Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Wie stark ist die Notenbelastung in Vorklinik wirklich?
blumenscheid
15.09.2016, 15:12
Ok, ich sehe Du hast nicht nur die Klausuren sondern auch meinen Lebenslauf vollkommen im Griff :-)) Aber leider fast alles falsch bis auf Medizin Beginn WS 14/15.
Ich bin zum Glück nicht so der geradlinige Typ ;-)
Und das mit den 5 Jahren und so einfach? Das versteh ich leider nicht. Also den Satz mit Inhalt :-))
Da es einfach war ging ich von Start nach oder in 2009 aus,da sonst Beginn 14 ,da FS 5, bei selbstzugeschriebener Persönlichkeit unmöglich ,sofern durchgehende Einschreibung. war ein Widerspruchsbeweis aus dem Nachhinein .
Arrhythmie
15.09.2016, 15:19
Da es einfach war ging ich von Start nach oder in 2009 aus,da sonst Beginn 14 ,da FS 5, bei selbstzugeschriebener Persönlichkeit unmöglich ,sofern durchgehende Einschreibung. war ein Widerspruchsbeweis aus dem Nachhinein .
Was heißt "es war einfach"?
Für mich war es einfach. Im Vergleich zu Medizin. Das hab ich geschrieben. Heißt nicht, dass es für Dich oder jemand anderen einfach gewesen wäre. Vielleicht einfach, vielleicht schwer. The world will never know ;-) Diese "Vergleiche" machen wenig Sinn. Ich hab das nur geschrieben weil ich nicht finde dass man einen Bachelor mit dem Medizinstudium vergleichen kann. Sollte lediglich zum Ausdruck bringen dass ich damals mit 1,0 im Bachelor und beiden Mastern auch dachte die Welt gehört mir und Medizin kann nicht so viel schlimmer sein. Und ich wurde eines besseren belehrt als ich im 1. Semester mit genau dieser Einstellung ("gibt ja nichtmal Noten... & ist ja nur MC kreuzen") mit Tempo 220 gegen die Wand gefahren bin. War nicht so schön...
Deshalb: Ist ein super Studium aber in keiner Weise mit was anderem vergleichbar (meine Meinung), schon gar nicht mit Bachelor/Master in der Wirtschaft. Über technische/naturwissenschaftliche kann ich nicht sprechen, mangels Erfahrung. Aber glaub mir ich hab erstmal im 1. Semester festgestellt dass ich in meinem ganzen Leben anscheinend noch nie wirklich gelernt habe... Dass man auch mit großem Aufwand nur mit Mühe in manchen Konstellationen die 60 % erreicht. Nichts anderes erzählen wir Dir hier.
Ich hab viel gezweifelt im 1. Semester weil ich mich ständig gefragt hab "Ist das Euer Ernst grad?"(==> Uni und Dozenten) und ja, es war deren Ernst *lach*
:-music
blumenscheid
15.09.2016, 15:23
Was heißt "es war einfach"?
Für mich war es einfach. Im Vergleich zu Medizin. Das hab ich geschrieben. Heißt nicht, dass es für Dich oder jemand anderen einfach gewesen wäre. Vielleicht einfach, vielleicht schwer. The world will never know ;-) Diese "Vergleiche" machen wenig Sinn. Ich hab das nur geschrieben weil ich nicht finde dass man einen Bachelor mit dem Medizinstudium vergleichen kann. Sollte lediglich zum Ausdruck bringen dass ich damals mit 1,0 im Bachelor und beiden Mastern auch dachte die Welt gehört mir und Medizin kann nicht so viel schlimmer sein. Und ich wurde eines besseren belehrt als ich im 1. Semester mit genau dieser Einstellung ("gibt ja nichtmal Noten... & ist ja nur MC kreuzen") mit Tempo 220 gegen die Wand gefahren bin. War nicht so schön...
