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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Was macht ihr noch während der Wartezeit? Arbeiten? Reisen? Lernen?



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seefahrer93
22.12.2016, 19:12
Hallo zusammen,
noch habe ich ca 3 Jahre Wartezeit vor mir und gaanz langsam kommt bei mir der Gedanke, dass ich mir ja schon mal paar Sachen anlesen könnte. Nicht, weil ich mit riesigem Vorwissen ins Studium starten möchte, sondern weil ich nicht einrosten möchte, mich das interessiert und es auch nicht unbedingt schädlich ist ;)

Zur Zeit arbeite ich auf einer Intensivstation als Pfleger, was zwar anstrengend ist, aber mir doch Spaß macht und ich einiges lerne.

Was macht ihr noch so in Eurer Wartezeit, sei es als Hobby oder im Hinblick auf das Studium?

Viele Grüße der Seefahrer

GeduldIstEineTugend
22.12.2016, 22:54
Hey, ich mache gerade eine Ausbildung zum MTRA und nebenbei noch einen Lehrgang zum Fitnesstrainer im Reha-Bereich. Nach der Ausbildung habe ich die Fortbildung zum Lehrmta im Blick, um nicht einzurosten :D LG

Dergenthiner
25.12.2016, 21:11
Ja das würde ich dir auch empfehlen... Nach der Ausbildung habe ich ab und zu gelernt , Physik, Bio, Physiologie habe ich auch angefangen. Jetzt merke ich auch, dass viele Wartlern aus dem Lernrhytmus raus sind. Wenn man Anatomie noch hinkriegt, in Physikprüfung hatten viele Schwierigkeiten, weil man schon alles vergessen hat und kaum Zeit hatte, alle Formeln zu lernen. Ich habe mich ständig belesen, was meinen Beruf und überhaupt Krankheiten angeht. Es wird danach einfaher Zusammenhänge zu verstehen und das Gehirn bleibt auch fit.Aber irgend wie richtig lernen ist mir schwer gefallen, ich brauche halt Druck und Stress...

Solara
25.12.2016, 21:15
Was willst du dir denn anlesen? Ich (als ehemaliger Warter) würde es nicht machen (und habe es auch nicht gemacht. Von Anfang an dranbleiben. Altklausuren zu Beginn des Semesters organisieren und entsprechend dann vorbereiten.

Ich würde Geld verdienen, Geld verdienen und Geldverdienen, so dass ich neben dem Studium nicht so massiv arbeiten muss. Und reisen. Und auf der Intensiv die Ärzte Löchern.

*Julchen23*
26.12.2016, 16:26
Ich arbeite z.Z. auch noch in der Pflege in der Klinik und so ca. 8 Monate vorm Bescheid -dann sind 14 WS rum 🙌🎉🍻- freue ich mich total auf die Uni, aber gleichzeitig bin ich etwas wehmütig. So viele Jahre dort mit so vielen tollen Kollegen, die teilweise Freunde wurden. Ich lerne jetzt nicht explizit irgendetwas . Ich denke , mit der Erfahrung in Bezug auf Patient , Krankheit , Medis und Co. sind wir schon gut gerüstet.
Vg

fqy71
26.12.2016, 22:41
Ich bin arbeite auch noch in meinem Beruf in der Krankenpflege. Nach dem Examen mittlerweile über drei Jahre. Ich kann Julchen vollkommen zustimmen. Ich freue mich total anfangen dürfen zu studieren, aber mir bereitet das Weggehen schon ein wenig Kummer!
Mein Plan ist es tatsächlich bereits zum Ende August zu kündigen, vorher habe ich Urlaub gelegt und ich werde zwei Monate durch Mittelamerika reisen. Gearbeitet bzw. Gespart habe ich echt genug :D
Achso, zum Thema lernen! Ich arbeite in der Notaufnahme und habe das Gefühl dadurch nicht einzurosten (vielleicht auch zu lernen im Gegensatz zur Innere/Palliativ zuvor), aber mich hinsetzen und lernen werde ich nicht. Bis zum Studium habe ich das eh wieder vergessen :/

BraxtonStyle
28.12.2016, 16:32
Ich würde die Finger von dieser unnötigen "Prä-Admissio" - bzw. "Prä-Studiums"- Lernerei lassen... das ist wirklich Zeitverschwendung..

Fangt doch eure Zeit vorm Studium besser an, z.B. mit Reisen, Spa-Urlaub (wenn das Porte-Monnaie stimmt) oder auch Freunde im Ausland besuchen. Keine Ahnung, da ist die Liste endlos

Aber bitte bloß nicht auf die blöde Idee kommen und schon zuhause pauken... das ist nur gut gemeint

Ihr werdet im Studium genug lernen

Ich bin zum Glück noch im Lernflow und durch meinen Nebenjob als Dozent und Nachhilfelehrer , habe ich den Vorteil, dass ich , vor allem in den Naturwissenschaften, immer mich wieder belesen und auch teils lernen muss. So halte ich mich mental und geistig fit. Außerdem steht in paar Monaten mein Staatsexamen an für die MTRA Ausbildung. Danach sollte es hoffentlich nahtlos klappen mit dem Studienplatz.

