei dieses Ereignis mit Erlebnissen wieSaufen, Feuerwerk, etc. gedanklich verknüpfen zu können.

Wie gesagt: Medizin=Auswendiglernen ist ein bösartiges Gerücht und ich denke, jeder tut sich viel leichter, wenn er dieser Lernart Tabucharakter zuschreibt.

Alex

OLI
13.09.2001, 13:42
Zum Teil muss ich meinem Vorredner sicher recht geben, ich habe mich auch oft geweigert, Sachen auswendig zu lernen, irgendwann wußte man die wichtigen Sachen.
Andererseits denke ich dann an den Präp-Kurs zurück, und da ging es einfach icht ohne auswendig lernen. Sicher konnte man sich auch hier Sachen herleiten, aber vieles waren doch einfach Fakten.
Auch bei vielen Krankheiten ist es später so, kennt man die pathophysiologschen Vorgänge, werden viele Symptome klar, aber dann steht doch in jedem dritten Satz so was wie:" Macht oft ..., wobei die genauen Mechanismen noch nicht geklärt sind" und dann ist es vorbei mit "Tranferdenken".

Zu der Diskussion Medizin, Wissenschaft oder Hilfswissenschaft:
Die Sache ist doch klar: eine Hilfswissenschaft bedient sich zum großen Teil Methoden anderer, eigenständiger Wissenschaften, wie der Chemie, der Biologie, der Physik oder auch anderen Hilfswissenschaften wie der Physiologie und so ist es in der Medizin doch, oder!?

15.09.2001, 17:27
Wie lange wollt ihr diese sinnlose, hirnrissige Diskussion eigentlich noch weiterführen?