:-music
Ja,da musst du ja deine Vorbildung berücksichtigen. Lagrange unter Nb kann vermutlich auch jeder. hast du dann nach ein paar Wochen wiederholt oder musstest du ein Jahr warten.(an deiner Uni)?
angenommen man verhaut das erste Semester komplett, ist es dann vorbei oder könnte man das noch retten?danke
Arrhythmie
15.09.2016, 15:26
Ja,da musst du ja deine Vorbildung berücksichtigen. Lagrange unter Nb kann vermutlich auch jeder. hast du dann nach ein paar Wochen wiederholt oder musstest du ein Jahr warten.(an deiner Uni)?
angenommen man verhaut das erste Semester komplett, ist es dann vorbei oder könnte man das noch retten?danke
Wenn ich hätte "warten" müssen wär ich jetzt wohl nicht im 5. Semester in Regelstudienzeit (wie man meinem Profil und den Erzählungen entnehmen kann) - rechnen hilft weiter. Dachte eigentlich auch dass Du mein Lebenslauf kennst, hast doch vorhin schon so schön vorgerechnet wann ich mit was begonnen hab :-))
Es ist im Medizinstudium immer so, dass man eine Nachprüfungsmöglichkeit hat, ohne eine Zeitverzögerung in Kauf nehmen zu müssen. Es gibt deshalb jedes Semester Nachprüfungen - in der Regel kurz vor Anfang des darauffolgenden Semesters, manchmal jedoch auch eine Woche nach dem Ersttermin (letzteres v.a. bei mündlichen Prüfungen). Meist ist es auch so, dass man jeden Nachprüfungstermin wahrnehmen muss.
Und an Lagrange scheitern jedes Semester seeehr viele Leute im Wiwi-Studium. Deine Arroganz wird dir im Medizinstudium sehr schnell auf den Kopf fallen. Ich würde dir deshalb dringend raten, sie abzulegen. Vor allem, da sie bei dir mit exorbitant grosser Ahnungslosigkeit kombiniert ist.
blumenscheid
15.09.2016, 15:30
Wenn ich hätte "warten" müssen wär ich jetzt wohl nicht im 5. Semester in Regelstudienzeit (wie man meinem Profil und den Erzählungen entnehmen kann) - rechnen hilft weiter. Dachte eigentlich auch dass Du mein Lebenslauf kennst, hast doch vorhin schon so schön vorgerechnet wann ich mit was begonnen hab :-))
Meinst du jetzt warten mit Wartesemestern oder warten auf die Nachprüfung? Deswegen ging ich ja bei deinem Lebenslauf von ständiger Einschreibung aus.
Wenn ihr nach 4 Wochen im Regelfall wieder antreten müsst und ihr könnts nicht seit ihr komplett raus ,Prüfungsanspruch weg?
Arrhythmie
15.09.2016, 15:40
Meinst du jetzt warten mit Wartesemestern oder warten auf die Nachprüfung? Deswegen ging ich ja bei deinem Lebenslauf von ständiger Einschreibung aus.
Wenn ihr nach 4 Wochen im Regelfall wieder antreten müsst und ihr könnts nicht seit ihr komplett raus ,Prüfungsanspruch weg?
Versteh Deine Frage nicht. Ich hatte noch nie in meinem Leben was mit Wartesemestern zu tun und ich hab auch auf keine Nachprüfung gewartet!?
Kannst Du das irgendwie mal verständlich formulieren was genau Du wissen willst?
PS: Du hast echt keine Ahnung, sorry. Man verliert seinen Prüfungsanspruch nicht nach 2 Fehlversuchen. Weil wer zählen kann weiß dass nach 2 noch die 3 kommt und es soll sogar Unis geben da kann man bis 6 zählen. Also bei meiner nicht, da gehts nur bis 3, danach kommt das schwarze Loch.
blumenscheid
15.09.2016, 15:42
Versteh Deine Frage nicht. Ich hatte noch nie in meinem Leben was mit Wartesemestern zu tun und ich hab auch auf keine Nachprüfung gewartet!?
Kannst Du das irgendwie mal verständlich formulieren was genau Du wissen willst?
" an die Wand gefahren" verstand ich so,dass es Probleme gab.Andernfalls wäre es ja nicht " so viel schwerer" und alles so fordernd.
Du hast anscheinend noch nie Stress im Studium erlebt. Warte einfach ab. Du wirst im Medizinstudium genug davon erleben :-p
Arrhythmie
15.09.2016, 15:45
" an die Wand gefahren" verstand ich so,dass es Probleme gab.Andernfalls wäre es ja nicht " so viel schwerer" und alles so fordernd.
