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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Rechtfertigen gute Berufsaussichten allein das Medizinstudium?



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Evil
22.01.2018, 04:52
Der liebe Evil ist zu optimistisch.

Ich meine, verständlicherweise, nur den lieben Evil. Da habe ich mich tatsächlich ungenau ausgedrückt.
Der liebe Evil ist nicht lieb, sondern hält Dich für einen pessimistischen Schwätzer.
Mit folgendem Argument: sollte jemand einen völlig ungeliebten Job nur des Geldes wegen machen, landet der nach 20 Jahren in der tiefsten Depression. Also so wie Du, nur noch suizidgefährdet dazu.
Von der Sorte habe ich sehr viele Patienten in, wie nanntest Du es? Wolkenkuckucksheim. Kein besonders schöner Ort, aber das kennst Du ja.

ehem-user-31012019-1024
22.01.2018, 07:40
Also, lieber Evil. Scheinbar möchtest Du meine Sätze nicht verstehen, oder Du kannst sie einfach nicht verstehen.
Mir geht es nicht nur um das Geld, sondern hauptsächlich darum, dass man nicht blind einen Studiengang aussuchen sollte, nur weil es die Interesse widerspiegelt. Man sollte sich informieren, wie die Arbeitswelt nach dem Studium aussieht, weil man, irgendwie und irgendwann, seine Brötchen verdienen muss.
Depressionen? Also ich bitte Dich! Ich bin, im Gegensatz zu Dir, realitätsnah und empfehle keinem Studieninteressierten ahnungslos einen Studiengang (wir hatten schon mehrere Diskussionen im Forum die aufweisen, wie optimistisch und ahnungslos Du hier bist).
Und damit ist die Diskussion von meiner Seite aus beendet. Meinetwegen kannst Du Dich zu Deinem Beruf äußern, wie Du Lust hast. Über den Medizinerjob hast Du deutlich mehr Ahnung als meine Wenigkeit. Geht es jedoch um die blinde Empehlung von Studiengänge (so wie es in unseren anderen Diskussionen zu sehen ist), dann solltest Du besser Deine Hände von der Tastatur nehmen. Nur so ein Tipp.

Kandra
22.01.2018, 08:06
Also, lieber Evil. Scheinbar möchtest Du meine Sätze nicht verstehen, oder Du kannst sie einfach nicht verstehen.
Mir geht es nicht nur um das Geld, sondern hauptsächlich darum, dass man nicht blind einen Studiengang aussuchen sollte, nur weil es die Interesse widerspiegelt. Man sollte sich informieren, wie die Arbeitswelt nach dem Studium aussieht, weil man, irgendwie und irgendwann, seine Brötchen verdienen muss.
Depressionen? Also ich bitte Dich! Ich bin, im Gegensatz zu Dir, realitätsnah und empfehle keinem Studieninteressierten ahnungslos einen Studiengang (wir hatten schon mehrere Diskussionen im Forum die aufweisen, wie optimistisch und ahnungslos Du hier bist).
Und damit ist die Diskussion von meiner Seite aus beendet. Meinetwegen kannst Du Dich zu Deinem Beruf äußern, wie Du Lust hast. Über den Medizinerjob hast Du deutlich mehr Ahnung als meine Wenigkeit. Geht es jedoch um die blinde Empehlung von Studiengänge (so wie es in unseren anderen Diskussionen zu sehen ist), dann solltest Du besser Deine Hände von der Tastatur nehmen. Nur so ein Tipp.

Ganz ehrlich? Ich weiß ja nicht, wie alt du bist. Ich wollte als Kind Paläontologin werden und danach Meeresbiologin. Mir war aber mit 14 (also vor 16 Jahren) schon klar, dass diese beiden Berufe vor Brotlosigkeit nur so strotzen und man gerade die coolen Sachen wie Walforschung und Dinos irgendwo in der Wüste ausbuddeln nur mit extrem viel Glück machen kann und vermutlich eher sein Leben lang Algen zählen wird. Da hab ich nichtmal das Arbeitsamt als Beratung für gebraucht. Und genau deswegen habe ich mich damals für Bioingenieurwesen entschieden, weil da zwar auch Bio, aber vor allem das Ingenieurwesen dabei war, mit dem man ja tatsächlich in Wolkenkukucksheim einen Job bekommt ;) Und auch für den Master hätte ich darauf geachtet, einen Studiengang auszuwählen (wäre Biomedical Engineering in Graz geworden), der mich nicht nur in die Laborrichtung schiebt. Jetzt ist die Medizin dazwischen gekommen, ich wäre aber sicher mit nem Ingenieursberuf auch glücklich geworden (und hätte mittlerweile vermutlich schon ein Haus ^^).

