Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Längerfristige Berufsperspektiven im Vergleich zu Humanmedizin
Muesli88
03.12.2015, 15:59
Oh man echt .. Wenn es dir keinen Spaß macht dann lass es doch einfach ..
Das Studium ist wie jedes Studium die Basis für das spätere arbeiten und ixh denke man brsucht sehr wohl sehr viele Dinge aus vorklinik und klinik . Es geht darum Zusammenhänge zu verstehen .
Theoretisch ist jedes studium und das Studium ist ganz sicher nicht teil einer Facharztausbildung.
Du machst dir viel zu viele unnötige Gedanken . Ob jemand rückenProbleme bekommt oder nicht hängt von zig Faktoren ab.. und jeder idt selbst für seine Gesundheit verantwortlich .
Malzkaffee
03.12.2015, 18:00
Bei der Zahnmedizin weiß man ja in etwa, worauf man sich einlässt. Entweder das Bohren und Basteln macht einem Spaß oder eben nicht.
Nein, das Studium macht mir keinen Spaß. Die Dinge aus der Vorklinik interessieren mich nur bedingt. Außerdem vermute ich, dass man ca. 80% von dem gelernten (auch aus der Klinik) nie wieder brauchen wird. Man lernt erst während der Facharztausbildung etwas Richtiges und ich würde gerne eher damit anfangen. Die Zahni Vorklinik ist ja sehr ähnlich. Aber mit der Klinik beginnt irgendwie die Facharztausbildung. (Zumindest stelle ich mir das so vor.^^) Also man lernt dann etwas, was man für später braucht. Das finde ich gut. Mir fällt auch die reine Theorie schwer. In der Zahnmedizin, glaube ich, hält sich die Theorie und die Praxis in etwa die Waage.
Du unterschätzt halt die praktische Ausbildung, aber das tut jeder. Es ist eben keine Facharztausbildung, sonder man ist Student. Das ist ungefähr so wie eine permanente Prüfungssituation. Dauernd Zeitdruck, dauernd Kontrolle. Muss ja sein, man ist ja kein Arzt. Aber man könnte es besser gestalten. Der Rücken war bei mir selten ein Problem, das merkt man wahrscheinlich eher nach 20 Jahren, weil ne korrekte Arbeitshaltung ist eher Utopie.
Die Klinik ist echt keine Freude. Egal ob man später Spaß dran hat oder nicht.
Ganz ehrlich: Man (an unserer Uni) hat in der Klinik teilweise fast gar keine wirkliche Theorie mehr. Alles was nicht direkt mit Zahnmedizin zu tun hat, wird in Alibivorlesungen abgehandelt. Innere Medizin zum Beispiel zählt bei uns im Examen dreifach, damit so viel wie Kieferorthopädie. Darin hatten wir genau drei Stunden Vorlesung. In HNO ging überhaupt niemand hin, weil es direkt nach Kursende in der 45-minutigen Mittagspause war und man 15 Minuten in den Saal gebraucht hätte. Die Klausuren waren ein Witz. Mit war's viel zu wenig sinnvolle Theorie und viel zu viel Meinung der Proffesoren zu bestimmten Kronenmaterialen/Füllungen. Diese Theorie braucht man alles später auch nie wieder, da's in der Praxis keinen Menschen interessiert und man's in der Assistenzzeit sicher anders und billiger lernt. Die meisten Vorlesungen sind mir aber eher wie Berufsschule vorgekommen: So sieht Karies aus, so wegbohren, so zumachen und am Schluss ne Studie zitiert.
Einen echten Vorteil zur Humanmedizin gibt's: Es sind nur zwei Jahre Assistenzzeit und in denen muss man normalerweise nicht den Deppen vom Dienst spielen. Das ist wirklich was, worum man Zahnmediziner beneiden kann.
Vielleicht hat noch jemand ein paar Worte, dem das Zeug mehr Spaß gemacht hat als mir? ich bin da letztendlich vielleicht nicht der Richtige Ansprechpartner.
Oh man echt .. Wenn es dir keinen Spaß macht dann lass es doch einfach [...]
