Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Zweitstudium Medizin nach Bachelor of Arts - Farbdesign
Haematopoesie
30.04.2017, 20:20
Hallo,
ich glaube, du wärst in einem Biologie/Biochemie Studium viel besser aufgehoben. Ich habe in der medizinischen Grundlagenforschung gearbeitet, und da war nur der Chef Arzt, alle Doktoranden/Post Docs waren keine Mediziner, sondern, wie gesagt, Bio- und Biochemiestudenten. Ein paar Pharmazeuten waren auch da.
Deine Begründung für Medizin kann ich, wie die anderen, auch nicht nachvollziehen, tut mir leid. Klar, Hoffnung kann man ja haben, aber du solltest dich drauf einstellen, dass das so eher nichts wird.... Forschen können andere Fächer besser als Medizinstudenten, die ein Labor eher seltener von Innen sehen und da auch im Laufe des Studiums keinerlei Praxis entwickeln (Medizinische Doktorarbeiten sind leider oft nicht die großen Forschungswerke, das wird auch immer wieder mal kritisiert).
*milkakuh*
30.04.2017, 20:52
Letztendlich steht und fällt alles mit dem Gutachten der Uni...Jede Uni hat da nochmal ihre eigenen Regeln und auch Vitamin B schadet (leider) meistens nicht. Kennst du deine Gutachter? Hast du deine Arbeit in der Toxikologie der MHH geschrieben?
Viel Erfolg!
kekskruemel
01.05.2017, 09:18
Natürlich geht es um einen Brückenschlag zur Medizin (Merkblatt zum Zweitstudium, S. 11)
Wissenschaftliche Bedeutung der angestrebten interdisziplinären Betätigung;
ist die angestrebte Tätigkeit objektiv von wissenschaftlicher Bedeutung?
Es geht nicht nur darum, ob du schon mal wissenschaftlich gearbeitet hast, sondern ob die Verknüpfung beider Fächer eine Bedeutung hat. Wo liegt die interdisziplinäre Arbeit und welche Wichtigkeit hat sie?
Auf Pharmazie/Biochemie/etc wurde ja schon hingewiesen.
Klar. Irgendwie hat irgendwer mal Glück gehabt. Kann dir auch passieren. Aber versteife dich nicht so sehr darauf. Dann tut es nicht so weh, wenn es nicht klappt ;-)
Was ist dein Alternativplan? Den solltest du dir schon mal überlegen.
Angelique88
01.05.2017, 11:41
Guten Morgen an Alle!
Ich hoffe ihr hattet alle einen schönen Tanz in den Mai :)
Wegen der Nische. Innerhalb Deutschlands bin ich flexibel, um zu arbeiten, Österreich, Luxemburg usw fallen halt flach. Ich möchte nicht von meinen Eltern finanziert werden, wollte ich schon im Erststudium nicht und hab mir alles nebenher erarbeitet.
Dass das stark in die Biologie/Biochemie geht ist mir klar. Ist aber auch Bestandteil des Studiums der Medizin. Und ich habe auch im Begründungsschreiben angegeben, dass ich mir dann Fragen gestellt hab, wie das genau im menschlichen Körper funktioniert. Wie gesagt ohne das Schreiben komplett einzustellen wird es wohl schwierig das man das beurteilen kann. Was an der Stelle an mir liegt, weil die Bewerbungsühase noch bis 31.05 läuft.
Ich kenne einige Studenten von der MHH aus dem 10. Semester und die haben sich das Schreiben auch angesehen, genau wie meine Arbeit und kennen die Personen die das bewerten.
Die waren positiv überrascht weil man das nicht von einer Designerin erwartet und auch der Punkt dazu kommt, dass ich mir alles sehr schnell selbst aneignen musste. Hatte ja nicht nur das Projekt sondern auch Kurse und dann das Praxissemester in der Industrie. Wird im Lebenslauf deutlich. Und Wissenschaft ist nicht nur in einem Labor zu sitzen, überwiegend ja, aber selbst dazu hatte ich keine Möglichkeit an meiner Uni. Ich hab das Beste raus geholt.
Aussage war das man als Designerin eigentlich garkeinen Bezug herstellen kann und meine Arbeit eine Entwicklung in die Ricjtung ist und man schon an der Literaturliste sieht, dass ich sehr stark fundierte Werke dazu ran gezogen habe. Und dass es eine Entwicklung ist, dass ich nicht komplett in die Medizinische Ricjtung gehen könnte ist klar, war ja eine Design Studium. Für den Zeitrahmen hab ich schon sehr viel Content rein gebracht.