ehem-user-31012019-1024
22.01.2018, 08:18
Wie man hier schön sieht: Man sollte nicht nur aus Interesse einen Studiengang aussuchen. Unser lieber Evil behauptet aber, auch in anderen Threads, etwas anderes.

Feuerblick
22.01.2018, 08:27
Nein, behauptet er nicht und andere auch nicht. Evil und andere sagen nur, dass man eben auch NICHT alleine aus Gründen der guten Berufsaussichten einen Beruf wählen sollte, für den man wenig bis kein Interesse aufbringt.

Das willst du aber nicht verstehen. Und du willst auch nicht verstehen, dass man auch jenseits aller Naturwissenschaften und sogar jenseits eines Studiums mit Berufen sein Geld verdienen kann, die einen zudem noch interessieren.
Und nur weil DU gescheitert bist, heißt das noch nicht, dass andere auch grundsätzlich scheitern müssen. Oder dass sie in der Medizin glücklich sind, weil sie das Fach zwar null interessiert, aber die Berufsaussichten ach so toll sind.

Die Welt ist nicht schwarz-weiß! Auch wenn du das offenbar gerne so siehst.

FAZIT: Wer einen Beruf alleine (!!) aufgrund der guten Berufsaussichten auswählt, ist genauso schlecht beraten, wie jemand, der einen Beruf alleine (!!) aufgrund von „Berufung“, Interesse oder Leidenschaft auswählt. Eine derartige Differenzierung kann man mindestens mal von erwachsenen Menschen erwarten. Und nichts anderes wurde hier vermittelt. :-meinung

Lava
22.01.2018, 08:43
Ich wollte als Kind Paläontologin werden [...] Mir war aber mit 14 (also vor 16 Jahren) schon klar, dass diese beiden Berufe vor Brotlosigkeit nur so strotzen und man gerade die coolen Sachen wie Walforschung und Dinos irgendwo in der Wüste ausbuddeln nur mit extrem viel Glück machen kann

Genau das war auch meine Traumvorstellung bis ich etwa 12 war :-love

Evil
22.01.2018, 11:43
Also, lieber Evil. Scheinbar möchtest Du meine Sätze nicht verstehen, oder Du kannst sie einfach nicht verstehen.
Leider ist es umgekehrt. Es kommen ausschließlich von Dir einseitige pessimistische Meinungsäußerungen, die in ihrer Verallgemeinerung einfach nicht stimmen, und dem widerspreche ich regelmäßig.
Genaugenommen habe ich mich bisher gar nicht zur tatsächlichen Situation geäußert, geschweige denn eine eindeutige Empfehlung abgegeben. Das scheint Dir in Deiner Tirade aber gar nicht aufgefallen zu sein ;-)

Aber mach nur so weiter. Du bist tatsächlich auf dem besten Wege, in 10 - 20 Jahren völlig ausgebrannt und frustriert beim Psychologen zu hocken. Möchtest Du nicht mal aus deiner Frustrationsspirale ausbrechen?

ehem-user-31012019-1024
22.01.2018, 12:48
Leider ist es umgekehrt. Es kommen ausschließlich von Dir einseitige pessimistische Meinungsäußerungen, die in ihrer Verallgemeinerung einfach nicht stimmen, und dem widerspreche ich regelmäßig.

Was gibt es an meinen Worten nicht zu verstehen?

Und um es mal klarzustellen:

Natürlich gibt es eine Mischung aus guten Berufsaussichten, gutem Verdienst, Jobsicherheit und Interesse.
Man sollte sich jedoch informieren, wie die Arbeitswelt nach dem Studium aussieht und nicht blind einen Studiengang auswählen, nur weil das Studium die Interessen widerspiegelt. Irgendwann und irgendwie muss man seine Brötchen verdienen.