Du machst dir viel zu viele unnötige Gedanken
Zu beiden Aussagen würde ich klar und deutlich "nein" sagen.
delasoul
03.12.2015, 19:22
Abseits der (Grundsatz-)Diskussion (der Vollständigkeit halber) hier mal ein grober Überblick zum Thema Gehalt aus einer viermonatigen Umfrage in der 420 angestellte Zahnärztinnen und Zahnärzte und 325 Arbeitgeber befragt wurden.
http://www.zm-online.de/home/Umfrage/Verdiene-ich-genug_324516.html#Erste-Ergebnisse-der-Dentista-Gehaltsumfrage_10
baugruen
04.12.2015, 19:05
Ganz ehrlich: Man (an unserer Uni) hat in der Klinik teilweise fast gar keine wirkliche Theorie mehr. Alles was nicht direkt mit Zahnmedizin zu tun hat, wird in Alibivorlesungen abgehandelt. Innere Medizin zum Beispiel zählt bei uns im Examen dreifach, damit so viel wie Kieferorthopädie. Darin hatten wir genau drei Stunden Vorlesung. In HNO ging überhaupt niemand hin, weil es direkt nach Kursende in der 45-minutigen Mittagspause war und man 15 Minuten in den Saal gebraucht hätte. Die Klausuren waren ein Witz. Mit war's viel zu wenig sinnvolle Theorie und viel zu viel Meinung der Proffesoren zu bestimmten Kronenmaterialen/Füllungen. Diese Theorie braucht man alles später auch nie wieder, da's in der Praxis keinen Menschen interessiert und man's in der Assistenzzeit sicher anders und billiger lernt. Die meisten Vorlesungen sind mir aber eher wie Berufsschule vorgekommen: So sieht Karies aus, so wegbohren, so zumachen und am Schluss ne Studie zitiert.
ich finde deine beschreibung sehr treffend, das war bei mir ähnlich. habe auch öfter den vergleich mit einer berufsschule gezogen.
klar, es gibt auch mal interessante aspekte wie irgendwelche verrückten implantationsstudien, aber das ist selten. mit wissenschaft ist da nicht viel während der ausbildung und du brauchst es halt auch nicht.
ich muss zugeben, ich habe damals nicht gewusst, worauf ich mich einlasse mit dem studium, aber ich würde jetzt auch niemandem sagen "mach das bloß nicht". die hoffnung ist ja noch da, dass sich die ganze plackerei noch auszahlt (und damit meine ich nicht (nur) finanziell)
anna1708
04.12.2015, 19:09
das studium hat sicher auch den einen oder anderen netten tag; es tut mir leid, wenn das bei dem ein oder anderen hier nicht so war.
letztlich stimme ich aber mit ein - wer einen beruf nur der kohle wegen macht, wird nicht unbedingt glücklich werden. außerdem gibt es da meines wissens lukrativere als den eines mediziners, solange man nicht prof. mang oder klinik-chef ist.
noch-humani
04.12.2015, 19:54
Du unterschätzt halt die praktische Ausbildung, aber das tut jeder. Es ist eben keine Facharztausbildung, sonder man ist Student. Das ist ungefähr so wie eine permanente Prüfungssituation. Dauernd Zeitdruck, dauernd Kontrolle. Muss ja sein, man ist ja kein Arzt. Aber man könnte es besser gestalten. Der Rücken war bei mir selten ein Problem, das merkt man wahrscheinlich eher nach 20 Jahren, weil ne korrekte Arbeitshaltung ist eher Utopie.
Die Klinik ist echt keine Freude. Egal ob man später Spaß dran hat oder nicht.
Diese Theorie braucht man alles später auch nie wieder, da's in der Praxis keinen Menschen interessiert und man's in der Assistenzzeit sicher anders und billiger lernt. Die meisten Vorlesungen sind mir aber eher wie Berufsschule vorgekommen: So sieht Karies aus, so wegbohren, so zumachen und am Schluss ne Studie zitiert.
Einen echten Vorteil zur Humanmedizin gibt's: Es sind nur zwei Jahre Assistenzzeit und in denen muss man normalerweise nicht den Deppen vom Dienst spielen. Das ist wirklich was, worum man Zahnmediziner beneiden kann.
Zunächst mal Danke für die ausführliche Antwort.
