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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Abitur aber welches?



30.08.2001, 17:36
Im moment bin ich jetzt erst eine kleine 11.Klässlerin und spiele mit dem gedanken später einmal Medizin zu Studieren.
Mich würde jetzt interessieren ob es für das Medizin Studium Vorraussetzungen bezüglich den Grund und Leistungskursen gibt?

Froschkönig
30.08.2001, 22:54
Ich gehe jetzt bei meinen Aussagen mal von den Verhältnissen in Bayern aus, glaube aber, daß es bundesweit nicht besonders viele abweichungen geben wird.
Bis 1997 Gab es als Vorraussetzung den Medizinertest - ist abgeschafft !
Außerdem war eine Zeit lang das Latinum voraussetzung - ist auch abgeschafft, wird im Rahmen einer Terminologie-Vorlesung als Latinum light während des Studiums abgehandelt.
Somit ist die heute einzige Voraussetzung ein bestandenes Abitur...und eine Studienplatzzuteilung durch die ZVS (Evtl. lokal vom Numerus Clausus abhängig)

Grüße aus Regensburg

31.08.2001, 03:28
Also was die Fächerwahl angeht, kam mir mein Bio-LK schon zu Gute und das ich mich im letzten Moment entschieden hatte, doch Chemie-GK zu behalten war in der Vorklinik sehr viel Wert, denn gerade da hatten einige Probleme, die nach der 11. Klasse Chemie abgewählt hatten.

Ich wünsch Dir noch ein paar schöne Jahre auf der Schule - aber das Studium macht größtenteils auch Spass!

arpa
31.08.2001, 18:06
Habe in Sachsen Zentralabitur gemacht (ähnlich wie in Bayern oder Baden-W.). Bio-LK nimmt einem fast die gesamte Arbeit im 1. Semester Bio ab, Latein erspart einem viel Mühe im Termi-Kurs (allerdings sind vier Jahre Schullatein anstrengender als jeder EinSemesterkurs ...). Chemie ist nicht schlecht, vor allem Organik. Auch Physik bringt einen weiter ...

airmaria
31.08.2001, 22:43
Immer locker bleiben! Mach erstmal das, was Dir Spaß macht, oder wo Du mit möglichst wenig Arbeit zu einem gutem Ergebnis kommen kannst!
Wenn Du es wirklich richtig ernst meinst, ist Bio oder Chemie bestimmt nicht schlecht, andererseits ist Englisch im Hinblick auf die Dr.-Arbeit oder eventuelle Auslandsaufenthalte nicht unterzubewerten.
Ich hatte Bio und Kunst - habe dann aber erstmal völlig untypisch Maschbau (ohne Mathe und/oder Physik LK) studiert und das war auch überhaupt kein Problem.
In so einem Studium fängt man meist bei fast null an, wobei es dann natürlich aber am Anfang schon zügig vorwärts geht - dafür hat man aber auch recht viel Zeit zur freien Gestaltung, wo man sich eben die Schwerpunkte selbst setzen kann!
Grüße Mary

01.09.2001, 12:55
Grundsätzlich kannst du im Studium alles Lernen, was du brauchst. Also sind deine Fächer nicht so wichtig.
Wenn du deine LKs aber nach deinem Studienwunsch aussuchen willst, dann nimm Chemie.
Bio-Lk halte ich selbst für nicht so wichtig. Bio ist nicht viel und auch nicht schwer. Aber wer keine Ahnung von Chemie hat, der knabbert ganz schön.
Physik habe ich noch nicht einmal für's Physikum gelernt. Ich habs nach der 11. abgewählt und gedanklich schon viel viel früher...

Viel wichtiger aber ist m.E., daß du dich mit deinen LK-Lehrern gut verstehst!

Peter
03.09.2001, 21:27
Hi,

es muss allerdings soviel ich weiß die allgemeine Hochschulreife sein.
Also nicht irgendwie an ein TG oder WG gehen!

Ansonsten fand ich Bio-LK ziemliche hilfreich, Chemie hatte ich abgewählt und musste es dafür um so mehr büffeln.
Ansonsten musst du dich mal um den NC kümmern und überlegen, ob du vielleicht punktereiche LKs nehmen solltest, damit du nicht warten musst.

Was ich sonst noch sehr empfehlen kann, ist falls es dir liegt, Sanitätsdienst oder Rettungsdienst zu machen, da man da erstens schauen kann, ob einem Medizin überhaupt liegt und ausserdem bringt es finde ich superviel klinische Erfahrung und ausserdem eher einen fachspezifischen Nebenjob. Ich hatte nie Probleme mit meiner Rettungssanitäter Ausbildung einen adäquat bezahlten Job zu finden.
Erkundigen kannst du dich bei den Hilfsorganisationen. Die suchen immer ehrenamltiche Helfer.

Grüße Peter

P.e.: und genieß die Oberstufe. Danach die vorklinik ist ziemlich ätzend, danach ist aber die Studizeit (bei mir zumindest) die coolste Zeit (leider jetzt zu Ende bei mir)

04.09.2001, 22:54
Neeiiin!
Auch auf einem TG oder WG bekommt man eine Allgemeine Hochschulreife. Es ist völlig egal, wo man sein Abi herbekommt.