Eine andere Möglichkeit gab und gibt es für einen Designer wohl kaum, um ein wissenschaftliches Schreiben auf zu ziehen und ich mache ja auch deutlich dass ich in die Grundlagenforschung möchte.
Was das für mich durch die vorherige Arbeit bedeutet und um da mal einen Teil zu zitieren:
"Medizinisch experimentelle Forschung ist biochemische Grundlagenforschung mit tiefen Kenntnissen der Anatomie, Pathologie und Pathophysiologie, die ich mir bei Ihnen aneignen möchte, um auf diesem Weg am medizinischen Fortschritt beitragen zu dürfen..."
Ich greife damit bewusst den Teil Biochemie wieder auf der ja auch meine Herleitung ist und verknüpfe und das - laut der Beiden aus dem 10. Semester - ist wichtig und gut. Dabei gebe ich zu verstehen dass ich willig bin es zu erlernen aber auch die groben Zusammenhänge der Grundlagenforschung verstanden und zusammen gefasst hab. Außerdem dass sich nur so Karriereaussichten in der Forschung für mich ermöglichen.
Ich bin also durch ein Herbarium zur Analyse der Farbveränderungen zwischen normal und getrocknet zur Toxikologie gekommen und darüber dann zum Einsatzgebiet mit einem ausführlichen Beispiel.
Wenn ihr mir da keine Chancen anrechnet ist das ok. Wenn auch vorschnell, gerade ohne die Arbeit zu kennen und auch nur weil ich Design studiert hab. Hab hier im Forum einige BACHELOR Biologen /Biochemiker gefunden die an der MHH genommen wurden, dafür aber Dr.Pharmazeuten oder Dr.Psychologen mit ellenlangen Praktikas und Publikationen abgelehnt wurden genauso wie BWL er. Und das waren keine Einzelfälle.
Eine Verbindung ist bei mir da, dass die anders ausfällt als bei einem Pharmazeuten ist klar. Ich denke aber auch dass die das individuell bewerten. Auch laut Aussagen meiner beiden Freunde. Man kann das nicht vergleichen und wichtig ist, dass ich den wissenschaftlichen Werdegang belegt mit abgegeben habe. Und dass ich für eine Designerin ohne ein Biochemie studium viel geleistet hab. Von einem Biologie Studenten würde man das voraussetzen. Bei einer Designerin nicht. Ich hoffe ihr versteht was ich meine.
Das war übrigens auch Aussage von der ZVS, dass ich das bitte versuchen soll. Und auch da die individuelle Bewertung. Und dass man solche Arbeiten nicht von einer Designerin erwarten würde. Zumahl das auch dass wissenschaftliche Fundament zu meiner Bachelor Arbeit war.
Wie gesagt wenn ihr mir keine Chance zurechnet kann ich das auch verstehen, es ist schwierig. Gerade ohne die Arbeit und das Schreiben komplett zu sehen.
Jedoch kann ich mir vorstellen, dass einige in Schubladen denken, nicht individuell Vergleiche ziehen und da bin ich froh, dass das definitiv bei der MHH gemacht wird.
Wenn es nichts wird ist das ok, aber dann werde ich es wieder versuchen, bis dahin weiter als Designerin arbeiten und fertig. Ich weiß einfach, dass es das richtige für mich ist und ich gebe nicht bei einem Fehlschlag auf, sondern mache es dann beim nächsten Mal noch besser. Ist auch ein wichtiger Lernprozess und wie man damit um geht.
Liebe Grüße!
Was mich interessieren würde: Möchtest Du Medizin studieren und Arzt werden und suchst halt nach einer Strohhalmbegründung für die Zulassung zum Zweitstudium? Dann versuch es so. Oder siehst du Dich tatsächlich in diesem wissenschaftlichen Bereich, den Du angibst? Dann wäre ein BC-/Bio-/Pharmazie-Studium wirklich deutlich besser geeignet, das umzusetzen. Dann such Dir eine Uni, bei der ggf schon Kooperationen zwischen den Fachbereich diesbezüglich bestehen. Mit Medizin hat das alles nämlich wirklich nix zu tun.
Nochmal die Frage, was genau ist für die Wissenschaft der Vorteil, wenn sie einem Designabsolventen statt zB einem Physiker einen der wenigen Zweitstudienplätze für HM geben?