Das hört sich alles nicht so toll an und entspricht gar nicht dem romantischen Bild, welches ich von der Zahni-Klinik hatte. Ausbildungsjahre sind keine Herrenjahre. Trotz der ständigen Prüfungssituation glaube ich, dass ich genau dieses handwerkliche bzw. praktische Arbeiten (momentan?) möchte. Mir macht eben unter anderem Gedanken, dass der Rücken vielleicht irgendwann schlapp macht. Immerhin soll es eine Berufskrankheit sein. (laut wiki und durch logisches Nachdenken...^^) Vielleicht lässt sich das Risiko minimieren, indem man sich zum Beginn des Studiums in einer Rückenschule anmeldet.
ich finde deine beschreibung sehr treffend, das war bei mir ähnlich. habe auch öfter den vergleich mit einer berufsschule gezogen.
klar, es gibt auch mal interessante aspekte wie irgendwelche verrückten implantationsstudien, aber das ist selten. mit wissenschaft ist da nicht viel während der ausbildung und du brauchst es halt auch nicht.
ich muss zugeben, ich habe damals nicht gewusst, worauf ich mich einlasse mit dem studium, aber ich würde jetzt auch niemandem sagen "mach das bloß nicht". die hoffnung ist ja noch da, dass sich die ganze plackerei noch auszahlt (und damit meine ich nicht (nur) finanziell)
Zunächst einmal auch dir Danke für die ausführliche Antwort.
Ich denke, dass der Berufs (momentan) noch finanziell lukrativer ist, als die des Humanmediziners, da es keine lästigen Nachtschichten, 24h-Dienste, Tote und und weniger (?) Stress gibt. Zudem kommt man schneller zum Behandlungserfolg. Was ich jedoch ärgerlich finde ist, dass man öfter als die Humanmediziner als Verkäufer auftreten muss bzw. vom Patienten so empfunden wird...
smanpodg
04.12.2015, 21:33
Das mit den Rückenproblemen kannst du leicht umgehen, indem du in deinen ersten Porsche einen Massagesitz einbaust und gute Golfschuhe kaufst....
Ich würde mir eher Gedanken machen um die ewigen Halsentzündungen, weil dein Kragen hochgeklappt und das Hemd bis zum dritten Kopf offen sein muss... Und einen zehntonnen Gelvorrat solltest du auch schonmal zusammensparen.
Mir würde es im Traum nicht einfallen, zur Zahnmedizin zu wechseln... Das wäre ja von der Traufe... ja, wohin eigentlich? In den minimalmedizinischen Pfuschbereich, der bald nur noch aus Zuzahlungen besteht?
Ich bin selber Zahnarzt und ich kann dir sagen, es lebt sich in den ersten zwei Jahren mit durschnittlich 2000 Euro brutto nicht ganz so gut. Danach wird es zwar besser, aber was machst du den ganzen Tag? Unter Druck Plaste in die Löcher stopfen und hoffen, dass die mindestens zwei Jahre halten (weil man die Füllung vorher nicht erneut abrechnen darf...) und dem Patienten dafür aber 26,30 pro Fläche abluchsen...
BTW: Das Studium ist an manchen Unis der schiere Horror.... Von den Anforderungen in den Kursen bishin zur Patientensuche... Am Ende muss man denen die Sachen noch selbst zahlen, weil man sonst nicht ins Examen gehen kann...
Und ja: Man ist nichts anderes als ein Verkäufer. Betreibt man Kassenzahnmedizin wird man untergehen...
anna1708
05.12.2015, 11:24
Mal wieder so eine antwort, bei der man schlechte Laune bekommt, aus angst, dass es stimmt. Dass man Dinge verkaufen muss, stört mich auch schon von Anfang an. Ich hoffe, man kann einen weg finden, dabei fair zu bleiben oder drehst du deinen Patienten oft Dinge an, die sie nicht brauchen?
smanpodg
05.12.2015, 12:16
Nein, das mache ich nicht.
Ich habe aber auf die Finger bekommen, als ich eine Kunststofffüllung mit Bond einkleben wollte (das macht der Chef nur bei Privaten..) oder wenn ich Matrize und Keil verwenden wollte zu teuer).... Kofferdamequip musste ich mir selbst kaufen und in die Praxis mitnehmen (hält der Chef für unnötig..).... Und das in Abwandlungen bei drei verschiedenen Praxen. Deswegen studiere ich jetzt Humanmedizin im letzten Rutsch...
Es geht natürlich auch anders. Aber als sich mir auf einem Kongress mal ein Dentalästhetiker vorgestellt hat (wohl ein neuer Begriff für Zahnarzt...) der seine Masche verkaufen wollte; ganz abgesehen von der ZM die ausschaut, wie ein Werbeprospekt, besitzt die Zahnheilkunde in Deutschland völlig zu Recht diesen Ruf des Vertreters..
noch-humani
05.12.2015, 15:47
Nein, das mache ich nicht.
