Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Promotion in der Medizin?
luckyluc
08.02.2016, 15:45
Das Hauptproblem stellt meines Erachtens nach das geringe Gehalt dar. Während andere Studierte schon mit Minimum 2000€ Netto nach Hause gehen sitzt man als Doktorand halt mit 1100€ Netto (TVL-13 1/2 1. Jahr) dar ... kann man keine großen Sprünge machen.
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das sehe ich ganz anders. Zur Zeit lebe ich von 650 EUR. Das ist nicht mega, und geht auch nur wegen einem günstigen WG-Zimmer und einen Studienort ohne Studiengebühren, aber trotzdem finde ich mein Leben nicht sch**ße derzeit. Im Gegenteil. Ich habe bislang jedes Semester einen coolen Roadtrip gemacht (natürlich low Budget) und gönne mir auch am Wochenende Feiern oder was trinken zu gehen. Wenn ich es mir mit dem Studium zeitlich einrichten kann, nehme ich gerne mal an Studien teil und sacke so mal paar Euros ein. Ein Promojob für 2 Wochen in den Semesterferien bringt auch gute Kohle.
Kurz gesagt: an 1100 EUR würde ich mich als letztes Gegenargument bezüglich einer Promotion stören-
StuartProwerFaktor
10.02.2016, 13:58
Als Student hat es mich auch nicht gestört wenig Geld zu haben. Aber geh mal davon aus, dass du dich schon daran stören wirst nur 1/3 des Geldes zur Verfügung zu haben - im Vergleich zu deinem dann voll berufstätigen Freundeskreis (das unterstelle ich jetzt einfach mal).
Ich meinte das jetzt aber auch gar nicht so, dass das an sich ein gravierendes Problem ist, sondern das dieser Punkt eher das einzige Problem ist, welches mir in puncto Promotion einfallen würde.
Phosphorsalzperle
11.02.2016, 12:44
Hallöchen,
als Alternative kann man auch eine Pronotion über eine Firma versuchen. Vorteile sind oft eine engere Bezahlung, kürzere Promotionszeit und in der Regel eine bessere Betreuung.
Großer Nachteil ist aber ein engerer Freiheitsgrad, was seine Forschung betrifft. So ganz frei und kreativ kann man oftmals nicht sein, weil eben auch ein bestimmtes Interesse der Industrie dahinter steht.
StuartProwerFaktor
11.02.2016, 14:39
Hallöchen,
als Alternative kann man auch eine Pronotion über eine Firma versuchen. Vorteile sind oft eine engere Bezahlung, kürzere Promotionszeit und in der Regel eine bessere Betreuung.
Großer Nachteil ist aber ein engerer Freiheitsgrad, was seine Forschung betrifft. So ganz frei und kreativ kann man oftmals nicht sein, weil eben auch ein bestimmtes Interesse der Industrie dahinter steht.
Das ist in der Uni aber auch nicht anders. Forschung dient selten dem "Selbstzweck". Aber Industrie ist ne gute Idee. Das schöne an der Industrie ist halt auch, dass die wesentlich mehr Geld und Möglichkeiten haben. Weiterhin sind die auch wesentlich besser organisiert (Uni = öffentlicher Dienst = eher "schlecht"). Ich kenne einen, der nach der Promotion halt in die Industrie gewechselt ist und der war total erstaunt, wie fleißig und gut organisiert die da alle sind - an der Uni musste er sich dann eher viel ärgern (Chef selten verfügbar für Anfragen, TA´s die der Meinung sind, sie müssten einem keine Arbeiten abnehmen usw.).
das sehe ich ganz anders. Zur Zeit lebe ich von 650 EUR. Das ist nicht mega, und geht auch nur wegen einem günstigen WG-Zimmer und einen Studienort ohne Studiengebühren, aber trotzdem finde ich mein Leben nicht sch**ße derzeit. Im Gegenteil. Ich habe bislang jedes Semester einen coolen Roadtrip gemacht (natürlich low Budget) und gönne mir auch am Wochenende Feiern oder was trinken zu gehen. Wenn ich es mir mit dem Studium zeitlich einrichten kann, nehme ich gerne mal an Studien teil und sacke so mal paar Euros ein. Ein Promojob für 2 Wochen in den Semesterferien bringt auch gute Kohle.
Kurz gesagt: an 1100 EUR würde ich mich als letztes Gegenargument bezüglich einer Promotion stören-
Das sehe ich auch so. Die finanzielle Lage verschlechtert sich ja nicht, im Gegenteil, es wird ja "immer mehr". Und wenn man das nicht gewohnt ist, freut man sich doch über so nen Gehalt :-D Natürlich ist immer Luft nach oben. Ist ja aber auch kein Dauerzustand.
