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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Nur 800 Euro Berufsunfaechigkeitsrente nach 6 Jahren im Beruf?



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tarumo
27.06.2017, 20:37
Mit zwei weiteren Mausklicks hätte man übrigens herausgefunden, daß der/die TE sich vor einiger Zeit mehr oder weniger erfolglos um Labormedizin bemüht hatte- vielleicht um eine körperlich wenig belastende Arbeit zu finden? Dort wird auch der Migrationshintergrund erwähnt- der nicht nur Ahnungslosigkeit bzgl. den hiesigen Verhältnissen, sondern auch den schlampigen Umbruch (google Translator?) vielleicht ein wenig erklärt???
Es spricht auf jeden Fall nicht gerade für die Leute, die hier so lässig daherschreiben, daß es ein paar Hundert Seiten Kosmetik-, Sport,-Reisetipps etc. gibt, während so absolut existentielle Fragen hier vor sich hinkümmern...
Eine gute BU umfasst eine spezielle Tätigkeit (Fachrichtung, AA/FA etc), die versichert wird (damit wird z.B. vermieden, daß dem FA Chirurgie, der sich die Hand absäbelt, auf den gerade offenen Job als Humangenetiker verwiesen wird- den er ja vermutlich nicht- und ganz sicher nicht auf FA-Niveau bekommen würde). Zusätzlich muß man noch die erwünschte monatliche Rentenzahlung errechnen- davon hängt dann die Prämie ab. Natürlich muß das auch ab und zu aktualisiert werden, bei Fachwechsel oder Gehaltssprüngen.
Ich kenne keine Versicherung, wo das online geht- rechne mal eher mit einem Abend Beratungsgespräch pro Anbieter! Die Zeit muß man sich halt nehmen. Aber immer noch besser, als hier ahnungslos herumzuschreiben...

tarumo
27.06.2017, 21:01
Nur so als Denkanstoß: während die "sischärä" gesetzliche Rente in die Demographiefalle läuft, hat die Ärzteversorgung mit Null- oder Minuszins zu kämpfen. Und wieviel Geld die Ärzteversorgungen in tecDAX Aktien, US-Schrottimmobilien oder in griechische Staatsanleihen gesteckt haben, werden wir Normalsterblichen nie erfahren.
Personalmäßig ist die ÄV mit der üblichen Mischpoke aus ÄK- und KV- Kreisen engstens (und vermutlich gut dotiert) verquickt. Das sind auch genau die Kreise, die solche Jubelblätter wie Ärzteblatt, Ärztezeitung oder MB-Zeitung herausbringen, und man wird einen Teufel tun, dort zuzugeben, daß man halt vielleicht fehlinvestiert hat....oder daß das Geld für später nicht reichen wird.
Und andere Infoquellen kennt ein Teutscher Arzt nicht bzw. nutzt sie nicht. Verschiedene neue Schikanemaßnahmen (z.B. die 96-Monate-Regelung) kann man durchaus als Indiz werten, daß das Geld dort auch zunehmend knapp wird...

DrSkywalker
28.06.2017, 07:05
Nur so als Denkanstoß: während die "sischärä" gesetzliche Rente in die Demographiefalle läuft, hat die Ärzteversorgung mit Null- oder Minuszins zu kämpfen. Und wieviel Geld die Ärzteversorgungen in tecDAX Aktien, US-Schrottimmobilien oder in griechische Staatsanleihen gesteckt haben, werden wir Normalsterblichen nie erfahren.
Personalmäßig ist die ÄV mit der üblichen Mischpoke aus ÄK- und KV- Kreisen engstens (und vermutlich gut dotiert) verquickt. Das sind auch genau die Kreise, die solche Jubelblätter wie Ärzteblatt, Ärztezeitung oder MB-Zeitung herausbringen, und man wird einen Teufel tun, dort zuzugeben, daß man halt vielleicht fehlinvestiert hat....oder daß das Geld für später nicht reichen wird.
Und andere Infoquellen kennt ein Teutscher Arzt nicht bzw. nutzt sie nicht. Verschiedene neue Schikanemaßnahmen (z.B. die 96-Monate-Regelung) kann man durchaus als Indiz werten, daß das Geld dort auch zunehmend knapp wird...