Wer sich nur nach Spaß und Interessen orientiert und sich damit blind für einen Studiengang einschreibt, der soll sich nicht wundern, wenn er bspw. nach seinem naturwissenschaftlichen Studium rein gar nichts mehr mit den Naturwissenschaften zu tun haben wird. (Begründung: Anzahl der fachnahen Stellen sind sehr begrenzt). Toll, dann studiere ich fünf Jahre lang eine Naturwissenschaft, um nach meinem Studium nicht mehr mit meinen Interessen in Kontakt zu kommen. Und vergessen wir nicht: Irgendwie und irgendwann muss man seine Brötchen verdienen. Und natürlich schaffen es einige Absolventen, eine fachnahe Stelle zu bekommen. Das ist aber nicht das Thema. Mir geht es allein um die Aussage:

Geld alleine macht nicht glücklich, daher sollte man das machen was einen interessiert und Spaß macht.


Genaugenommen habe ich mich bisher gar nicht zur tatsächlichen Situation geäußert, geschweige denn eine eindeutige Empfehlung abgegeben. Das scheint Dir in Deiner Tirade aber gar nicht aufgefallen zu sein ;-)

Ich spreche auch von unseren anderen Diskussionen. ;-)


Aber mach nur so weiter. Du bist tatsächlich auf dem besten Wege, in 10 - 20 Jahren völlig ausgebrannt und frustriert beim Psychologen zu hocken. Möchtest Du nicht mal aus deiner Frustrationsspirale ausbrechen?

Frechheit! Sorry, aber so einen Unsinn brauche ich mich hier nicht zu lesen. Scheinbar reagieren einige User wirklich genervt von der Wahrheit, dass nicht alles so rosig erscheint, wie man es eigentlich glauben mag. Reality bites.
Und damit verabschiede ich mich ein für alle Mal von diesem Forum. So etwas habe ich nicht nötig.

Feuerblick
22.01.2018, 12:53
Deine Botschaft bezüglich aller Naturwissenschaften hast du ja auch ausreichend verbreitet. Mehr Informationen braucht es in einem Medizinerforum nicht.

ehem-user-31012019-1024
22.01.2018, 12:59
Kaum zu glauben, aber ich habe mich nicht registriert, um Informationen über Naturwissenschaften zu verbreiten.
Ich habe mich registriert, weil ich in diesem Jahr mein Medizinstudium beginnen werde.

Feuerblick
22.01.2018, 13:04
Sorry, aber DAS konnte man nicht wirklich erkennen.

Viel Erfolg im Studium!

Evil
22.01.2018, 13:24
Was gibt es an meinen Worten nicht zu verstehen?


Wer sich nur nach Spaß und Interessen orientiert und sich damit blind für einen Studiengang einschreibt, der soll sich nicht wundern, wenn er bspw. nach seinem naturwissenschaftlichen Studium rein gar nichts mehr mit den Naturwissenschaften zu tun haben wird. (Begründung: Anzahl der fachnahen Stellen sind sehr begrenzt). Toll, dann studiere ich fünf Jahre lang eine Naturwissenschaft, um nach meinem Studium nicht mehr mit meinen Interessen in Kontakt zu kommen. Und vergessen wir nicht: Irgendwie und irgendwann muss man seine Brötchen verdienen.
So differenziert hast Du dich anfangs nicht geäußert, sondern erst im Verlauf der Diskussion, was ja nun auch der Sinn einer Diskussion ist. Und mit dieser Aussage gehe ich völlig konform.

Um das mal auf die Meta-Ebene zu holen: du schreibst eine stark verallgemeinernde pessimistische Aussage, bekommst von mir provokant eins auf den Deckel, worauf die ganze Diskussion zu einer differenzierten Aussage kommt, und dieses Muster wiederholt sich auch anderswo. Ist vielleicht nicht nett von mir, aber ich bin, wie schon erwähnt, halt nicht lieb :-))

Was ich tatsächlich nicht verstehe, ist Deine doch recht genervte Reaktion...


Frechheit! Sorry, aber so einen Unsinn brauche ich mich hier nicht zu lesen. Scheinbar reagieren einige User wirklich genervt von der Wahrheit, dass nicht alles so rosig erscheint, wie man es eigentlich glauben mag. Reality bites.
Und damit verabschiede ich mich ein für alle Mal von diesem Forum. So etwas habe ich nicht nötig.