Ansonste einfach chillen... ihr stresst euch viel zu sehr

Damit gestaltet ihr euch nicht einen komfortablen Einstieg sondern einen unnötig ineffektiven Einstieg

Ihr werdet noch genug lernen müssen

Das einzige, wo man sich vielleicht bisschen reinlesen sollte , aber auch nicht mehr, sind die Nawis, vor allem Chemie und Physik ansonsten nicht mehr

BraxtonStyle
28.12.2016, 16:32
Ich würde die Finger von diesem unnötigen "Prä-Admissio" - bzw. "Prä-Studiums"- Lernerei lassen... das ist wirklich Zeitverschwendung..

Fangt doch eure Zeit vorm Studium besser an, z.B. mit Reisen, Spa-Urlaub (wenn das Porte-Monnaie stimmt) oder auch Freunde im Ausland besuchen. Keine Ahnung, da ist die Liste endlos

Aber bitte bloß nicht auf die blöde Idee kommen und schon zuhause pauken... das ist nur gut gemeint

Ihr werdet im Studium genug lernen

Ich bin zum Glück noch im Lernflow und durch meinen Nebenjob als Dozent und Nachhilfelehrer , habe ich den Vorteil, dass ich , vor allem in den Naturwissenschaften, immer mich wieder belesen und auch teils lernen muss. So halte ich mich mental und geistig fit. Außerdem steht in paar Monaten mein Staatsexamen an für die MTRA Ausbildung. Danach sollte es hoffentlich nahtlos klappen mit dem Studienplatz.

Ansonste einfach chillen... ihr stresst euch viel zu sehr

Damit gestaltet ihr euch nicht einen komfortablen Einstieg sondern einen unnötig ineffektiven Einstieg

Ihr werdet noch genug lernen müssen

Das einzige, wo man sich vielleicht bisschen reinlesen sollte , aber auch nicht mehr, sind die Nawis, vor allem Chemie und Physik ansonsten nicht mehr

Medici3000
30.12.2016, 04:32
iiiiiii

nie
05.01.2017, 12:01
Ich würde Geld verdienen, Geld verdienen und Geldverdienen, so dass ich neben dem Studium nicht so massiv arbeiten muss. Und reisen. Und auf der Intensiv die Ärzte Löchern.

definitiv!

Es lebt sich im Studium deutlich einfacher wenn man sich nicht ständig Gedanken machen muss, wie man die ganze Sache finanzieren kann bzw. noch nebenher eine Teilzeitstelle braucht um überhaupt klar zu kommen.

Lernen muss man in diesen 6 Jahren mehr als genug. Unabhängig von irgendwelcher Vorlernerei. Das bringt in den seltensten Fällen überhaupt irgendwas und man verschwendet nur Lebenszeit, die man anderweitig nutzen könnte.
Ich für mein Teil konnte allerdings auch nicht wirklich "einrosten" weil ich weder zu Schulzeiten noch in der Ausbildung wirklich gelernt habe. Ich habe erst im Laufe der Vorklinik überhaupt gelernt zu lernen.

Hab vorher bei Rettungsdienst gearbeitet und da halt hauptsächlich praktische Erfahrung gesammelt und dadurch mehr gelernt als ich jemals aus Büchern hätte lernen können. Nicht bewusst sondern einfach als Nebeneffekt meiner täglichen Arbeit. Wenn mich was besonders interessiert hat, hab ich die Notärzte gefragt ob sie es mir erklären können oder mal was nachgelesen. Aber eben gezielt und nicht speziell mit Blicks aufs Studium sondern einfach aus Interesse an der Sache.

Ansonsten war halt jung, hatte Geld und ne Menge Zeit. Ich war viel feiern, viel unterwegs, hab gemacht was ich wollte und mir keine Sorgen über irgendwas gemacht.

Arielle291109
18.01.2017, 11:45
Hallo, ich bin neu hier und auf der Suche nach Leuten, die Erfahrungen mit einem Vorsemester haben. Speziell bin ich an der "Mueller medical school" interessiert, allerdings ist die Homepage seit 2015 inaktiv. Auch das Vorsemester der RBZ in Köln habe ich mir angeschaut. Ich habe viele Meinungen gelesen, dass das alles nichts bringen würde aber auch positive Rückmeldungen. Ich habe mein Abi mit 1,7 abgeschlossen und eine Ausbildung zur Gesundheits- und Krankenpflegerin fast abgeschlossen und möchte mich danach für Humanmedizin bewerben. Das Vorsemester würde als Überbrückung und Auffrischung der relevanten Grundfächer dienen. Kann mir jemand helfen?
LG

Solara
18.01.2017, 12:50
Ich würde an deiner Stelle Vollzeit arbeiten und das Geld zur Seite legen. Dann musst du während des Studiums nicht so viel arbeiten und kannst dich dann auf Studium konzentrieren. Lass dir versichern, man braucht so ein Vorstudium mit deutschem Abitur nicht. Ich habe längere Zeit zwischen Abi und Studienbeginn als du gehabt. War auch ohne jegliche Vorbereitung gut machbar ;-)

Arielle291109
18.01.2017, 13:09
Danke Solara für deine Antwort. Ich habe eben einfach Angst nicht rein zukommen, weil ich nichts herausragendes vorzeigen kann :( Abi 1,7, TMS 2,1, abgeschlossene Ausbildung und das wars...Deswegen denke ich, dass ich bei einem eventuellen Gespräch mit so einem Vorsemester punkten könnte...Außerdem ist Physik und Chemie bei mir auch schon lange her und wahrscheinlich nicht auf dem Stand, der ein angehender Medizinstudent haben sollte..

