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weisskittel
14.02.2017, 23:59
xxxxx

Nat-
23.04.2017, 17:57
Ich muss den Thread leider nochmal kapern.. Hat es bei euren Kündigungen denn so geklappt, wie ihr es hier im Thread beschreibt?
Im Tarifvertrag (zumindest TV-Ärzte/VKA) finden sich 2 Passagen, einmal für befristete Verträge, einmal ohne weitere Einschränkungen (also meines Ermessens nach für unbefristete). Im ersten Fall sind die Kündigungsfristen deutlich länger.
Bei obigem Beispiel mit Arbeitszeit um 4 Jahre also 4 Monate gegenüber 6 Wochen zum Quartalsende.
So wie ich es kenne, hat fast jeder anfangs einen befristeten Vertrag und hätte somit die längere Kündigungsfrist zu beachten. Kann mich da jemand nochmal genauer aufklären?

/edit:
Sehe grade, dass der entsprechende Passus zu befristeten Verträgen im TV-Ä/Tdl fehlt.... Großer Vorteil somit.

arbeiter79
01.03.2020, 08:04
Was ist eigentlich der Grund dafür das ein Arbeitsverhältnis bei Kündigung immer nur zu den Quartalsenden aufgelöst werden kann?

chondroklast
01.03.2020, 21:09
Ganz einfach, es geht darum die Arbeitnehmer unflexibel zu halten/ zu binden. Wenns im ambulanten Bereich wäre würde die Quartalsbindung noch Sinn ergeben. Die Fristen dienen auch dazu. Ein Oberarzt der 12 Jahre an einer Klinik war darf z.B. noch 6Monate weiterarbeiten. Aufhebungsverträge kommen seltenst zuStande.

freak1
01.03.2020, 21:25
Bei uns hat noch jeder Assistent oder OA der gegangen ist einen Aufhebungsvertrag bekommen. Das kommt vermutlich sehr auf die Abteilung an.

Mano
02.03.2020, 19:20
Ganz einfach, es geht darum die Arbeitnehmer unflexibel zu halten/ zu binden. Wenns im ambulanten Bereich wäre würde die Quartalsbindung noch Sinn ergeben. Die Fristen dienen auch dazu. Ein Oberarzt der 12 Jahre an einer Klinik war darf z.B. noch 6Monate weiterarbeiten. Aufhebungsverträge kommen seltenst zuStande.

Personalplanung pi-mal-daumen... Was will man denn mit einem Arbeitnehmer, der eigentlich gehen wollte noch anfangen!? Im Zweifelsfall arbeitet der die letzten 6 Monate mit halber Geschwindigkeit und ist jeden Monat eine Woche lang krank...

chondroklast
03.03.2020, 19:15
So lange Kündigungsfristen betreffen die Leute die schon länger dabei sind. Das ist meist noch Generation X und die sind teils um Ihren Ruf bemüht, weil man sich im kleinen Bundesland halt kennt und sie es nie gewöhnt waren aus Spass krank zu schieben.
Außerdem ist es der Uniklinik Verwaltung letztlich egal wie der Laden läuft, Hauptsache die Planstellen sind irgendwie besetzt.
Wenn einer zum Beispiel in der Notaufnahme buckelt oder die Ambulanz überquillt dann funktioniert die Idee von halber Kraft voraus schlecht. Da ist es allenfalls möglich des Chefs Extraaufträge wie Studien und Vorträge abzulehnen. Kommt letztlich darauf an, ob man ein Arbeitszeugnis braucht.
In meinen Kündigungen im ÖD habe ich immer nach einem qualifizierten Arbeitszeugnis verlangt, jedoch nie eines bekommen. letztlich war es mir zu doof deswegen mit einem Anwalt dort anzutanzen um es einzufordern.

Autolyse
03.03.2020, 20:08
Was ist eigentlich der Grund dafür das ein Arbeitsverhältnis bei Kündigung immer nur zu den Quartalsenden aufgelöst werden kann?
Es sind nur die Fristen geregelt, nicht der Termin.