Ja, unseren bösen Berufsstandsvertreter sollte man auf keine Fall vertrauen. Dann lieber irgendwelchen Versicherungskonzernen, die Ihre Vertriebler auf Luxusreisen mit Nutten am Pool schickt, wenn sie nur genug "Produkte" verkauft haben. Und das ist die Spitze des Eisberges. Empfohlen werden die Produkte dann von geschmierten "Test"- Magazinen ("Jubelblätter"?).

Gerade die Alternativen aus der Versicherungswirtschaft sind sicherlich schlechter als die Ärzteversorgung. Hier entstehen hohe Provisionen für die Drückerkolonen und extrem hohe Verwaltungsgebühren. Da bleiben Brotkrumen für den Arzt am Ende, im besten Fall.

Übrigens: TecDax-Aktien sind ein wunderbares Investment im Rahmen einer vernünftigen Asset - Allocation. Auch mit Griechischen Staatsanleihen kann man Geld verdienen. Und der Immobilienmarkt in den USA hat sich wieder erholt und läuft wunderbar. Das wissen auch die Versicherungskonzerne, allerdings streichen die den Gewinn für sich ein und der Kunde bekommt 0,9 % Garantiezins

tarumo
28.06.2017, 08:02
pssst... vernünftig Geld anlegen als zusätzliche Altersversorge geht mit ein wenig Kenntnissen komplett ohne Drückerkolonnen, Fondsverwaltungskosten und Bankgebühren. Man muß halt ein wenig Zeit investieren und sich einlesen (und damit meine ich nicht "Test"). Die BU, um die es hier geht, wird man wegen der hohen Komplexität nicht online abschließen können. Daß der Vertreter vor Ort Provision erhält, ist per se nicht ehrenrührig (wo Du abschließt, entscheidest ja Du). Oder kaufst Du ein Auto auch nur per Kleinanzeige aus fünfter Hand? Letztendlich ist es auch müßig, darüber zu spekulieren, weil man aus der ÄV ja schlecht austreten kann. Was das Vertrauen angeht: wenn man auch sonst regelmäßig von KV, ÄK und MB in die Pfanne gehauen wird, warum sollte das bei der ÄV (mit den gleichen Personen) anders laufen. Einfach mal ein paar Namen raussuchen, deren beruflichen Hintergrund, und was sie sonst noch so machen. Vielleicht findest Du auch die Vergütung für die "Beaufsichtigung" der ÄV. "Brotkrumen" sind das ganz sicher nicht...

Neuronelle
01.07.2017, 21:15
Mit Interesse habe ich die bisherige Diskussion gelesen.
An einer Stelle wurde geschrieben (und so pfeifen es auch die Finanzberater & Co denen man im Studium begegnet von den Dächern), dass die BU und Haftpflicht die zwei wichtigsten Versicherungen seien.
Gleichzeitig möchte ich aber mal einwerfen, dass für VIELE sich die BU gar nicht erst anbietet, da die Anbieter sich die Rosinen herauspicken. Wer mit einer chronischen Erkrankung o.ä. um die Ecke kommt hat daher dann die Wahl zwischen Pest und Cholera: er/sie kann daher entweder einen Abschluss machen der den wahrscheinlichsten Grund der zukünftigen Berufsunfähigkeit ausschließt, sein nahezu gesamtes Gehalt für die BU aufwenden oder gar keine BU abschließen.
Ich kenne ja keine Zahlen, aber ich habe den Verdacht, dass ein beträchtlicher Anteil der Kollegen sich allein auf die Ärzteversorgung verlässt und häufig verlassen muss.

Feuerblick
02.07.2017, 07:41
Das halte ich aber schon für zu hoch gegriffen. Sicher wird es auch frisch Approbierte mit schwereren chronischen Erkrankungen geben, aber dass es so viele sein sollen, glaube ich wirklich nicht. Schon gar nicht, dass es sich bei einem so hohen Prozentsatz um Leute handelt, deren Erkrankung sie berufsunfähig machen könnte. Würde mich (wenn ich mich in meinem Umfeld mal so umschaue), dann doch sehr wundern.
Ich glaube eher, dass man sich in jungen Jahren nach der Uni vergisst zu kümmern und erst dann mit dem BU-Versicherungswunsch ums Eck kommt, wenn man dann tatsächlich krank ist.

