Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Meinung zu tätowierten Zahnärzten
Stand über dem Eingangstor des KZ Buchenwald.
Ach ja... ok das darf man dann wohl wirklich als Lücke bezeichnen. Ich habe den Satz immer nur in Kombination "Jedem das Seine, mir das Beste" scherzhaft verwendet. Gut zu wissen *schäm*
Absolute Arrhythmie
22.12.2016, 19:06
Ach ja... ok das darf man dann wohl wirklich als Lücke bezeichnen. Ich habe den Satz immer nur in Kombination "Jedem das Seine, mir das Beste" scherzhaft verwendet. Gut zu wissen *schäm*
https://de.wikipedia.org/wiki/Jedem_das_Seine
Der Satz hat auch noch ne andere, juristisch-philosophische Bedeutung, in Deutschland bleibt aber immer der fade Beigeschmack.
Als reichhaltig tattoowierte Person ist das hier spannend zu lesen.
Jetzt weiß ich zumindest, das KB und ich im echten Leben definitiv nicht aufeinander treffen sollten ^^
@ Nessie
Ohja... die Vorurteile von Ärzten ggü. reichaltig Tattoowierten (also nicht Babsi von nebenan mit ihrem Sternchen am Handgelenk oder dem Kettchen am Fuß) sind teilweise Wahnsinn. In dem Kontext gebe ich gerne folgende Erfahrung zum Besten: Im Rahmen des Geburtsvorbereitungsgesprächs wurde ich von der Ärztin, welche Drogen ich nehme (nicht ob ^^).
Ach, und in diversen MRTs war ich auch schon :)
Zahnfee12
28.12.2016, 13:00
Stand über dem Eingangstor des KZ Buchenwald.
DANKE! Das kann man aus der Schule schon mal mitgenommen haben, wo es doch gefühlte 10.000x behandelt wurde. :-lesen :-dafür
Feuerblick
28.12.2016, 13:22
Nein, wurde es nicht... zumindest offenbar nicht überall. Insofern kann man sich diese "Bildungslücke" schon leisten.
Außerdem bin ich, angesichts der Tatsache, dass dieses Sprichwort durchaus auch eine andere, mir persönlich sogar viel geläufigere Bedeutung hat, der Meinung, dass es überflüssig ist, deswegen so ein Fass aufzumachen. Würde im wahren Leben sich mir gegenüber jemand so politisch-korrekt-entsetzt äußern, ich würd ihm nen Vogel zeigen. Nur weil alte geflügelte Worte von den Nazis zweckentfremdet wurden, muss man sie nicht abschaffen.
Sehe ich genau wie Feuerblick. Man darf die deutsche Sprache, und das Leben allgemein, ruhig etwas entspannter sehen, und nicht als Hindernislauf um unzählige reale und imaginierte Fettnäpfchen.
Ende-in-Sicht
28.12.2016, 13:57
Ich bin da glaube ich, auch ein bisschen vorbelastet, da meine Mutter Lehrerin für Geschichte ist. Wir wurden jedes Mal ermahnt, wenn wir diesen Ausdruck benutzt haben. :-?
Feuerblick
28.12.2016, 14:10
Ich hatte sogar Geschichte (insbesondere Hitlers Machtergreifung) im Abi und bin nach wie vor sehr geschichtsinteressiert... aber ich folge da den Worten meiner damaligen Geschichtslehrerin, die immer wollte, dass wir die Vorgänge, die Zusammenhänge und das große Ganze kennen und uns nicht an winzigen, eigentlich unwichtigen Details festhalten. Es ist auch für uns heute viel wichtiger, zu wissen wie Hitler und seine Schergen an die Macht kamen und diese ausbauen konnten zu all diesen Gräueltaten, als reflexhaft den Zeigefinger zu heben, weil einer einen Ausdruck oder ein Sprichwort benutzt, dass diese ****** zweckentfremdet haben, weil es ihnen gerade in den Kram passte ("Arbeit macht frei" ist übrigens auch keine Erfindung der Nazis sondern auch ein paar Jahre älter und in anderem Zusammenhang entstanden)...
Das nur mal so als kleiner Denkanstoß.
Jetzt weiß ich zumindest, das KB und ich im echten Leben definitiv nicht aufeinander treffen sollten ^^
Klingt ja fast wie ne Drohung...
Ohja... die Vorurteile von Ärzten ggü. reichaltig Tattoowierten (also nicht Babsi von nebenan mit ihrem Sternchen am Handgelenk oder dem Kettchen am Fuß) sind teilweise Wahnsinn.
Na zum Glück bist Du ja völlig vorurteilsfrei unterwegs. Besonders gegenüber all den Uschis mit ihren Sternchen am Handgelenk und den Kettchen am Fuß - ich erweitere um - Arschgeweihchen über den Backen, die Du ja offenbar keinesfalls belächelst.
So hat die Welt ja doch noch eine Chance.
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Mich persönlich stören Tattoos nicht. Ich würde das eher vom gesamten Auftritt her abhängig machen (von der/dem ZÄ/ZA - und der Praxis). Ist mir die Zahnärztin/Zahnarzt sympathisch, ist die Praxis sauber/gepflegt, fühl ich mich da wohl. Wenn das alles stimmt, ist mir der Rest egal. Und wenn nichts davon stimmt, habe ich die Freiheit und das Recht, die Praxis zu wechseln. Und zwar ohne mich dafür rechtfertigen zu müssen.
Kackbratze
11.01.2017, 15:21
Findet ihr dass das einen unseriös wirken lässt?
Bezogen auf die Frage des Threaderstellers bleibe ich bei meiner Meinung. Ja, ich halte das ab einem gewissen Punkt für unseriös. Was und wieviel unter dem Hemd bemalt ist, ist mir egal. Sowie es im Gesicht oder an den Fingern ist, halte ich es für unseriös im Umfeld einer Praxis. Punkt.
In der Freizeit ist mir das Wumpe wie die Leute ihren Körper verschönern, was das anbetrifft ist mir das egal.
Und da solche Körperkunst schon langsam auch beim Sparkassenkaufmann angekommen ist (wie damals Ohrring, Piercing und später Arschgeweih) ist es auch nicht mal mehr cool ;-)
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