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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Krank zur Arbeit- so will es das PJ!



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Morphium
27.03.2016, 22:01
Cool! Das klingt Supiii Mine!
@liss: Und was war dann deine Alternative ? Hast du dann in der Industrie was? Finde die Entscheidung voll schwer, ob Krankenhaus oder Industrie :(

Kenne ich auch. Aber ich habe mich jetzt "wahllos" überall beworben. Wenn man ne Zusage hat, kann man sich ja immer noch entscheiden. Vielleicht bekommt man ja nur eine bestimmte Zusage und dann hat das Schicksal für dich entschieden ;-)

Minoo
05.04.2016, 14:19
im schlimmsten Fall kannst du auch 1 1/2 jahre Pj machen. Hat eine Kommilitonen so gemacht, die unbedingt in die KH-Apo UND ins Ausland wollte.
solange du Möglichkeiten hast dich in der Zeit zu finanzieren, steht dir die Tür offen.
Andererseits wird dir auch nach dem Pj und wahrscheinlich noch dein ganzes Berufsleben die Möglichkeit bleiben immer wieder neue Bereiche kennenzulernen.

Lissminder
07.04.2016, 10:16
Laut der Approbationsordnung sind zwischen dem 2. und 3. Examen nicht mehr als 13 Monate vorgesehen. Da dich aber kein Prüfungsamt zulassen kann, wenn du in dem Jahr noch nicht in der Apotheke warst, ergibt sich eine Grauzone. Ich würde auf jeden Fall solche Sonderregelungen immer vorher mit dem Prüfungsamt besprechen, damit die sich nicht vor den Kopf gestoßen fühlen.

janis02
09.04.2016, 23:20
im schlimmsten Fall kannst du auch 1 1/2 jahre Pj machen. Hat eine Kommilitonen so gemacht, die unbedingt in die KH-Apo UND ins Ausland wollte.
solange du Möglichkeiten hast dich in der Zeit zu finanzieren, steht dir die Tür offen.
Andererseits wird dir auch nach dem Pj und wahrscheinlich noch dein ganzes Berufsleben die Möglichkeit bleiben immer wieder neue Bereiche kennenzulernen.

Das finde ich ein bisschen unnötig. Also man muss ja nicht alles in ein Jahr stecken, nur um es mal gemacht zu haben. Ich würde also schauen, was möglich ist, wie die Kapazitäten sind und danach beurteilen, ob es unbedingt notwendig ist. Alles Andere kann man auch später im Berufsleben ausprobieren. Mehrere Jahre dasselbe zu machen wird ja auch langweilig ;-)

Morphium
10.04.2016, 21:28
Genau deshalb sehe ich es entspannter. Man hat später auch noch viel Zeit für alles Mögliche und die Interessen begrenzen sich auch auf zwei drei Bereiche. Will nicht unbedingt bei der Krankenkasse oder so arbeiten.

Lissminder
13.04.2016, 14:00
Ich finde die Möglichkeiten leider gar nicht so unglaublich vielfältig. War jetzt schon in der Apotheke und in der Industrie und mir hat beides nicht wahnsinnig viel Spaß gemacht. Tja und nun gibt es nicht mehr viel. Höchstens noch Krankenhausapotheke, aber die müssen einen auch erstmal nehmen.
Für Jobs in Behörden, wo öfter von gesprochen wird, braucht man mindestens 5 Jahre Berufserfahrung als Apotheker.
Da kann man also auch nicht einfach so einsteigen.

janis02
16.04.2016, 22:26
Ich finde die Möglichkeiten leider gar nicht so unglaublich vielfältig. War jetzt schon in der Apotheke und in der Industrie und mir hat beides nicht wahnsinnig viel Spaß gemacht. Tja und nun gibt es nicht mehr viel. Höchstens noch Krankenhausapotheke, aber die müssen einen auch erstmal nehmen.
Für Jobs in Behörden, wo öfter von gesprochen wird, braucht man mindestens 5 Jahre Berufserfahrung als Apotheker.
Da kann man also auch nicht einfach so einsteigen.

Dann wäre Forschung (Uni) ja vielleicht doch das Richtige für dich? Oder willste dann in den sauren Apfel beißen und dich mit der Offizin zufrieden geben?

Phosphorsalzperle
25.04.2016, 14:33
Dann wäre Forschung (Uni) ja vielleicht doch das Richtige für dich? Oder willste dann in den sauren Apfel beißen und dich mit der Offizin zufrieden geben?

