Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Psychiater?!
Was man im Studium am Besten lernt:
Sich klein machen.
Kuschen.
Wie man mit Menschen nicht umgeht.
Wie man auch ohne Privatleben auskommt.
Was man nicht lernt:
Patienten zu bahandeln.
Sich durchzusetzen.
Richtiger Umgang mit Menschen.
He Klasse, einer der das fast so sieht wie ich, selten, aber scheint es zu geben ... ;-)
Hätte mir vielleiht doch HD etwas ersparen sollen ...
In einem kann ich jedoch nicht zustimmen, Mich durchsetzen hab' ich in diesem Verein da am Neckar da definitiv gelernt & das vor allem gegen Profs & (noch schlimmer ...) irgendwelche Sekretärinnen in Studentensekretariaten -Grrrrrrrrrrrr !
Die wenigen Netten, die's auch gibt, mögen mi diesen Beitrag verzeihen !
Kolja
wie alt ist eigentlich ein Mensch, der grad anfangen darf Medizin zu studieren? - 30? :-???
Also das find ich schon heftig, denn das Studium dauert ja auch schon nen paar Jahre! Wenn man grad fertig ist, darf man also schon in Rente gehen....
Also ich weiß, dass mein Abidurchschnitt nicht grad ein 1 Schnitt wird... aber ich persöhnlich hatte mich nicht auf Wartezeiten von Jahren eingestellt. :-(( Sollte ich wohl mal tun. Denn Arzt möchte ich eigentlich noch immer gern werden... :-notify
Bye :-winky
Hej !
Jetzt aber mal nicht rumpienzen hier; ich meine wer hat da grade noch was von Menschenkenntnis & Umgang mit Patienten & so geschrieben ?!?
Nur daß man vielleicht etwas älter ist heißt, ja nicht, daß man die Zeit vorher die Zeit sinnlos totgeschlagen hat. Sicher kann man sich 'n paar Jahre in's Eck setzen & sich über die Ungerechtigkeit der welt aufregen, man kann die Zeit aber auch nutzen & auch wenn ich mit der Anästhesie in 'ner etwas anderen Ecke der Medizin gelandet bin, als die ursprünglich angedachte Psychiatrie geb' ich meine drei Jahre in der Anstalt sicher nicht mehr her !!!
Habe auch wärend des PJ doch deutlich festhgestellt, daß es hin & wieder auch mal Vorteile hat, wenn man inzwischen die 30 voll hat & nicht mehr als 25-jähriger Naivling vor teilweise recht kranken Menschen steht.
Sieh's nicht so verbissen & mach das Beste draus, dann kannst Du eigentlich nur gewinnen; letztendlich ist es nicht das Problem, was ist, sondern was man draus macht...
Also nicht soviel motzen, bringt nur schlechte Laune & isses das wert ?!?
Kolja
Mhh... war nun mal ein wenig blauäugig im Bezug auf das Medizinstudium. Habe nicht mit so hohen Anforderungen (Numerus Clausus) gerechnet und auch nicht mit so langen Wartezeiten. Ich denke, dass ich, wenn ich ein paar Jährchen warten muss, auch eine Ausbildung machen werde und falls ich dabei erkenne,dass ein Beruf im medzinischen Bereich nichts für mich ist, brauch ich erst gar nicht anfagen zu studieren!
:-dafür
Bye
hmpf ... das is ein recht weites Feld, was der Psychiater so treibt oder gar der Psychologe .... in der Klinik ( es gibt ja auch klinische Psychologen) unterscheidet sich das Ganze nicht groß. Der Psychiater ist allerdings der Arzt, daher für Untersuchung, Medikamente etc. zuständig. Klar machen das in der Praxis auch die Psychologen, weil das sonst einfach nicht funzt.
Der Psychiater beschäftigt sich bitteschön nicht nur mit der "Psyche" sondern mit handfesten Erkrankungen des Gehirns, des Stoffwechsels usw. Es is schon ganz angebracht, dass er ein wenig Ahnung von Anatomie - und da vor allem der Neuroanatomie hat ! Ja Himmel, wie soll er denn Patienten therapieren, wenn er nich weiß wo das Problem lieg oder wie es aussieht ???? Welche Medikamente an welchen Rezeptoren welchen Unsinn verzapfen .... Von der körperlichen Untersuchung (jaaa, auch das machen Psychiater ...) mal ganz abgesehen - er sollte schon wissen, wo er so warum draufklopft oder -hört !
Das Studium an sich is eigentlich so nicht schwer, man muss "nur" diszipliniert lernen. Psychologie dagegen hat im Studium viel Statistik und Testverfahren ... musst Du wissen, was Dir da mehr liegt. Aber vielleicht machst Du mal ein Praktikum in einer psychiatrische Klinik, damit Du weißt, was da passiert.
lieben Gruß
eltje
.. ach ja, übrigens Kolja hat recht ... eine Ausbildung vorweg, wie z.B. die Krankenpflege schadet wahrlich nicht. Das hab auch ich gemerkt und besonders das PJ war für mich lange nicht so ein Höllentrip wie für meine jüngeren Komilitonen, die z.T. ja auch nicht wissen konnten, wie so eine Station funktioniert und von einem Fettnapf in den nächsten latschen mussten.
Und weder die Ausbildung noch das Alter schaden wirklich, denn auch hier in Kiel ist es nicht gerade Menschlichkeit oder gar Empathie was man so im Studium lernt, das kann ich als Krankenschwester schon seit zehn Jahren besser.
Und - is es soo schlimm, erst mit Anfang dreissig mit dem Alltagsmoloch eines Arztes anzufangen ?? Mir reicht das so, ist genau richtig.
überlegs Dir Klene, Du hast echt Zeit, später, als Arzt hast Du die nicht mehr.
lieben Gruß nochmal
eltje
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