Neuronelle
02.07.2017, 09:38
Naja...wie gesagt kann ich mit Zahlen nicht dienen. Aber es muss ja nicht mal eine schwere chronische Erkrankung sein (obwohl es das auch sein kann... habe Bekannte mit derzeit nicht aktivem Lupus bzw. M. Crohn für die ein jeweiliger Abschluss aufgrund der immensen Versicherungssummen nicht in Betracht kam).

Im Prinzip reichen ein paar Stunden Physiotherapie bei Rückenschmerzen nach langem am Schreibtisch sitzen - das muss angegeben werden und schon werden sämtliche Rückengeschichten als Grund für die BU ausgeschlossen. Bandscheibenvorfälle beim Anästhesisten (lagern) oder Chirurg (Fehlhaltung beim OP) sind damit nicht abgesichert. Oder mir persönlich bekannt eine Medizinstudentin mit Prüfungsangst - ein paar Stunden Verhaltenstherapie und schon werden psychische Erkrankungen (mit die häufigsten Gründe für die BU ausgeschlossen). Oder die Beiträge sind nahezu unbezahlbar. Einer Bekannten von mir mit Übergewicht (ca. 120 kg) wurde eine BU für 250 Euro im Monat (!) angeboten, obwohl sie kerngesund war. Das war sozusagen der Risikoaufschlag für zukünftig drohende Erkrankungen (Diabetes & Co).

Dann wiederum angenommen man hat sich für den Fall echter Berufunfähigkeit mit sagen wir 2000 Euro monatlicher Rente abgesichert. Das ist nicht wenig, aber auch nicht wahnsinnig viel. Wenn ich jedoch an den Vater einer Bekannten denke, der einen Schlaganfall mit allem drum und dran hatte (Aphasie, Hemiplegie) und sich davon nicht richtig erholte, dann sind 2000 Euro ohnehin ein Tropfen auf den heißen Stein. Da ging es dann um Organisation einer Rundum-24h-Pflege, Windelkauf (als HiMi werden die ja exakt abgezählt und reichen häufig nicht) und Co. Da ist das Geld letztlich komplett weg und der Versicherte bzw. die Familie haben gar nichts davon. So brutal das auch klingt - aber in diesem Szenario war der Mann ohnehin (finanziell ruiniert), ob mit oder ohne BU machte da gar keinen Unterschied. Das Haus konnte die Familie wegen der Pflegekosten nicht weiter abbezahlen, war damit auch überfordert, so dass er dann in ein Heim kam.

Die BU-Versicherungsmarkt ist total unübersichtlich und ob man sich was Gutes eingekauft hat, das merkt man dann häufig erst im Ernstfall. Wenn man sich überhaupt in eine Versicherung einkaufen darf, bzw. es sich leisten kann was draufzulegen wenn man nicht dem idealen Kandidaten entspricht. Und ich bleibe dabei, das sind nicht wenige (siehe obige Beispiele, plus Raucher, Alkoholtrinker etc.).

Wäre sehr neugierig was ihr darüber denkt.

P.S.: Ein "Positivbeispiel" wenn man so will (bei dem sich die BU bezahlt macht) kenne ich auch. Psychiatriekrankenschwester, berufsunfähig im Alter von circa Anfang 40 mit schwerer Borderline Persönlichkeitsstörung und Depressionen geworden. Bevor ihre eigene psychiatrische Krankengeschichte begann hatte sie irgendwann während der Ausbildung bei einem Berater ne günstige BU abgeschlossen. Die zahlt bis heute, so wie ich sie verstanden habe, bei voller BU - und sehr gut. Zumindest bekomme ich regelmäßig mit, dass sie drei bis viermal im Jahr in den Urlaub fährt. Macht gelegentlich noch Therapien, aber erscheint sonst einigermaßen stabil. Hat ein Kleinkind, dass sie gut beschäftigt hält.