Ich habe aber auf die Finger bekommen, als ich eine Kunststofffüllung mit Bond einkleben wollte (das macht der Chef nur bei Privaten..) oder wenn ich Matrize und Keil verwenden wollte zu teuer).... Kofferdamequip musste ich mir selbst kaufen und in die Praxis mitnehmen (hält der Chef für unnötig..).... Und das in Abwandlungen bei drei verschiedenen Praxen. Deswegen studiere ich jetzt Humanmedizin im letzten Rutsch...
Es geht natürlich auch anders. Aber als sich mir auf einem Kongress mal ein Dentalästhetiker vorgestellt hat (wohl ein neuer Begriff für Zahnarzt...) der seine Masche verkaufen wollte; ganz abgesehen von der ZM die ausschaut, wie ein Werbeprospekt, besitzt die Zahnheilkunde in Deutschland völlig zu Recht diesen Ruf des Vertreters..
Bei uns in der Nähe gibt es einen Kassenarzt, der hat in der lokalen Presse damit geworben, wie toll die Wurzelbehandlung bei ihm dank Mikroskop sei. Geschickt platziert unter einem Artikel über Zahnerhalt... Na ja. Als ich die Helferin drauf ansprach, meinte sie, dass die Behandlung von Chef mit Mikroskop völlig privat abgerechnet wird. >800€ für die Wurzelbehandlung. Eine Krone würde langfristig noch hinzukommen. Als Kassenpatient kriegt man nur die Wurzelbehandlung vom Assistenten, der einem auch nochmal Premiumzeugs andrehen will. Die Praxis ist schick eingerichtet. Irgendwo muss die Kohle für die Designermöbel herkommen... ;-)
Ich habe bisher bei 2 Zahnärzten zugeschaut, und noch nie einen Kofferdamm gesehen. Möchtest du nach deinem Studium Kieferchirurg werden, smanpodg?
smanpodg
05.12.2015, 16:14
Nein. Mit dem Ästhetikspezialistengschmerdl will ich nicht zu tun haben. Als Kieferchirurg bohrt man doch auch nur Metall ins Maul oder schnibbelt Tumoren raus...
Kofferdam ist obligat bei Kunststofffüllungen...
smanpodg
05.12.2015, 16:35
http://www.spiegel.de/gesundheit/diagnose/zahnersatz-wenn-zahnimplantate-zur-katastrophe-werden-a-1053500.html
Der Kollege hat sicher mehr als einen Porsche :D
jan_mediklin
06.12.2015, 07:56
Na ja, obligatorischen bei Kunststofffüllungen würde ich jetzt nicht sagen. Natürlich ist es als Behandler angenehmer und in der Klinik müssen wir es auch immer machen. Lässt sich ja auch abrechnen. Da finde ich Verzicht auf Matrize und Keil schlimmer - das ist ja auf jeden Fall einfach nur Pfusch.
smanpodg
06.12.2015, 08:41
Alle derzeit auf dem markt befindlichen Bondingsysteme verlangen nach einer absoluten Trockenlegung. Studien haben mehrfach bewiesen, dass absolute Trockenlegung nur mit einem Mittel erreichbar ist: Kofferdam. Also ist es "State of the Art", bei einer Kompositrestauration einen Kofferdam anzulegen. Tut man dies nicht, nimmt man billigend in Kauf, dass die Haltbarkeit bei indikationgerechter Versorgung von 9-12 Jahre auf 1,5-3 Jahre schrumpft... Das kann man auch in diversen Studien nachlesen.
Da leitliniengerechte Therapien in der Zahnheilkunde nicht existieren, gibt es auch keine "Kammeralverpflichtung" für die Kollegen, die obligaten Methoden zu nutzen.
Ebenso ist Kofferdam indiziert, wenn man eine WK macht. Da auch hier gilt: Schutz vor Spreichelkontamination ist höchstes Gebot (= absolute Trockenlegung) und außerdem wird der Zahn nach dem definitiven Abfüllen mit Komposit verschlossen... insofern....
Also, wenn man billigend in Kauf nimmt, nach dem Motto "ich weiß das besser, ich sehe schließlich interdental die Karies auch mit dem Puster und brauch kein Röntgenbild, das haut so schon hin mit Watte" handelt man fahrlässig...
Es wird nur nicht genug verfolgt, weil die arme Patientenschar, einmal an einen Zahnarzt gewöhnt, dann immer wieder hinrennt. Dieser Mythos von den "schlechten Zähnen die in der Familie liegen" hat zwei Gesichter: Die Angst vor der Zahnbürste, oder einen Familienkurpfuscher als Zahnarzt.....
