Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Wie viel kostet das Studium?
Wenn man eine Wahl hat und das Geld knapp ist, sollte man auch wirklich unbedingt auf Mieten, Semesterbeiträge, Mensapreise usw. achten. Denn da sind die Unterschiede viel, viel größer als unsere Prüfungsgebühren ausmachen :-p
Halle: 1ZKB ab €200 warm, Semesterbeitrag inkl. Semesterticket dzt. €192,50, Hirschgulasch €2,80, Forelle Müllerin €3,70.
Magdeburg: 1ZKB ab €220 warm, Semesterbeitrag inkl. Semesterticket dzt. €94,50, Gebratenes Seehechtfilet €2,30, Spare Ribs €2,00.
Man vergleiche das mal mit den meisten Unistädten in Süddeutschland... selbst im Vergleich zu Middlhesse hätte ich in Magdeburg bisher schon rund €6.900 gespart :-p
Anne1970
01.11.2017, 04:09
Hab mich erst nach und nach davon überzeugt: Die allermeisten Bücher müssen nicht neu sein. Gebrauchte (in der Regel wie neu aussehend) Bücher kann man völlig unkompliziert beim großen Logistiker ( besonders von einem der bekannten Händler dort) erwerben. (Tipp gern per PN )
Differenzialdiagnose
01.11.2017, 09:52
Wenn man eine Wahl hat und das Geld knapp ist, sollte man auch wirklich unbedingt auf Mieten, Semesterbeiträge, Mensapreise usw. achten. Denn da sind die Unterschiede viel, viel größer als unsere Prüfungsgebühren ausmachen :-p
Halle: 1ZKB ab €200 warm, Semesterbeitrag inkl. Semesterticket dzt. €192,50, Hirschgulasch €2,80, Forelle Müllerin €3,70.
Magdeburg: 1ZKB ab €220 warm, Semesterbeitrag inkl. Semesterticket dzt. €94,50, Gebratenes Seehechtfilet €2,30, Spare Ribs €2,00.
Man vergleiche das mal mit den meisten Unistädten in Süddeutschland... selbst im Vergleich zu Middlhesse hätte ich in Magdeburg bisher schon rund €6.900 gespart :-p
Wer will denn weder nach Hessen noch nach Halle oder Magdeburg?
Wer will denn weder nach Hessen noch nach Halle oder Magdeburg?
Menschen, die nachdenken können und praktisch handeln, statt Hipster, die unbedingt nach Berlin müssen.
Wobei jetzt Frankfurt a.M. sicher auch keine billige Studentenstadt ist!
Differenzialdiagnose
01.11.2017, 10:15
Ich dachte München entspräche dem Klischee?
Und wer in den gentrifizierten Ecken Berlins seinen Chai-Latte zwischen zwei Vorlesungen trinken muss, der hat's auch nicht anders verdient.
München ist bayrische Provinz. Da will sowieso niemand hin, außer Bayern.
*milkakuh*
01.11.2017, 10:29
Hannover hat zum Beispiel sehr hohe Semesterbeiträge mit fast 400€. Das sollte man also definitiv nicht unterschätzen.
Differenzialdiagnose
01.11.2017, 10:33
München ist bayrische Provinz. Da will sowieso niemand hin, außer Bayern.
Stimmt auch wieder.
Dafür hat man in Bayern mehr Feiertage ;-)
Dafür hat man in Bayern mehr Feiertage ;-)
Was einem als Student mix bringt. Man muss eine bestimmte Anzahl von Stunden für das Studium absolvieren. Daher werden die Kurse einfach auf die Nicht-Feiertage verlegt. Daher habe ich mich immer über Feiertage geärgert, weil es mehr lange Unitage bedeutet hat.
München ist bayrische Provinz. Da will sowieso niemand hin, außer Bayern.
Das stimmt nicht! Das Leben dort ist angenehmer und die Leute netter als in anderen Gegenden weiter östlich :-))
Am angenehmsten fand ich das Leben bisher in Darmstadt :-love
Heerestorte
01.11.2017, 17:30
Ansonsten: man muss mindestens einen Kittel kaufen (für Laborpraktika/Präpkurs und später: Hospitation/UaKs/Blockpraktika da nicht immer Kleidung gestellt wird z.b. bei U-Kurs oder in Praxen). Präpbesteck/Handschuhe/Kittelschoner etc. gibts alles über Fachschaft/Uni kostenlos. Dazu gekauft werden muss ein Stethoskop und einen Reflexhammer (aber auch da gibt es ja z.B. von DocCheck Alternativen ).
Bücher/Skripte gibt es in großer Zahl von der Hauptbib und/oder in der (Präsenz)Medibib bzw. als pdf online. Examen Online (nur Vorklinik) und Amboss sind kostenlos. Lediglich das Amboss-Vielkreuzer Update zum 2. Stex fällt an.
Joah, und der reguläre Semesterbeitrag natürlich (variiert massiv. In nrw durch das Ticket ~250-300 €).