Feuerblick
02.07.2017, 10:03
Ich glaube nach wie vor nicht, dass es so viele schwerer chronisch erkrankte Jungmediziner gibt, die Probleme mit einer BU-Versicherung haben könnten. Immer vorausgesetzt, man kümmert sich DIREKT und nicht nach ein paar Jahren, wenn sich die ersten Zipperlein einstellen. Da würden mich harte Zahlen mal interessieren. In meinem persönlichen Umfeld bzw. aus meinem Studienjahr damals wüsste ich spontan niemanden, bei dem dieses Argument gegriffen hätte. Oder wir waren damals einfach nur ein besonders gesunder Jahrgang...

Extrembeispiele wird es immer geben, aber deshalb sich nur auf die ÄV verlassen? Weil man eventuell der eine Fall sein könnte, bei dem die zusätzlichen Zahlungen aus der BU-Versicherungen sowieso nicht reichen? Das ist doch Unsinn. Das wäre ja, als würde man sich beim Autofahren nicht anschnallen, weil es ja Leute gibt, die beim Autounfall trotz Gurt getötet werden...

OhDaeSu
02.07.2017, 10:23
Im Prinzip reichen ein paar Stunden Physiotherapie bei Rückenschmerzen nach langem am Schreibtisch sitzen - das muss angegeben werden und schon werden sämtliche Rückengeschichten als Grund für die BU ausgeschlossen. Bandscheibenvorfälle beim Anästhesisten (lagern) oder Chirurg (Fehlhaltung beim OP) sind damit nicht abgesichert. Oder mir persönlich bekannt eine Medizinstudentin mit Prüfungsangst - ein paar Stunden Verhaltenstherapie und schon werden psychische Erkrankungen (mit die häufigsten Gründe für die BU ausgeschlossen).

Das stimmt so nur bedingt und die Annahmerichtlinien unterscheiden sich da erheblich von Gesellschaft zu Gesellschaft. Gerade Dinge wie Prüfungsangst oder psychische Probleme nach dem Tod Angehöriger o.ä. sind mit etwas Sicherheitsabstand und bei korrekter Darstellung durch den Antragsteller und Versicherungsmakler durchaus auch ohne Leistungsausschluss versicherbar. Und natürlich ist das Risiko einer schwer übergewichtigen Frau zu erkranken vergleichsweise hoch, egal ob Richtung Stoffwechsel, Herz-Kreislauf oder Bewegungsapparat.


Wenn ich jedoch an den Vater einer Bekannten denke, der einen Schlaganfall mit allem drum und dran hatte (Aphasie, Hemiplegie) und sich davon nicht richtig erholte, dann sind 2000 Euro ohnehin ein Tropfen auf den heißen Stein. Da ging es dann um Organisation einer Rundum-24h-Pflege, Windelkauf (als HiMi werden die ja exakt abgezählt und reichen häufig nicht) und Co. Da ist das Geld letztlich komplett weg

Es ist auch eine Berufsunfähigkeits- und keine Pflegeversicherung. Ansonsten siehe Feuerblicks Antwort.


Die BU-Versicherungsmarkt ist total unübersichtlich

Absolut. Deswegen gibt es auch eine Berufsgruppe, die sich nur damit beschäftigt. Wer meint, er bekäme das in Eigenregie mit Check24 hin, dem kann man nur viel Glück wünschen.


Und ich bleibe dabei, das sind nicht wenige (siehe obige Beispiele, plus Raucher, Alkoholtrinker etc.).

Das sind nicht wenige, aber du kannst halt kein brennendes Haus versichern. Aber grundsätzlich ist die Prävalenz chronischer Erkrankungen unter 30 verhältnismäßig gering.

Brutus
02.07.2017, 10:32
Da würden mich harte Zahlen mal interessieren.
Mich würden grundsätzlich mal harte Zahlen interessieren! Wieviele Mediziner werden denn berufsunfähig?
Und wieviele profitieren dann wirklich von ihrer privat abgeschlossenen BU?
BTW: Das Argument, die ÄV zahlt erst bei 100% / Rückgabe der AO, stimmt nicht (mehr). Da gibt es mittlerweile höchstrichterliche Urteile...