Was für dich der Vorteil ist und warum du das machen könntest, ist uns allen klar. Was aber ist dein Pluspunkt gegenüber dem zB Physiker?
Hast du dir hier die Threads bzgl Zweitstudienbewerber schon mal durchgelesen?
Und nochmal zum Arbeiten im Ausland, muss es denn unbedingt deine Nische sein? Der Designbereich dürfte doch deutlich weiter gehen, zum reinen Finanzieren eines Studiums wird doch da auch im Ausland viel möglich sein.
Und deine Chancen in Österreich auf einen Studienplatz sind nun einmal deutlichst höher als in Deutschland.
Wenn du in die Forschung und keinesfalls als Mediziner arbeiten möchtest, würde ich allerdings so vorgehen wie muriel es schrieb.
Angelique88
01.05.2017, 13:32
Hallo!
An der Stelle erstmal zu meinem FARBDESIGN Studium. Das hatte ich seiten vorher schon genau erläutert. Spezieller Studiengang mit Spezialisierung auf Fassadengestaltung! Plätze sind BEGRENZT und das Studium kaum bekannt, da EINMALIG in Europa an der HAWK. Ich kann höchstens auf Vollzeit in Grafik umsteigen aber auch nur VOLLZEIT weil die mich 6 Monate umschulen müssten. In Deutschland kennen das einige mehr. Wir sind auch auf Messen wie der Bau oder der FAF (München) und hauptsächlich kann man in der Industrie arbeiten (sehr begrenzt) oder Architektenbüros die das KENNEN. Es ginge noch England durch Pantone. Bevor du bei diesem Bereich trotz meiner Erklärung mir unterstellst es gibt noch mehr mach dich bitte damit vertraut. Ein Neurologe kann ja auch nicht in der Herzthoraxchirurgie einspringen und einfach operieren. Ok er könnte müsste sich dann aber verantworten wenn es schief geht ohne Facharztausbildung. Da gibt es viele unterschiedliche Bereiche. So ist es bei uns auch.
Und Vorsicht. Mein einer Bruder ist Biologe und spezialisiert sich auf Neurologie im Master und der Andere ist Physiker.
Der Physiker sagte mir gerade nur: Aha. Als ob Physiker ein Medizinstudium zwingend bräuchten, Schwachsinn. Wenn man in die Grundlagenforschung möchte ok trifft dann aber auch bei dir zu. Gleicher Kommentar von meinem Bruder der Biologe ist. Ist nicht so, dass ich mich nicht vorher ausgetauscht hätte...
Wie die das beurteilen werden kann keiner vorher sagen. Aber egal ob Physiker oder Biologe, man muss erstmal das Humanmedizin Studium absolvieren und wo liegt da bitte der Vorteil der Wissenschaft? Noch nirgendwo und einige nutzen das auch nur, um dann komplett zum Diagnostiker oder Chirurg zu werden und nicht um wirklich in die Wissenschaft zu gehen.
Aber genau das ist mein Plan. Und es ist von Uni zu Uni unterschiedlich wo die Schwerpunkte liegen. An der MHH sind es auch Bereiche in der Grundlagenforschung wo viele Ärzte arbeiten und dort ihren Doktor gemacht haben. Es gibt das wissenschaftliche Begründungsschreiben für die Himanmedizin ja auch nicht umsonst. Auch da hat es einen Grund warum ich zur MHH möchte. Und Biochemie ist ein Großteil des Humanmedizin Studiums.
Liebe Grüße!
Physiker argumentieren häufig mit dem Fachbereich Radiologie, in dem sie bereits dort im medizinischen Bereich forschen.
Aber egal, Versuch dein Glück.
Ich an deiner Stelle würde mir Alternativen überlegen, bei denen eine deutlich höhere Wahrscheinlichkeit für eine Studienplatz besteht, notfalls ein Auslandsstudium mit einem FARBDesign-fremden Job finanzieren. Aber du bist ja alt genug um selbst zu entscheiden, was du machen möchtest und was nicht. Viel Erfolg weiterhin.