Ganz niedlich übrigens.... In Niedersachsen gehts jetzt auch schon ganz ohne Abitur....
:-dagegen

Peter
05.09.2001, 00:50
Aber es gab (zumindest zu meiner Zeit) da eine Einschränkung, die mit den Fremdsprachen zusammenhing. Jedenfalls in BaWü 1994. (Gott bin ich alt :-((). Zumindest bekamen die, die von einer Realschule kamen nur die Fachhochschulreife und die Gymis durften auch nicht alles gleich abwählen.
Hat sich das geändert?

Ich gebe zu, dass hier mein Wissen wohl doch etwas veraltet ist.

Grüßle Peter

frodo
16.09.2001, 14:07
Habe meine "Allgemeine Hochschulreife" an einem Technischen Gymnasium gemacht, das geht also ohne Probleme. Übrigens hatte ich seit der 11. Klasse kein Bio mehr (wollte nicht immer Medizin studieren), was aber auch absolut kein Problem war. Für die Vorklinik würde ich eher ein paar Grundkenntnisse in Physik und Chemie empfehlen.

22.09.2001, 18:08
Ich dank euch alle für die Antworten hat mich wircklich weiter gebracht DANKE

und Peter ich bin schon im Roten Kreuz als Sanitäterin in der Bereitschaft und im Schulsanitäsdienst aktiv tätig.
Wenn ich 18 bin werd ich warscheinlich auch als Dritte auf den Rettungswägen mitfahren:-)

trotzdem danke für den Rat

Der Peach
22.05.2003, 20:38
Hi!

bin ja auch erst in der 12 klasse mit

Physik als Lk 1
und bio als Lk2

chemie hab ich abwählen "müssen" weil das auf der leiste mit erdkunde bil. meinem p4-fach lag......

meint ihr das ist schwierig nachzuholen?

und mit was für büchern könnte man sich da ein bisschen vorbereiten?


schon mal danke für antworten,
Peach

edit: so alte Beiträge ausgraben ist schon ne schöne sache ;-)

blanko
23.05.2003, 16:37
Hatte Englisch und Mathe als LK, Physik zwar durchgängig bis zur 13 und Bio als 4. Prüfungsfach, dafür Chemie nur bis zur 10. War danach ein Jahr in den Staaten und mein Chemielehrer meinte ich hätte urlaub gemacht und mir beim Wiedereinstieg das leben dafür erschwert. Hatte also nur anorganische und war selbst da nicht so der Überflieger.
Generell ist immer alles aufzuhohlen. Chemie, Bio und Physik sind im Studium eh alle etwas grundlegender als in der Schule angelegt. (von wegen Stöchiometrie wär essentiell fürs Leben, schreibt man das überhaupt so?).

Also nur keine Panik

blanko

P.S.: Das bischen was ich von Chemie noch aus der Schule behalten hatte, hab ich spätestens bei der Abi-Feier mit C3-Abusus ertränkt bekommen.

ninchen
27.05.2003, 00:22
Ich hatte während des Abiturs auch Bio LK gehabt. Mir hatte es auch viel Spaß gemacht und im Nachhinein hat es mir auchj für die Vorklinik viel gebvracht.

leider kam kein Chemie Kurs mehr zustande, das merkte ich auch im Studium, daß es fehlte.

Heinz Wäscher
27.05.2003, 00:33
dann werd ich auch ma meine gesamten Fächer aufzählen, die ja allesamt ungemein hochqualifizierend fürs Medstudium waren :-))

Englisch LK
Geschichte LK
Mathe 3.Abifach
Sport 4.Abifach
Deutsch Ersatzfach

Niederländisch bis 13/2
Latein bis 12/1
Reli bis 12/2
SoWi 13/1+ 13/2
Literatur 12/2-13/1
Bio bis 13/2

hmm...war das alles??glaub schon...bin jedenfalls nie über 27 Wochenstunden hinausgekommen *ggg*

aba mal ehrlich, der Bio-GK war ein Witz, genau wie das Biopraktikum inner Uni, da war der Bio-GK ausführlicher!

ninchen
28.05.2003, 00:43
also, na ja, stimmt, das biopraktikum war schon ein witz. aber ich finde nicht der bio LK.

Es geht nicht nur um den eigentlichen Stoff. Man merkt in der Schule schon, welcher Lerntyp man ist und ob man den Stoff schnell oder langsamer versteht.

Wenn ich schon in der Schule merke, daß Auswendiglernen und pauken absolut nicht mein Ding ist, ich aber eher künsterisch begabt bin, oder
gut darin bin lyrische Texte zu interpretieren, dann weiß ich aus meiner Sicht heute, daß die Vorklinik nur der Horror sein kann.

Heinz Wäscher
28.05.2003, 00:55
Original geschrieben von ninchen

Wenn ich schon in der Schule merke, daß Auswendiglernen und pauken absolut nicht mein Ding ist, ich aber eher künsterisch begabt bin, oder
gut darin bin lyrische Texte zu interpretieren, dann weiß ich aus meiner Sicht heute, daß die Vorklinik nur der Horror sein kann.

Es ist der HORROR!V.a. Anatomie!!!

ninchen
28.05.2003, 01:03
Ich finde Medizin muß man echt studieren wollen, sonst hält man den Druck nicht aus, so geht es mir jedenfalls.

Es hat jedenfalls keinen Zweck es zu machen, weil der Papa eine Praxis hat und der Sohnemann diese einmal übernimmt, oder gar weil man glaubt, daß dies ein besonders toller Status ist, oder das dicke Moos dabei rumkommt.

Aber das ist ja eh lange vorbei.