CYP21B
02.07.2017, 10:34
Bei mir hätte schon ein Kreuzband, ein paar HWIs und Ebv ( unkompliziert) gereicht. Das wird jetzt aber in paar Monaten alles verjährt sein und dann gehts auf die Suche.

OhDaeSu
02.07.2017, 11:02
Mich würden grundsätzlich mal harte Zahlen interessieren! Wieviele Mediziner werden denn berufsunfähig? Und wieviele profitieren dann wirklich von ihrer privat abgeschlossenen BU?

Die Fragen ergeben auf mehreren Ebenen nicht viel Sinn. Zum einen geht es bei dieser Versicherung darum sich gegen ein recht geringes, aber existenzbedrohendes Risiko abzusichern. Die Erkenntnis, dass man sehr warhscheinlich Netto-Zahler bleibt, ist daher trivial. Es erschiene mir allerdings wenig einleuchtend, dass Ärzte angesichts der hohen psychischen und z.T. auch physischen Belastung ein besonders geringes Risiko haben sollten. Außerdem gibt es keine einheitliche Definition von Berufsunfähigkeit. Sowohl das SGB und das VVG als auch jeder Versicherer definieren BU jeweils unterschiedlich.


Das Argument, die ÄV zahlt erst bei 100% / Rückgabe der AO, stimmt nicht (mehr). Da gibt es mittlerweile höchstrichterliche Urteile...

Du meinst Urteile wie dieses (https://openjur.de/u/875089.html)?
Die Ärzteversorgung gibt es nicht, die Versorgungswerke haben unterschiedliche Satzungen. Aber bitte verlink mal die höchstrichterliche Rechtsprechung.

Brutus
02.07.2017, 14:45
Nein, meinte ich nicht. War im DÄ als Artikel drin. Da ging es um die berufsständigen VW und private Vorsorge.

Relaxometrie
02.07.2017, 23:23
Für diejenigen, die aufgrund von Vorerkrankungen keine BU-Versicherung bekommen, oder nur zu horrenden Kosten bekommen würden, gibt es noch die Möglichkeit, eine Dread-Disease-Versicherung abzuschließen. Ich habe zwar weder die eine, noch die andere Versicherung abgeschlossen. Aber es wurde hier ja teilweise gejammert, daß man keine BUV abschließen könne; da hilft vielleicht das Wissen, daß es diese Dread-Disease-Versicherungen überhaupt gibt. Wie bei einer solchen Versicherung allerdings die Bedingungen sind, weiß ich nicht.

Neuronelle
03.07.2017, 04:28
Weiterhin interessante Diskussion und Danke für den Hinweis auf Dread-Disease. Kannte ich noch nicht, nach Wikipedia (https://de.wikipedia.org/wiki/Dread-Disease-Versicherung) Lektüre klingt das für mich allerdings auch, als kämen da chronisch Kranke oder Risikokandidaten (z.B. Übergewichtige) schwer unter.

Kandra
04.07.2017, 21:03
Für diejenigen, die aufgrund von Vorerkrankungen keine BU-Versicherung bekommen, oder nur zu horrenden Kosten bekommen würden, gibt es noch die Möglichkeit, eine Dread-Disease-Versicherung abzuschließen. Ich habe zwar weder die eine, noch die andere Versicherung abgeschlossen. Aber es wurde hier ja teilweise gejammert, daß man keine BUV abschließen könne; da hilft vielleicht das Wissen, daß es diese Dread-Disease-Versicherungen überhaupt gibt. Wie bei einer solchen Versicherung allerdings die Bedingungen sind, weiß ich nicht.

Hatte einer der vielen Versicherungsvertreter, die mir eine BU-Versicherung angedeien lassen wollten, auch erwähnt. Ich hab gesagt, er soll sich melden, wenn ich den Vertrag unterschreiben kann. Hat er nie. Gibt also wohl chronisch kranke und chronisch kranke ;)