Feuerblick
01.05.2017, 13:46
Kleine Frage am Rande: Wenn du dir sooooooo sicher bist und überall schon nachgefragt hast, warum fragst du dann hier nochmal nach? Ich meine, okay, hier sind vermutlich einige, die sich mit Zweitstudienbewerbungen für Humanmedizin auskennen und auch wissen, mit welcher Begründung andere gescheitert sind, aber wenn deine Brüder und deine Freunde und überhaupt jeder in deiner Umgebung ganz klar sicher ist, dass das bei dir absolut und garantiert klappen muss, warum möchtest du denn die Meinungen der User hier überhaupt lesen? Die haben doch eh keine Ahnung...
Viel Erfolg mit deiner Bewerbung. Vielleicht hat irgendwer ja ein Einsehen, dass man mit einem Design-Bachelor unbedingt Medizin studieren muss und dass man selbstverständlich aufgrund einer einzigen Arbeit unbedingt ein Gewinn für die Grundlagenforschung darstellt.
Hoppla-Daisy
01.05.2017, 13:51
Ganz :-meinung
Coxy-Baby
01.05.2017, 14:01
Nochmal für mich, (vielleicht habe ich das ja falsch verstanden).... Bei der wissenschaftlichen Begründung geht es doch darum zu begründen dass man in seinem Erststudium (das wäre ja dann Design, 3 Jahre?) so stark wissenschaftlich tätig ist, dass man das Zweitstudium (Medizin 6,5 Jahre) braucht um vernünftige Forschung machen zu können... Klingt das nur für mich abstrus?
Feuerblick
01.05.2017, 14:10
Nein, genau das ist der Knackpunkt. Es geht ums BRAUCHEN, nicht darum, aus welchem Grund man es gerne möchte...
Arrhythmie
01.05.2017, 15:29
Nochmal für mich, (vielleicht habe ich das ja falsch verstanden).... Bei der wissenschaftlichen Begründung geht es doch darum zu begründen dass man in seinem Erststudium (das wäre ja dann Design, 3 Jahre?) so stark wissenschaftlich tätig ist, dass man das Zweitstudium (Medizin 6,5 Jahre) braucht um vernünftige Forschung machen zu können... Klingt das nur für mich abstrus?
Du musst glaubhaft erläutern und vor allem BELEGEN, dass Du das Medizinstudium BRAUCHST um weiterzukommen in dem, was Du tust. In diesem Fall dann wohl "Grundlagenforschung".
Der Knackpunkt hier ist wohl der, dass man diese Art der Forschung auch als Pharmazeut, Biologe, schießmichtot machen kann. Man muss nicht zwingend eine Approbation in der Hand halten. Und genau an diesem Punkt ist es dann halt für die Katz`.
Das ist, als würde ich mit BWL Erststudium argumentieren, dass ich das Medizinstudium brauche um später zu codieren. Nur dass ich mit einem BWL Studium ja wirklich ernsthaft Chancen habe... Wenn ich denn richtig argumentiere :-))
Aber ich halt mich jetzt da raus, von Wissenschaft hab ich eh keine Ahnung.
:-?
ehem-user-11022019-1151
01.05.2017, 15:55
Du hast uns gefragt, wie wir deine Chancen einschätzen und jeder hat hier sachlich gesagt, was er denkt. Diesen nun zu unterstellen, sie würden in Schubladen denken und dir aufgrund deines Erststudiums keine Chancen einräumen, finde ich nicht okay.
Wir kennen nun mal nicht den genauen Wortlaut deiner Arbeit und versuchen, es sehr objektiv zu beurteilen.
Falls es bei dir klappt, drücke ich hiermit schon mein Erstaunen aus. Alles Gute dir.
Und Vorsicht. Mein einer Bruder ist Biologe und spezialisiert sich auf Neurologie im Master und der Andere ist Physiker.
Der Physiker sagte mir gerade nur: Aha. Als ob Physiker ein Medizinstudium zwingend bräuchten, Schwachsinn. Wenn man in die Grundlagenforschung möchte ok trifft dann aber auch bei dir zu. Gleicher Kommentar von meinem Bruder der Biologe ist. Ist nicht so, dass ich mich nicht vorher ausgetauscht hätte...
Haha. Das Gleiche sagt mein Bruder auch. Liegt vielleicht daran, dass ihn das Thema Medizin und Grundlagenforschung null interessiert!?
Btw: ich kenne eher Physiker die einen Platz erhalten als Medizintechniker z.B.
kekskruemel
01.05.2017, 16:17
Du sagst, es geht dir um Forschung und nicht um den Beruf als Arzt. Warum genau muss es dann Humanmedizin sein? Es wurden ja Alternativen genannt, die thematisch viel näher an deiner Begründung sind. Außerdem dürfte es bei diesen Fächern einfacher sein, einen Studienplatz zu erhalten als für HM. Und du selbst betonst ja auch, dass HM an der MHH sehr viel Biochemie hat. Dann mach doch Biochemie, da dürften deine Chancen auf einen Platz viel höher sein.