Ich übersetz es mal für Dich: Bei mit bedeutet "an die Wand gefahren" dass ich mal durch ne Klausur gefallen bin und dass ich im ersten Semester stark vom Glauben abgefallen bin als ich gesehen habe, dass man auch mit 1,0 in Wirtschaft kein Superhero ist, der einfach mal 3 Tage ein Thema durchliest und dann locker über 60% kreuzt. Mag es geben, ich gehöre nicht dazu :-peng
Und ja, das war schon ein Problem. Weil ich damals nicht gewusst hab wie ich das überhaupt bestehen soll und dann mit maximalem Aufwand auch im 2. Versuch nicht grad zu den Top-Performern gehört hab *lach*
Und glaub mir, egal wie cool Du bist: Das macht Dir Stress. Sehr großen Stress sogar. Vor allem wenn ein "Bestehen" an die Fortführung des Studiums in Regelstudienzeit gebunden ist weil man zB ohne Chemieschein kein BC machen darf. Oder wenn Du einfach sonst immer sehr gut wart und plötzlich merkst Du dass nichts davon mehr übrig ist. Dass Du auf nem anderen Level spielst. Dass das Level heißt: Ich will bestehen. Und ansonsten gern mal meine Ruhe *lach*
Ja, glaub mir, das macht einen gewissen "Grundstress", wenn Du morgens aufwachst und zur Uni gehst. Und unterschätz Deine Kommilitonen nicht. Die können auch gut psychischen Stress auslösen ;-)
blumenscheid
15.09.2016, 16:12
I
Ja, glaub mir, das macht einen gewissen "Grundstress", wenn Du morgens aufwachst und zur Uni gehst. Und unterschätz Deine Kommilitonen nicht. Die können auch gut psychischen Stress auslösen ;-)
Genau das ist ja die Niederträchtigkei und Psychopathie, die man von Ärzten erwartet,da davo ja Arroganz ansprach.
Psychischer Druck in Form von ,wer bumst mit wem,wessen Eltern fahren den fünften Bentley?
Nicht umsonst werden zunehmend Ärzte erschossen, wie der Mkg-Chirurg an der Charité vor ein paar Wochen.
Ich sprach von deiner Arroganz. Und von den Medizinstudenten hast du ganz offensichtlich gleich wenig Ahnung wie vom Medizinstudium :-nix
Lasst ihn doch weiter reden, mit dem Informationsstand und der Einstellung wird das ganze Vorhaben sowieso scheitern.
blumenscheid
18.09.2016, 23:12
Ich übersetz es mal für Dich: Bei mit bedeutet "an die Wand gefahren" dass ich mal durch ne Klausur gefallen bin und dass ich im ersten Semester stark vom Glauben abgefallen bin als ich gesehen habe, dass man auch mit 1,0 in Wirtschaft kein Superhero ist, der einfach mal 3 Tage ein Thema durchliest und dann locker über 60% kreuzt. Mag es geben, ich gehöre nicht dazu :-peng
Und ja, das war schon ein Problem. Weil ich damals nicht gewusst hab wie ich das überhaupt bestehen soll und dann mit maximalem Aufwand auch im 2. Versuch nicht grad zu den Top-Performern gehört hab *lach*
Und glaub mir, egal wie cool Du bist: Das macht Dir Stress. Sehr großen Stress sogar. Vor allem wenn ein "Bestehen" an die Fortführung des Studiums in Regelstudienzeit gebunden ist weil man zB ohne Chemieschein kein BC machen darf. Oder wenn Du einfach sonst immer sehr gut wart und plötzlich merkst Du dass nichts davon mehr übrig ist. Dass Du auf nem anderen Level spielst. Dass das Level heißt: Ich will bestehen. Und ansonsten gern mal meine Ruhe *lach*
Ja, glaub mir, das macht einen gewissen "Grundstress", wenn Du morgens aufwachst und zur Uni gehst. Und unterschätz Deine Kommilitonen nicht. Die können auch gut psychischen Stress auslösen ;-)
Bei manchen Unis kann man also 6 mal durchfallen? Mich würde interessieren ,was passiert ,wenn im ersten FS nix klappt und man spätestens im 3. FS die Vorprüfung abgelegt haben muss ( das ist vermutlich zwischen den Buländern gleich).
Da wirds mit dem Wiederholen ja irgendwann schwierig?
Habt ihr nach dem zweiten Semester dann normale Klausurbelastung und parallel steht die Vorbereitung zur Vorprüfung an?
1. In Gießen kann man als Zahnmediziner die vorklinischen Prüfungen sogar unendlich oft probieren.
2. Man kann das Zahni-Vorphysikum auch erst später absolvieren.
3. Wenn man im ersten Semester gar nichts besteht, würde ich ganz grundsätzlich die Eignung für das Zahnmedizin-Studium anzweifeln.
