MrMüde
05.05.2016, 11:06
Um mal zum Thema zurückzukehren:
Ich muss sagen, dass ein grossteil der Argumentation des Threaderstellers Blödsinn war und Physik ist bestimmt nicht essentiell wichtig, ABER ein Student hat nicht nur das Recht seine Prüfungsergebnisse, sondern hat ausserdem auch das Recht auf Datenschutz.
Bei uns ist es aus diesen Gründen auf Anraten der Rechtsabteilung so, dass sämtliche Prüfungsergebnisse nur noch über die persönliche, Passwortgeschützte Moodle Seite abrufbar sind, da bei jeglicher öffentlicher Bekanntgabe das Recht der Studenten auf Datenschutz nicht gewahrt werden kann.
Und die Kennzeichnung nur mittels Matrikelnummer ohne Namen reicht als Anonymisierung nicht aus.
Und dass man das früher mittels ausgehangener Listen gemacht hat ist auch kein Argument, da man früher keine anderen Möglichkeiten hatte, welche man heute aber sehr wohl hat.
Und auch die Argumentation dass die Unis das als "Erziehungsmassnahme" machen ist Blödsinn. Dass sich eine Partei falsch verhält heisst ja nicht, dass die andere Partei das ebenso beantworten muss, wir sind hier ja nicht auf dem Schulhof.
Und was hier auch einige zu vergessen scheinen ist, dass eine Universität von ihren Leistungen her eine Bringschuld gegenüber dem Studenten hat, der Student schuldet der Uni so ziemlich genau garnichts (bekommt aber im Zweifellsfall dann eben keinen Abschluss).
Ich muss sagen, dass ein grossteil der Argumentation des Threaderstellers Blödsinn war und Physik ist bestimmt nicht essentiell wichtig, ABER ein Student hat nicht nur das Recht seine Prüfungsergebnisse, sondern hat ausserdem auch das Recht auf Datenschutz.
Bei uns ist es aus diesen Gründen auf Anraten der Rechtsabteilung so, dass sämtliche Prüfungsergebnisse nur noch über die persönliche, Passwortgeschützte Moodle Seite abrufbar sind, da bei jeglicher öffentlicher Bekanntgabe das Recht der Studenten auf Datenschutz nicht gewahrt werden kann.
Und die Kennzeichnung nur mittels Matrikelnummer ohne Namen reicht als Anonymisierung nicht aus.
Und dass man das früher mittels ausgehangener Listen gemacht hat ist auch kein Argument, da man früher keine anderen Möglichkeiten hatte, welche man heute aber sehr wohl hat.
Und auch die Argumentation dass die Unis das als "Erziehungsmassnahme" machen ist Blödsinn. Dass sich eine Partei falsch verhält heisst ja nicht, dass die andere Partei das ebenso beantworten muss, wir sind hier ja nicht auf dem Schulhof.
Und was hier auch einige zu vergessen scheinen ist, dass eine Universität von ihren Leistungen her eine Bringschuld gegenüber dem Studenten hat, der Student schuldet der Uni so ziemlich genau garnichts (bekommt aber im Zweifellsfall dann eben keinen Abschluss).