Solara
18.01.2017, 13:56
Ich kann nicht mehr tun als dir versichern, dass es wirklich kein Vorsemester braucht und ich Chemie und Physik zu Schulzeiten nie auch nur ansatzweise verstanden habe. Physik hatte ich zudem abgelegt in der 11.!
Wie das mit Chancen oder nicht mit deinen Voraussetzugen ist, da gibt es x Leute, die sich hier super auskennen, da bin ich sicher nicht der richtige Ansprechpartner.
Ich vermute aber ganz stark, dass es dir nicht sonderlich viel in einem Auswahlgespräch hilft, wenn du ein Vorsemester studiert hast (rein vom gelegentlich mitlesen in diesen Threads) - da bringt doch eher die Ausbildung was und dann natürlich ein berücksichtigen, wie man die Bewerbung strategisch günstig gestaltet. Und das Ausland noch mit berücksichtigt.

noturncast
19.01.2017, 20:13
Geht ihr weiter vom Fortbestand der Wartezeit aus? wollte ich mal erfragen, weil die letzten Infos ja schon ein bisschen her sind.

( Der komische Vorschlag eines Losverfahrens würde wahrscheinlich nicht ohne Gegenklage durchgehen ,da er so sinnentleert ist)

Milord
20.01.2017, 09:47
Geht ihr weiter vom Fortbestand der Wartezeit aus? wollte ich mal erfragen, weil die letzten Infos ja schon ein bisschen her sind.

( Der komische Vorschlag eines Losverfahrens würde wahrscheinlich nicht ohne Gegenklage durchgehen ,da er so sinnentleert ist)

Ab 2020 ist die Reformierung des Medizinstudiums geplant - es gab mehrere Vorschläge von unterschiedlichen Instituten hinsichtlich neuer Regularien. Das Ärzteblatt hat z.B. mit einer Lotterie geworben in der sich jeder max. drei mal bewerben darf. Der Hartmannbund empfiehlt hingegen die Änderung des Auswahlverfahrens (33% Abiturnote, 33% Auswahlgespräch, 33% Testat)

Was aber seit dem letzten Herbst feststeht ist dass ab dem WS 2018/19 die folgenden Semester nur als Wartesemester gelten wenn man sich auch jedes halbes Jahr neu bewirbt (http://planz-studienberatung.de/wartesemester-neuregelung)

noturncast
20.01.2017, 13:47
Ab 2020 ist die Reformierung des Medizinstudiums geplant - es gab mehrere Vorschläge von unterschiedlichen Instituten hinsichtlich neuer Regularien. Das Ärzteblatt hat z.B. mit einer Lotterie geworben in der sich jeder max. drei mal bewerben darf. Der Hartmannbund empfiehlt hingegen die Änderung des Auswahlverfahrens (33% Abiturnote, 33% Auswahlgespräch, 33% Testat)

Was aber seit dem letzten Herbst feststeht ist dass ab dem WS 2018/19 die folgenden Semester nur als Wartesemester gelten wenn man sich auch jedes halbes Jahr neu bewirbt (http://planz-studienberatung.de/wartesemester-neuregelung)

Das wusste ich. Ich frage mich nur, welcher Vorschlag dann tatsächlich kommt.Oder meinst du,dass die anderen Vorschläge,vom Tisch sind?
Lotterie ist halt so sonderbar,dass eine gepoolte Gegenklage kommen wird.

Milord
25.01.2017, 14:15
Das wusste ich. Ich frage mich nur, welcher Vorschlag dann tatsächlich kommt.Oder meinst du,dass die anderen Vorschläge,vom Tisch sind?
Lotterie ist halt so sonderbar,dass eine gepoolte Gegenklage kommen wird.

Guckst du hier: http://www.aerztezeitung.de/praxis_wirtschaft/ausbildung/article/926097/exklusiv-6-wichtigsten-eckpunkte-des-masterplans-2020.html?sh=4&h=1885494630

Leon74
24.10.2017, 10:39
Ich habe damals während meiner 7 Wartesemester hauptsächlich gearbeitet und, wenn es die Finanzen zuließen war ich auf Reisen.
LG

Gerdschi
24.10.2017, 15:37
noch habe ich ca 3 Jahre Wartezeit vor mir

Hey Seefahrer - Du müsstest jetzt also noch 2 Jahre warten, oder? Wie viel Wartesemester hast du denn?

LG