MineBiene
21.02.2016, 20:22
Also ich würde mich auch mehr über 1200€ freuen als jetzt nur 600€ zu haben. Das Budget verdoppelt sich pltötzlich :-D
Ich finde es krass, dass einige knapp 1000€ zur Verfügung haben. Viele meiner Freunde, die kein Bafög bekommen, bekommen von den Eltern monatlich 1000€ überwiesen. Das ist doch wirklich viel, finde ich zumindest immer.
MineBiene
21.02.2016, 22:06
1000€?! Nicht schlecht. Mit was für studis hast du denn zu tun :-D lol
kommt natürlich auch auf den Studienort an. Wer in München oder Hamburg studiert, zahlt einfach schon mal locker 500 € Miete. Dazu kommen Kosten für Essen (250€), Kosten für die KV (ca 100 €), Unikosten (100€) ,....macht schon 950. Würde ein Fufi noch für Spaß und Freizeit bleiben. Natürlich ist das jetzt hoch bemessen, aber es ich will damit nur zeigen, dass in bestimmten Fällen gar nicht so viel ist.
by the way: ich hatte immer nur meine 650- 700 €, aber habe auch in Kiel studiert und günstig gewohnt.
Na stimmt auch, ich hab auch echt Glück gehabt mit meiner Wohnung und so. Greifswald ist aber bei weitem nicht mit Hamburg City vergleichbar... xD
MineBiene
28.02.2016, 22:18
Jaja und wie ist es im Osten so? Ist es denn wirklich viel günstiger ? ;-) also so ne 1Zimmer Wohnung in Hamburg oder Berlin könnt ich mir aber auch nicht leisten. Deshalb lieber ne WG suchen. Das geht dann preislich schon besser :)
Lissminder
01.03.2016, 15:30
kommt drauf an wo im Osten. Berlin ist glaube ich auch nicht so günstig. Jedenfalls nicht west-Berlin.
Greifswald und Hamburg kannst du auch wirklich nicht vergleichen. Das einer ist der Nabel- und das andere der Ar*** der Welt:D
am günstigsten wohnt man immer noch im Studentenwohnheim. Dafür verabschiedet man sich dort auch von jeglichem Komfort. Und leider steht man da erst langer auf einer Warteliste bis man einen Platz bekommt.
Ne ich finde überhaupt nicht, dass Studentenwohnheime so günstig sind. Ich hatte mir zu Studienbeginn mal eines angeschaut- man muss dazu sagen, dass es damals frisch renoviert war- und sollte für das Zimmer 16 qm 230 € bezahlen. WC und Küche befand sich auf dem Flur und wurde gemeinschaftlich geteilt.
Daraufhin habe ich mir WG's angeschaut und habe dabein eine 3 er Wg 18 qm-Zimmer, uninah, für 190 € gefunden.
Vielleicht ist das aber ja in anderen Städten nicht so.
Also ich hab am Anfang auch paar Monate im Studentenwohnheim gewohnt. 330€ wollten sie für ein 17qm Zimmer, zwar eigenes Bad und Küchenzeile, aber Komfort ist anders. Also würde ich das auch bestätigen- Studentenwohnheim ist auch nicht immer am günstigsten. Da ist ein WG Zimmer manchmal viel besser, was bei mir dann der Fall war.
Morphium
06.03.2016, 21:24
Im Studentenwohnheim und 330€?! Das ist wirklich gar nicht so wenig. Ich habe es einen Monat im Braunschweiger Studentenwohnheim ausgehalten und dann musste ich sofort raus. Im "Bad" war gerade mal Platz für aufrechtes Stehen. Nach links und rechts schauen konnte man auch, aber mehr war da auch nicht drin. Also es gibt sicher auch ansprechendere Apartments im Studentenwohnheim, aber ich hab echt das versiffteste erwischt. Für den Preis den man da manchmal zahlt, ist es überhaupt nicht angemessen, leider.
Yoo bin daher auch kein Studwohnheim Fan :-D Ich mag meine Mitbewohner auch voll gern. Wir sind ein eingespieltes Team also bereue ich das auch überhaupt nicht.
Morphium
13.03.2016, 20:40
Und die WG Partys sind eh geiler als Studenwohnheimpartys :-D
MineBiene
10.04.2016, 19:22
So würde ich das nicht unterschreiben. :-) Ein Wohnheim startet immer zu SS Beginn eine geile Grillparty mit ner Getränkeflat. Ich gehe da viel lieber hin als zu den anderen Standard Semester opening parties :-D
ich geh am liebsten zu den "Semester ist over parties" nach den Semesterferien habe ich meine partylust erstmal gut gestillt. ich habe sogar gerade wenig lust auf Alkohol. wird zeit, dass mich die uni wieder fordert:-))
MineBiene
17.04.2016, 15:40
Ich bin jetzt im achten semester und das kommende Stex macht mir jetzt schon stress. Gar keine Lust und Laune, auf Partys und Alk. Jetzt wird es erstmal ruhiger ;-)
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