Warum bist denn der Offizin so negativ gesonnen? Ich sehe mich relativ sicher in der Apotheke. Werde zwar auch im PJ für eine Halbes Jahr bei Merck sein, aber nur auch nur, um einen Einblick in die Industrie zu gewinnen. Ich habe wirklich Lust später mein Wissen direkt an den Kunden weiterzugeben. In stelle mir vor, dass man in der Industrie einen ziemlichen Schreibtischjob hat...dazu habe ich wenig Lust.

StuartProwerFaktor
25.04.2016, 17:12
Ich finde die Möglichkeiten leider gar nicht so unglaublich vielfältig. War jetzt schon in der Apotheke und in der Industrie und mir hat beides nicht wahnsinnig viel Spaß gemacht. Tja und nun gibt es nicht mehr viel. Höchstens noch Krankenhausapotheke, aber die müssen einen auch erstmal nehmen.
Für Jobs in Behörden, wo öfter von gesprochen wird, braucht man mindestens 5 Jahre Berufserfahrung als Apotheker.
Da kann man also auch nicht einfach so einsteigen.

Studier doch noch was drauf (sofern das finanziell machbar ist). Gibt ja genug Master-Programme wie Public Health oder auch molekularbiologische Masterstudiengänge oder sowas wie Drug Regulatory Affairs. Damit sparste dann vielleicht auch die 5 Jahre Berufserfahrung in der Apotheke ein. Aber 5 Jahren müssens auch nicht sein: Ein Studienkollege von mir hat sich "zum Spass" nach 3 Jahren Berufserfahrung bei diversen Krankenkassen beworben und wäre auch genommen worden, wenn er nicht so viel Geld hätte haben wollen. Dazu muss man sagen, dass er auch noch einen betriebswirtschaftlich orientierten Master gemacht hat.

Lissminder
26.04.2016, 13:43
Studier doch noch was drauf (sofern das finanziell machbar ist). Gibt ja genug Master-Programme wie Public Health oder auch molekularbiologische Masterstudiengänge oder sowas wie Drug Regulatory Affairs. .
Ja das hatte ich auch schon mal überlegt. ich bin leider extrem unsicher darüber, inwiefern solche Master's mich wirklich weiter bingen und wie sehr sie schon etabliert sind Ich kenne einfach keinen, der das tatsächlich gemacht hat und damit mehr Möglichkeiten haben. Über die Promotion herrscht allseits Anerkennung und Erfahrung, damit kann ein solcher Maste rnoch nicht mitarbeiten. Aber gut, vielleicht muss ich es einfach ausprobieren.
Ich müsste dann jedoch trotzdem in der Apo arbeiten, um mir mein Studium zu finanzieren. Es würde eine ganz schöne Doppelbelastung sein.
Würdest du mir denn eher was kaufmännisches empfehlen?

Herr Professor
27.04.2016, 07:33
Warum bist denn der Offizin so negativ gesonnen? Ich sehe mich relativ sicher in der Apotheke. Werde zwar auch im PJ für eine Halbes Jahr bei Merck sein, aber nur auch nur, um einen Einblick in die Industrie zu gewinnen. Ich habe wirklich Lust später mein Wissen direkt an den Kunden weiterzugeben. In stelle mir vor, dass man in der Industrie einen ziemlichen Schreibtischjob hat...dazu habe ich wenig Lust.
Du bist noch nicht fertig bzw. im PJ oder? Ich wünsche dir, dass diese Einstellung bleibt, aber warte mal ab, wenn du richtig Patienten- Kontakt hast. Du wirst im Regelfall dein Wissen nicht anwenden können, weil da wo du durch die Uni ausgebildet bist, fragt dich keiner was bzw. wenn dann gleich abartige Sachen, so nach dem Motto, warum erhöht sich nur eine Transaminase unter Statintherapie, und da wo dich die ganzen Leute was fargen, also ALternative Heilmethoden, Kosmetik, etc. hast keine Ahnung.
Industrie ist eigentlich immer ein Schreibtsichjob, vor allem bei den großen Unternehmen, praktisch machst du als Studierter da kaum was im Labor, dafür gibts Maschinenführer, Pharmakanten und Pharmawerker...

Lissminder
27.04.2016, 09:44
Hi,
danke erstmal für deine Ausführliche und wirklich hilfreiche Antwort. Das schafft mir schon etwas mehr Klarheit.
zu deinen Fragen: Ich bin ja noch im PJ. Die erste Hälfte habe ich bei Nordmark, einem recht kleinen Unternehmen in Hamburg verbracht. Jetzt bin ich in einer Apotheke mit ca 15 Mitarbeitern (davon 3 Apothekerinnen)

Ich habe bei Nordmark tatsächlich nur in der Qualitätssicherung gearbeitet. Von den anderen Bereichen habe ich natürlich nichts erfahren. Vielleicht hast du Recht, dass mein Urteil über die Industrie allgemein etwas voreilig war. Ich könnte mir den Bereich der Produktion auch spannender vorstellen.

