Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Tag 2 A4 /B28 Erhöhte Dichte im CT
Unregistriert
12.10.2016, 16:30
Hallo, meine Frage ist wieso die Antwort A ( NASH) als richtig gilt und nicht B (Hämochromatose).
Die Dichte der Leber wird beim CT durch die Hounsfield Einheiten(HE) ausgedrückt und ist normal bei etwa 60-70 HE. Je ausgeprägter die Steatosis desto niedriger die Dichte (HE). Deswegen würde ein HE-Wert von 95 für die Hämochromatose sprechen.
Ich beziehe mich dabei auf diese Quelle.
http://www.medicoconsult.de/Computertomographie_CT_der_Leber/#Leberverfettung
Ok, da waren also direkt ein paar andere Leute gleichzeitig an der Frage :D
Wie lösche ich dieses Thread?! Finde nix
Unregistriert
12.10.2016, 16:31
Bringt denn eine systemische Antibiose in diesem Fall wirklich etwas?
Aus der Handchirurgie ist mir bekannt, dass Wunden am Finger nicht syst. antibiozid behandelt werden, da das AB den gewünschten Ort schlecht erreicht. Stattdessen wird lokal, z.B. mit PMMA-Ketten behandelt.
Bei diesem Patienten kommt sogar noch dazu, dass nicht einmal Fußpulse tastbar sind. Wie also soll eine systemische Antibiose da ankommen?
Ist es nicht viel geschickter, einen solchen Defekt chirurgisch zu säubern und anschließend plastisch zu decken?
Definitiv ja.
Eine Fettleber stellt sich im CT hypodens dar (sämtliche seiten bei googel).
Die Hämochromatose hingegen zeigt eine erhöhte Dichte.
http://www.stuedeli.net/reto/medizin/kdb/content/radio/DDHaemoSteatoseCT.html
http://www.medicoconsult.de/Computertomographie_CT_der_Leber/
Wie meinst du das, es waren noch ein paar andere Leute an der Frage ? :D
"Ein paar" war vielleicht etwas untertrieben, hab aber so lange mit dem Schreiben gebraucht und in der Zwischenzeit sind aber zigtausend Threads zu der Frage aufgetaucht :-nix
Unregistriert
12.10.2016, 16:36
Fett bzw. eine Steatosis hepatis müsste mMn im CT eine erniedrigte Dichte aufweisen, eine mit Eisen überladene Leber bei Hämochromatose hingegen eine deutlich erhöhte Dichte.
Zur Übersicht z.B. hier: http://www.medicoconsult.de/Computertomographie_CT_der_Leber/
Unregistriert
12.10.2016, 16:40
Sehe ich auch so, der Einwand ist mehr als berechtigt. Bitte zur Sicherheit auch ans IMPP schreiben, die sind vielleicht demselben Irrtum aufgesessen!
Hab zwischen der Fettleber und der Hämochromatose geschwankt, mich aber aufgrund der Anamnese ( viele Medikamente) für die Fettleber entschieden. Ziemlich fragwürdig den letzten Satz noch mit einzubauen in diese Frage und damit gezielt für Verwirrung zu sorgen,ohne ihn hätte ich mich auch für die Hämochromatose entschieden
Unregistriert
12.10.2016, 16:44
Keine Fußpulse ist nicht gleichzusetzen mit null Perfusion, die Antibiose kommt also schon an.
Mangelnde Perfusion ist aber eine KI für chirurgische Excision, damit würde man quasi nur das Ulcus iatrogen vegrößern.
Außerdem ist die Rede von einem infizierten Ulcus. Damit fällt auch jede Form plastischer Deckung erstmal weg.
Somit B einzig richtige Antwort.
Nun ja, sie könnte ja auch zB iatrogen eine Hämochromatose entwickeln bei häufigen Transfusionen, etwa im Rahmen einer chronischen Anämie. Aber hast schon recht, das mit den Medikamenten hat mich auch zuerst auf die Fettleber-Fährte geführt.
kowa1908
12.10.2016, 16:53
Hämochromatose sollte die richtige Lösung sein (https://radiopaedia.org/articles/haemochromatosis)
Desiree*
12.10.2016, 17:10
Unsere Dozenten haben Ihre Antwort der Frage A 4/ B 28 soeben von A auf D korrigiert :-))
Danke für eure rege Diskussion!!!
Nun ja, sie könnte ja auch zB iatrogen eine Hämochromatose entwickeln bei häufigen Transfusionen, etwa im Rahmen einer chronischen Anämie. Aber hast schon recht, das mit den Medikamenten hat mich auch zuerst auf die Fettleber-Fährte geführt.
Ich lese in der Aufgabenstellung nur eine erhöhte Medikamenteneinnahme heraus. Das soll zur Fettleber führen und so gezielt verunsichern. Kann man als Fragestellender natürlich machen, finde das aber schon irgendwo fragwürdig. Der Fragesteller ist wahrscheinlich eine Person mit wenigen Freunden :D naja, zum Glück lief es sonst ganz gut, sodass ich mich nicht weiter über diese Frage aufregen will :)
Theresa.kals
12.10.2016, 17:26
Eine Hämochromatose führt aber eher zur Leberzirrhose und diese wäre nicht homogen im Sono. Ich habe bei der Recherche viele Quellen gefunden, die bei der NASH eine erhöhte Echogenität im Sono bestätigen. Zum Beispiel bei Wikipedia (okay, nicht immer so seriös) oder hier http://www.medfuehrer.de/Nichtalkoholische-Fettleberhepatitis-NASH-Symptome
Eine Hämochromatose führt aber eher zur Leberzirrhose und diese wäre nicht homogen im Sono. Ich habe bei der Recherche viele Quellen gefunden, die bei der NASH eine erhöhte Echogenität im Sono bestätigen. Zum Beispiel bei Wikipedia (okay, nicht immer so seriös) oder hier http://www.medfuehrer.de/Nichtalkoholische-Fettleberhepatitis-NASH-Symptome
Erhöhte Echogenität im Sono stimmt ja auch, aber es geht um die Echodichte im CT und die ist erniedrigt bei einer Fettleber
Denke auch die Frage ist eher anfechtbar
Theresa.kals
12.10.2016, 17:30
Wer lesen kann, ist klar im Vorteil :D ich nehm alles zurück
Die Frage muss ja nicht direkt angefechtet werden. Man sollte nicht vergessen, dass auch die DOzenten hier einfach nur ihre Meinung dazu abgeben und das nicht die offiziellen Lösungen sind.
Und auch wenn die Dozenten da jetzt getippt haben, dass es die Fettleber ist - die Quellen, die hier ja schon aufgelistet wurden, sprechen ja vermehrt dafür, dass es eben NICHt die Fettleber ist, sondern Hämochromatose.
Ausserdem stand in dem Text auch, dass die Frau zahlreiche Medikamente wegen irgendwelchen Krankheiten einnimmt. Die Fettleber ist eher asymptomatisch (sieht Amboss).
Daher auch an der Stelle (wie auch in dem Thread, wo diskutiert wurde wegen der Bildgebung zu Silikose), vielleicht sollten die Dozenten da nochmal nachschauen, vielleicht wird es ja noch geändert.
Kein Grund direkt von Anfechten zu sprechen, weil es eben nicht die offiziellen Lösungen sind! :D
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