4. Selbstverständlich findet das Vorphysikum (wie auch das Physikum) parallel zu regulären Prüfungen statt.
5. Hör auf, dir so viele unnütze Gedanken über das Studium zu machen - bewirb dich, und dann zieh's durch.
blumenscheid
19.09.2016, 13:12
1. In Gießen kann man als Zahnmediziner die vorklinischen Prüfungen sogar unendlich oft probieren.
2. Man kann das Zahni-Vorphysikum auch erst später absolvieren.
3. Wenn man im ersten Semester gar nichts besteht, würde ich ganz grundsätzlich die Eignung für das Zahnmedizin-Studium anzweifeln.
4. Selbstverständlich findet das Vorphysikum (wie auch das Physikum) parallel zu regulären Prüfungen statt.
5. Hör auf, dir so viele unnütze Gedanken über das Studium zu machen - bewirb dich, und dann zieh's durch.
Danke. Du brauchst aber doch das Vorphysikum als Zulassungskriterium fürs Physikum?
Und dieses muss doch auch nach einer bestimmten Semesterzahl absolviert sein?
Sonst könnte man ja nach der Einschreibung total easygoing machen.
Es ging ja darum den Druck promSemester grob zu antizipieren.
blumenscheid
19.09.2016, 13:47
In Heidelberg muss das Vorphysikum wohl nach dem 3 FS vorliegen.
Müsst ihr zB die Glycolyse in 10 Einzelschritten kennen oder den Citratzyklus für den Energiestoffwechsel der Zelle oder ist das nur Übersichtswissen?
Bei meinen Recherchen ging es in Biochemie immer nur ums Aktionspotential. Wirkliche Reaktionsmechanismen wurden nicht abgefragt. Dann auch nur Additionsverfahren oder radikalische Substitution.
Hehe, ne, i.d.R. wirst du schon die großen Stoffwechselwege (und da wirst du neben Citratzyklus und Glycolyse noch ein paar anderen kennenlernen) mit Namen der Zwischenmetabolite und Enzyme sowie was wie reguliert wird drauf haben müssen. Übersichtswissen war im 1. Semester in Bio gefragt. Detailwissen dann in den Semestern 3 und 4 in Biochemie.
Medizinstudium ist nicht Schule. Ganz andere Geschwindigkeit, mehr Details. Aber man gewöhnt sich schnell dran.
blumenscheid
19.09.2016, 14:35
Hehe, ne, i.d.R. wirst du schon die großen Stoffwechselwege (und da wirst du neben Citratzyklus und Glycolyse noch ein paar anderen kennenlernen) mit Namen der Zwischenmetabolite und Enzyme sowie was wie reguliert wird drauf haben müssen. Übersichtswissen war im 1. Semester in Bio gefragt. Detailwissen dann in den Semestern 3 und 4 in Biochemie.
Medizinstudium ist nicht Schule. Ganz andere Geschwindigkeit, mehr Details. Aber man gewöhnt sich schnell dran.
Danke.Sprichst du jetzt von ZMed oder HM?
Sind auch Abläufe in den Teilschritten der Energiegewinnung wie Redoxreaktionen mit Gleichungen beschreibend herzuleiten?Also auf molekularer Ebene eine Beschreibung ,warum Atp aufgrund der Seitenketten so reaktionsfreudig ist ( hierbei flankierend Bindungstypen und grundlegende Reaktionsmechanismen) ,zum Bsp.?
Den dieser Stoff ( Reaktoinsmechanismen, Bindungslehre, atommodelle etc) wurde ja ( wenn auch weniger) in der Schule in Bawü früher in Klasse 11 bis 13 vermittelt.
( Sicherlich kann man jeden Sachverhalt beliebig komplex beschreiben und verkomplizieren)
Absolute Arrhythmie
19.09.2016, 15:17
Guck dir doch einfach mal ein Biochemie-Buch für Mediziner an. Was da drin steht, muss man auch (je nach Umfang des Buches komplett oder zum Teil) wissen.
Es wird dir nicht gelingen den Arbeitsaufwand des (Zahn-)medizinstudiums vorher zu ergründen, weil jeder anders mit der Belastung umgeht.
Und ja, es ist extrem viel Stoff in zum Teil extrem kurzer Zeit.
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