Deine Gründe sind nicht "wertvoller", nur weil du tatsächlich und absolut in die Forschung willst und nicht als Arzt arbeiten.
Was genau sind denn die Gründe dafür, dass es unbedingt Humanmedizin und nicht ein verwandtes, ähnliches Fach? Wenn du doch nich als Arzt arbeiten willst, brauchst du doch keine Approbation.
Arrhythmie
01.05.2017, 16:29
...oder ist "die Forschung" nur vorgeschoben und der eigentliche Wunsch ist doch die Arbeit als Arzt?
Ich fände es nicht schlimm! Wohl kaum einer hier...
Finde es eher komisch unbedingt HM machen zu wollen wenn man in die Forschung will. Da gibt es echt bessere Alternativen.
Und das HM Studium besteht zum größten Teil aus BC? Gott bewahre :-)) In der VK vielleicht für 2 Semester. Jetzt in der Klinik kann ich mich nicht dran erinnern wieder ernsthaft BC "gebraucht" zu haben, eher so im Sinne von "nice to know", bisher nichtmal großartig in Pharma...
...oder ist "die Forschung" nur vorgeschoben und der eigentliche Wunsch ist doch die Arbeit als Arzt?
Das fragte ich ja schon, ohne dies beantwortet gesehen zu haben.
Arrhythmie
01.05.2017, 17:43
Übersehen...
Wäre aber wirklich mal interessant und würde hier durchaus weiterhelfen.
Hier mal eine Checkliste zum Zweitstudium, die gnadenlos gegen dich verwendet werden wird (sofern du den PhD-Check überleben solltest):
Woraus leitet sich die zwingende Notwendigkeit ab am Patienten zu forschen, die aus rechtlichen Gründen die Approbation erforderlich macht? Inwiefern kann diese Brücke nicht durch interdisziplinäre Zusammenarbeit alleine geschlagen werden? Gibt es aktuelle Forschungsprojekte in deiner angestrebten Richtung? Welche Bedeutung hat diese Forschung für die Medizin und die Gesellschaft? Kannst du deine Antworten auf diese Fragen durch entsprechende (idealerweise eigene) Publikationen untermauern? Wieso ist ausgerechnet dein Beitrag wichtig? Warum ist eine Zusatzausbildung / Weiterbildung nicht ausreichend? Gibt es auch fachliche Alternativen wie Biochemie/Pharmazie, die potentielle Lücken im selben Umfang schließen?
Du stellst hier effektiv einen Drittmittelantrag über mehrere hunderttausend Euro, die bewilligt werden wollen. Entsprechend werden die auch nicht wie Freibier ausgeteilt, sondern zu 95% (vgl. HSS) abgelehnt.
Hier mal eine Checkliste zum Zweitstudium, die gnadenlos gegen dich verwendet werden wird (sofern du den PhD-Check überleben solltest):
Woraus leitet sich die zwingende Notwendigkeit ab am Patienten zu forschen, die aus rechtlichen Gründen die Approbation erforderlich macht? Inwiefern kann diese Brücke nicht durch interdisziplinäre Zusammenarbeit alleine geschlagen werden? Gibt es aktuelle Forschungsprojekte in deiner angestrebten Richtung? Welche Bedeutung hat diese Forschung für die Medizin und die Gesellschaft? Kannst du deine Antworten auf diese Fragen durch entsprechende (idealerweise eigene) Publikationen untermauern? Wieso ist ausgerechnet dein Beitrag wichtig? Warum ist eine Zusatzausbildung / Weiterbildung nicht ausreichend? Gibt es auch fachliche Alternativen wie Biochemie/Pharmazie, die potentielle Lücken im selben Umfang schließen?
Du stellst hier effektiv einen Drittmittelantrag über mehrere hunderttausend Euro, die bewilligt werden wollen. Entsprechend werden die auch nicht wie Freibier ausgeteilt, sondern zu 95% (vgl. HSS) abgelehnt.
Hast du diese Checkliste eigentlich von irgendeiner offiziellen Stelle oder nach eigenen Erfahrungen zusammengestellt? Wäre mal interessant zu wissen. :D
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