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Relaxometrie
25.10.2017, 21:03
eher keine Menschen, mit denen ich zB unbedingt etwas nach der Arbeit machen würde.
Wie andere hier auch schon geschrieben haben, ist das ja kein Nachteil, bzw. sollte Dich nicht davon abhalten, die Stelle zu nehmen.
Im Laufe der Zeit, wenn Du Deine Kollegen besser kennenlernst, kann sich ja auch dann eine Freundschaft ergeben, wenn Du es jetzt erstmal nicht für möglich hälst. Wenn das so sein wird ---> gut. Wenn sich keine Freundschaft ergibt, sollte das aber nicht schlimm sein, da man ja hoffentlich einen bereits bestehenden Freundeskreis hat.
Ich finde es sogar abschreckend, wenn mir beim Vorstellungsgespräch (bzw. bei einer Hospitation, oder beim Gespräch mit den Assistenten) schon prophezeit wird, daß man "auch außerhalb der Arbeit einiges zusammen unternehme". Da muß ich ganz klar sagen, daß mir im Leben jenseits der Arbeit noch nie langweilig war und ich -abgesehen davon, wenn sich wirklich eine Freundschaft mit einigen Kollegen ergibt- von Kollegen/ Krankenhaus keine Hilfestellung bei der Freizeitgestaltung benötige :-))


10 Pat. pro Assistent
DAS glaube ich erst, wenn Du schreibst, daß es an der überwiegenden Anzahl der Arbeitstage tatsächlich so ist.
Ich sage nur: Kollege krank, Kollege im frei, Kollege nach Nachtdienst, Kollege auf Fortbildung, Kollege in Elternzeit, Kollegin in Mutterschutz.........

Corinna
25.10.2017, 21:38
Wo ist A? würde mich gern bewerben ;-))

Kollegen als Freunde: kann ich ansatzweise schon nachvollziehen, aber doch nicht bei der Pendelstrecke?!

Kackbratze
25.10.2017, 22:42
Ich hab Familie, ich bin froh über jede Minute ohne Kollegen zu Hause.

anignu
26.10.2017, 00:06
Ich hab Familie, ich bin froh über jede Minute ohne Kollegen zu Hause.
Das wiederum finde ich ein bissl zu krass. Also ein paar Treffen im Jahr mit Kollegen oder ehemaligen Kollegen ist bei mir auch trotz Familie drin. Ansonsten: es ist ein JOB. Es ist kein Kuschelverein.

Eines wollte ich noch erwähnen. Was mir persönlich immer gut getan hat in meinem Arztberuf war wenn ich Zeit hatte. Also nicht zu viele Patienten, dass ich mit dem ganzen Bürokratie-Schwachsinn schon ausgebucht war. Wenn ich Zeit hab, kann ich mit den Patienten viel ausführlicher sprechen, mir selbst klar werden was die Patienten wollen und ihnen die Angst nehmen vor dem was kommt und passiert. Das bestätigt einen wieder darin, dass man den richtigen Beruf gewählt hat.

SineNomine
27.10.2017, 22:56
Uuuunbedingt A!

cloud765
04.11.2017, 16:43
Ich möchte mich noch einmal bei jedem von euch für eure Antworten bedanken, ihr habt mir sehr weiter geholfen! Insbesondere auch dadurch, dass ihr mich auf Punkte aufmerksam gemacht habt, die mir bis dahin noch gar nicht in den Sinn gekommen sind.

Letzten Endes habe ich mich für Stelle A entschieden :o
Mir ist bewusst geworden, dass v. a. eine gute Ausbildung während des Berufseinstiegs wichtig ist und das wohl wesentlich besser in der kleineren Klinik realisierbar. Außerdem, dass mir mein Privatleben (Partnerin und Freunde, Hobbies) doch auch noch relativ wichtig ist und natürlich die besseren Arbeitsbedingungen.
Bei der Chefärztin der Klinik B habe ich telefonisch abgesagt. Sie schien verständnisvoll und wir sind so verblieben, dass man sich ja eventuell in der Zukunft nochmal beruflich über den Weg läuft :)

Zu euren Fragen:
Die Klinik befindet sich im bergischen Land in NRW (bei Interesse PN).
10 Patienten pro Arzt habe ich auch so von den anderen Assis bestätigt bekommen.

Ich werde nach einer Weile mal ein Update geben, wie die ersten Wochen so laufen :-)