Du schreibst, dass die Jobs bei Krankenkassen relativ gut zu bekommen sind. Das baut mich auf. Weißt du evt auch wie es da mit der Bezahlung aussieht, ist sie vergleichbar mit der Industrie?

das mit den Trainee-Programm klingt gut, werde mich mal erkundigen. Heißt dann wahrscheinlich nur, dass ma 2 jahre lang ziemlich flexibel sein muss....da müsste ich nochmal horchen, wie das mein Freund so findet.

Phosphorsalzperle
27.04.2016, 10:00
Du bist noch nicht fertig bzw. im PJ oder? Ich wünsche dir, dass diese Einstellung bleibt, aber warte mal ab, wenn du richtig Patienten- Kontakt hast. Du wirst im Regelfall dein Wissen nicht anwenden können, weil da wo du durch die Uni ausgebildet bist, fragt dich keiner was bzw. wenn dann gleich abartige Sachen, so nach dem Motto, warum erhöht sich nur eine Transaminase unter Statintherapie, und da wo dich die ganzen Leute was fargen, also ALternative Heilmethoden, Kosmetik, etc. hast keine Ahnung.
...

Nein bin noch nicht im PJ, sondern erst im 7. Semester. Natürlich werde ich keinem Patienten erklären können, wie jetzt eine Synthese aussieht oder wie man den Wirkstoff nachweisen kann, trotzdem habe ich Lust auf die pharmazeutische Beratung. Ich erhoffe mir durch Weiterbildungen und auch schon dem PJ mehr Wissen anzueignen, was auch für den Kunden relevant ist.
Außerdem hängt es auch stark von der Apotheke ab. Es gibt ja auch relativ spezialisierte Apotheken (viele Rezepturen, Zytos), wo hoffentlich noch mehr Fachwissen gefragt wird.
Ansonsten könnte ich mir für später auch die Leitung einer eigenen oder Filialapotheke vorstellen.

janis02
01.05.2016, 09:42
Ich bin noch im 6. Semester und weiß absolut noch gar nicht, was ich machen will. Hier werden so viele Optionen diskutiert, eigentlich sollte man alles ausprobieren, aber so viel Zeit hat man auch nicht. Weiß noch ncht mal sicher, ob ich das PJ in der Industrie oder lieber an der Uni machen sollte.. Krankenhausapotheke wäre ja sonst auch noch was. Vielleicht mache ich in den kommenden Ferien ein Praktikum in einer KH Apotheke, damit ich das auch mal gesehen habe. Hm :-???

Morphium
01.05.2016, 20:05
Ich bin noch im 6. Semester und weiß absolut noch gar nicht, was ich machen will. Hier werden so viele Optionen diskutiert, eigentlich sollte man alles ausprobieren, aber so viel Zeit hat man auch nicht. Weiß noch ncht mal sicher, ob ich das PJ in der Industrie oder lieber an der Uni machen sollte.. Krankenhausapotheke wäre ja sonst auch noch was. Vielleicht mache ich in den kommenden Ferien ein Praktikum in einer KH Apotheke, damit ich das auch mal gesehen habe. Hm :-???
Hatte ich mir auch vorgenommen, aber dafür sind mir meine Ferien dann doch zu schade. Ich will nach dem Semester ja auch ein bisschen entspannen und runterkommen, ggf. etwas arbeiten und sparen oder in den Urlaub.. Alles, aber ungern ein Praktikum, für das ich nicht mal bezahlt werde. Dann mache ich lieber nen Hiwi :-D

MineBiene
08.05.2016, 12:50
Sehe ich auch so. Meine Ferien sind mir zu viel wert. :-love und mal im Ernst, so einen richtig guten Einblick bekommt man auch erst, wenn man schon arbeitet und so langsam ne Routine reinkommt. Und wenn dir später der Job nicht gefällt, kann man sich ja auch umorientieren. Daher würde ich sagen Step by Step :)

janis02
08.05.2016, 21:26
Hm aber man kann ja auch nicht von einem Job zum nächsten wechseln, irgendwann sollte man schon seine Richtung finden..

Morphium
08.05.2016, 21:47
Joa aber nach ein paar Jahren, wenns dann wirklich langweilig wird, kann man schon mal schauen und sich "umorientieren" - was Neues wagen. Würde mir natürlich auch nicht jedes Jahr einen neuen Job suchen.