Hier bekommt man im ersten Semester eine Tüte mit Gutschein für einen Laborkittel, ne Schutzbrille und Präpbesteck gratis.
Im 5. Semester gibt es dann ne Klinik-Tüte mit Stethoskop von Peil (80€ wert), Reflexhammer und Pupillenleuchte gratis.
Kittel und Hosen gibts mit Klinikausweis am Automaten :D
Semesterbeitrag sind 170€ ungefähr und nochmal 120€ extra fürs Semesterticket.
fallenangel30487
01.11.2017, 19:18
Bei uns haben die Prüfungen nichts gekostet. Pro Semester habe ich ca. 300 Euro Semesterbeitrag gezahlt. Dazu kommen noch am Anfang jedes Semesters zwischen 20 -50 Euro für Skripte. Bücher gab es in unserer Bib eher wenige...Die guten ware alle immer verliehen und selbst wenn man eins ergattern konnte, mustte man es nach 4 Wochen wieder abgeben, verlängern war da nicht möglich. Also musste ich schon ein paar Bücher kaufen. Ich schätze mal dass ich da ungefähr 500 Euro ausgegeben habe, wobei ich viele gebraucht gekauft habe.
In der Vorklinik mussten wir uns noch das Präpset, Kittel, Taschenrechner und so was kaufen.Das waren auch nochmal so 50 Euro. Ich kenne viele die in der Vorklinik Geld für Nachhilfe vor allem in Physik, Chemie und BC ausgegeben haben. Bei uns gibt es in manchen Fächern in der Vorklinik Klausurvorbereitungskurse die kostenpflichtig sind. Weiß aber nicht mehr was die gekostet haben. Aber das ist alles freiwillig.
In der Klinik braucht man Stethoskop, Hammer, Leuchte das bekommt man so ab ca. 100 Euro.
Alles in allem waren es über die 5 Jahre bis zum PJ sicherlich um die 1000 Euro allein an Skripten, Kursmaterial, Bücher usw. + dann nochmal ca, 3600 Euro Semesterbeiträge bis zum M3.
Ich denke aber, dass das sehr abhängig von der Uni ist. Wenn es eine gute Bib gibt und man viele Skripte kostenlos bekommt, kann man sicherlich auch mit westentlich weniger hinkommen.
Monsunfisch
02.11.2017, 09:07
Bin ich hier die einzige, die abgesehen von Anatomie-Atlanten in der Vorklinik im gesamten Studium (PJ noch ausgenommen) keine Bücher angefasst hat? Außer ein paar zusätzlichen Kursbüchern für Sono-Kurse etc, die ich aber auch nur gekauft statt geliehen habe, weil ich sie auch später noch gebrauchen kann, habe ich alle Bücher (die ich in einem Anflug von Motivation in der Vorklinik angeschafft und nie gelesen habe) wieder verkauft. Mit Vorlesungsfolien, Skripten, Google und, wer es denn braucht, dem ein oder anderen geliehenen Standardwerk aus der Bib kommt man doch locker über die Runden :-nix
Ansonsten der genannte Kram, Präp-Besteck, ein kleines Set fürs Mikroskopieren im Biokurs, Stethoskop, Semestergebühren, viel mehr (notwendige) Investitionen fallen mir schon nicht mehr ein.
Nein, ich hab den Atlas, den welsch und den Herold gekauft - der Rest war alles aus der Bib.
WackenDoc
03.11.2017, 19:22
Man kann Bücher ja auch weiterverkaufen und so den finanziellen Einsatz etwas mindern. Beim Anatomieatlas für den Präpsaal bietet es sich an, einen gebrauchten zu kaufen und ihn danach wieder zu verkaufen.
Wenn man gebrauchte Bücher kauft, kann man so sogar "kostenlos" (oder fast kostenlos) fahren, obwohl man immer Bücher zur Verfügung hat.
Im Präpsaal lagen bei uns immer Atlanten aus, da musste man also keinen eigenen mitbringen.
Aber neue Bücher machen halt auch einfach Spaß. Der Duft, das Aussehen... wunderbar :-)) :-p Und manche Bücher sind halt auch einfach geil, z.B. der Hick/Hick oder der große Benninghoff oder der Lüllmann-Rauch oder der Welsch (von denen man wirklich unbedingt eine Synthese bilden sollte). Wirklich gute Klinik-Bücher sind irgendwie seltener, finde ich. Schumpelick, Siewert/Stein, Grehn und Lieb et al. fallen mir ein, aber im Durchschnitt find ich sie schlechter. Und mit den "gebundenen Skripten" wie dem Innere-Standard kann man mich sowieso jagen.
WackenDoc
03.11.2017, 21:16
Ich fand den Schumpelick einfach nur Schrott. Aber vielleicht hat er sich in den letzten Jahren gebessert und ich musste mir den Autor ja live antun.
Differenzialdiagnose
03.11.2017, 21:16
So geil bis man sie spätestens nach dem 4. Semester nicht mehr braucht und verkloppt.
Gute Klinik-Bücher kenne ich bis auf Dellas keines..
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