Muffelkopf
06.12.2015, 20:34
@smanpodg
Deine Darstellung ist, so leid es mir tut, sachlich falsch. Jedes auf dem Markt erhältliche Bonding-System erfordert, dass es nicht mit Speichel kontaminiert wird, aber keineswegs eine absolute Trockenlegung. Das sind nun mal einfach zwei verschiedene Dinge.
Selbst Roland Frankenberger, Leiter der Kons in Marburg und "Adhäsiv-Papst" sagt ausdrücklich: Klar ist Kofferdam besser (und vor allem einfacher) aber keine conditio non sine quo
smanpodg
06.12.2015, 21:25
Ich hab von Frankenberger gelernt als er noch in Erlangen war.
Aber deine Argumentation zeugt doch schon von der guten Erziehung zum Sparpfuscher.
Wenn du wirklich meinst, dass du im distalen Kasten vom OK 6er sicherstellen kannst, dass kein Speichel reinfließt, ist klinisch praktisch bei dir nichts angekommen... Dann kannst du bestimmt Karies auch beim pusten diagnostizieren.
Vom selben Frankenberger stammt auch: Wenn sie hochklassige Adhäsivrestaurationen anfertigen wollen, halte ich Kofferdam für obligat...
Aber danke für die fachlich qualifizierte Meinung :)
Muffelkopf
06.12.2015, 22:05
Na du bist ja ein sympathisches Kerlchen...
1.) Bin ich auch kein Fan von arbeiten ohne Kofferdam
2.) Auch mit nem Kofferdam kann es dir passieren das es dir Flüssigkeit aus dem Sulkus hochdrückt, also ist ein Kofferdam keineswegs "=absolute Trockenlegung" wie du als Überfachmann es hier postulierst
3.) Sagt Frankenberger das anscheinend mittlerweile nicht mehr, seine Erlanger Zeiten sind ja auch schon ne Weile vorbei.
4.) Wenn du nicht in der Lage bist dir gescheite Praxen für deine Assi-Zeit auszusuchen kann der Berufsstand nichts dafür
5.) Auch in allen Facharztrichtungen ist es nicht überall eitel-sonnenschein, aber das wirst du in ein paar Jahren ja merken wenn du dich über deine nächste Berufswahl aufregst. Nirgendwo in Deutschland kann man als niedergelassener Facharzt für irgendwas noch von reinen Kassenleistungen gut leben.. Und in Krankenhäusern ist es doch nur auf andere Weise scheisse.
Schönes Leben noch
smanpodg
06.12.2015, 22:22
Du hast ja Recht. Aber als Arzt würde mir nicht im Traum einfallen, nem Patienten keinen ICD zu implantieren, weil es Mühe macht und schlecht vergütet wird und ja Medikamente das auch irgendwie wuppen.
Da wird das gemacht, was leitliniengerecht ist. Sich als Ästhetikspezialist verkaufen zu wollen und dann bei Dingen zu schludern, die nachweislich die Haltbarkeit erhöhen, ist doch eine contradictio in adjecto.
Aber mir ist das dem Grunde nach egal. Zahnärzte sind eben Zahnärzte.
Im übrigen werte ich deine völlig überzogene Reaktion nicht weiter. Man merkt, dass die sachliche Diskussionsgrundlage bei dir fehlt.
Es geht hier nicht um mich und meine Praxenwahl und auch nicht um meine Ausstrahlung oder meine Berufswahl. Sondern um Dinge, die mir aufgefallen sind. Und meine Meinung zu einem sicheren Verfahren.
Ich glaube mal, dass muffelkopf mehr praktische Erfahrungen als Zahnarzt hat als du...Aber wir sind ja alle böse, das hab ich schon verstanden :-))
smanpodg
07.12.2015, 12:32
Müsst ihr einer sachlichen Diskussion immer so begegnen?
Das ist nunmal meine Meinung.
Und viele zugelassene Gebisszerstörer haben wesentlich mehr praktische Erfahrung als ich. Das bewahrt sie trotzdem nicht vor mangelhafter Sorgfalt bei der Behandlung. Ich kann noch ungezählte weitere Beispiele bringen, die nur meinen Bekanntenkreis betreffen. Und jetzt stellt Euch mal nicht auf ein Podest...
Keiner hindert Euch dran, weiter zu machen, wie Ihr wollt.
Viel Erfolg dabei.
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