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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Promotion in Deutschland als Medizinstudent im EU-Ausland?



medivar
08.02.2018, 22:58
Hallo zusammen,

ich habe mich vor 3 Jahren entschieden im europäischen Ausland ein Medizinstudium zu beginnen, da mir die 14 Wartesemester einfach zu viel waren. Da das wechseln nach Deutschland sehr schwierig ist, da es einfach zu wenige freie Studienplätze gibt, werde ich voraussichtlich auch im Ausland zu Ende studieren.
Trotz alledem würde ich gerne parallel zu meinem Studium in Deutschland promovieren (Grad Dr. med) ohne mein Studium zu unterbrechen. Ich suche schon lange irgendwo in den Tiefen des Internets nach solch einer Möglichkeit und habe schon mit einigen Unis telefoniert (die meisten setzten voraus, dass man in Deutschland immatrikuliert ist).

Nun meine Frage an die Community: Gibt es eine/einen unter Euch der da konkretere Hinweise, Tipps o.ä. hat oder vielleicht weiß wer eine Doktorantenstelle für Medizinstudenten die aus Deutschland kommen aber im EU-Ausland studieren anbietet?

Ich bin für jeden Tipp oder Hinweis sehr dankbar!

grundewelle
09.02.2018, 12:01
In Bochum beispielsweise kannst du dich im Promotionsstudiengang einschreiben. Voraussetzung dafür ist nur, dass du an einer Klinik eine Stelle als Doktorand bekommst.

Grober Ablauf ist also sich für ne Stelle an den Kliniken zu bewerben, wenn dann alles safe ist kommt die Einschreibung an der Uni. Wird in anderen Städten sicherlich ähnlich sein.

IceEngine21
11.02.2018, 22:20
Wieso promoviert man nicht an der Heimatuni...?

medivar
14.02.2018, 17:59
Wenn man auf Englisch im Ausland studiert bekommt man bei Studienabschluss den Titel M.D (medical doctor).
Wenn man im Ausland promoviert, dann meist nach dem Studium Grad PhD und nicht Dr. med. - ich präferiere jedoch eine Promotion während der Studienzeit mit dem Grad Dr. med., also in Deutschland.

IceEngine21
16.02.2018, 22:41
Ich wuerde persoenlich den PhD bevorzugen. Die TUM hat vor kurzen ihr Promotionsprogramm umgestellt. PhD ist internationaler und besser anerkannt. Meinen Dr.med. kann ich in den USA beispielsweise in die Tonne kloppen.

Angelina Bockelbrink
19.02.2018, 22:44
das könnte ganz interessant sein für dich:
https://www.medi-learn.de/foren/archive/index.php/t-26916.html