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DrSkywalker
21.02.2018, 06:43
Wie viel Geld hier manch einer in Versicherungsprodukte pumpt jeden Monat macht mich sprachlos. Was versprecht ihr euch davon, einer Versicherungsgesellschaft jeden Monat so viel Geld zu überweisen? Nach Kosten wird bei den meisten Produkten kaum eine Rendite übrig bleiben, viele können froh sein, wenn sie nur einen Inflationsausgleich bekommen.


http://www.handelsblatt.com/meinung/kolumnen/kurz-und-schmerzhaft/der-verunsicherer-30-jahre-legaler-betrug/8809592.html

http://www.manager-magazin.de/finanzen/geldanlage/a-568938.html

https://www.n-tv.de/ratgeber/Generali-kuerzt-Kunden-die-Rente-article19922323.html

https://www.focus.de/finanzen/versicherungen/lebensversicherung/ueberschussbeteiligung-diese-lebensversicherungen-zahlen-viel-weniger-als-angekuendigt_id_5224694.html



Was ich immer wieder feststelle: Mediziner sind wirklich die dankbarsten Kunden von MLP, Apobank und Ärzteversicherung... Hier tut Aufklärung dringend not! Und zwar nicht durch Versicherungsvertreter!

tiw28
21.02.2018, 08:53
Wie viel Geld hier manch einer in Versicherungsprodukte pumpt jeden Monat macht mich sprachlos. Was versprecht ihr euch davon, einer Versicherungsgesellschaft jeden Monat so viel Geld zu überweisen? Nach Kosten wird bei den meisten Produkten kaum eine Rendite übrig bleiben, viele können froh sein, wenn sie nur einen Inflationsausgleich bekommen.


http://www.handelsblatt.com/meinung/kolumnen/kurz-und-schmerzhaft/der-verunsicherer-30-jahre-legaler-betrug/8809592.html

http://www.manager-magazin.de/finanzen/geldanlage/a-568938.html

https://www.n-tv.de/ratgeber/Generali-kuerzt-Kunden-die-Rente-article19922323.html

https://www.focus.de/finanzen/versicherungen/lebensversicherung/ueberschussbeteiligung-diese-lebensversicherungen-zahlen-viel-weniger-als-angekuendigt_id_5224694.html



Was ich immer wieder feststelle: Mediziner sind wirklich die dankbarsten Kunden von MLP, Apobank und Ärzteversicherung... Hier tut Aufklärung dringend not! Und zwar nicht durch Versicherungsvertreter!


*gefaelltmir*

freak1
21.02.2018, 19:59
Ich überlege mir zumindest eine bu zuzulegen.

Was für eine Summe sollte man da Versichern? Ich hab davon irgendwie keine Vorstellung.

hebdo
21.02.2018, 20:46
Also meine BU deckt ca 2300€ ab. Wegen kleinerer "Krankheiten" gab es einen Auschluss mit dem ich leben kann und zahle dafür 900€/Jahr. Habe sie auch erst mit 30 Jahren abgeschlossen.

Habe noch eine Lebensversicherung in Höhe meines Immobiliendarlehens für 130€/Jahr.

Ansonsten habe ich keine Versicherungen oder Vorsorgen.

OhDaeSu
21.02.2018, 21:05
Was für eine Summe sollte man da Versichern? Ich hab davon irgendwie keine Vorstellung.

Das kann dir doch keiner hier sagen?! Kinder, Kredit, gewünschter minimaler Lebensstandard? Irgendwas zwischen 2k und 5k.

dgy999
28.03.2018, 19:46
Hi,

redet ihr hier davon, dass das von eurem netto Lohn abgezogen wird? Wie bezahlt ihr teilweise so hohe Kredite und BU als Assistenzarzt? Finde ich schon mega krass von der Summe her. Wenn man dann noch iwelche Nebenkosten hat, Bücher kauft, sich was gönnt, dann bleibt nach Miete essen und allem Abzug noch vllt 400 Euro über am Ende des Monats...

Ich selber zahle etwas in einen eigenen Aktienfond ein...

Beste Grüße

test
30.03.2018, 08:31
Hi,

redet ihr hier davon, dass das von eurem netto Lohn abgezogen wird? Wie bezahlt ihr teilweise so hohe Kredite und BU als Assistenzarzt? Finde ich schon mega krass von der Summe her. Wenn man dann noch iwelche Nebenkosten hat, Bücher kauft, sich was gönnt, dann bleibt nach Miete essen und allem Abzug noch vllt 400 Euro über am Ende des Monats...

Ich selber zahle etwas in einen eigenen Aktienfond ein...

Beste Grüße

Wenn du einen eigenen Aktienfond hast, solltest du doch keine finanziellen Sorgen haben. ;-)

DrSkywalker
30.03.2018, 08:51
FondS (!!!) können jedenfalls wesentlich sinnvoller sein als hunderte von Euro jeden Monat in ein Produkt eines Versicherungsanbieters zu zahlen

OhDaeSu
30.03.2018, 09:38
Hast du mal durchgerechnet, welche Sparrate du wie lange und welche Rendite du nach Steuern brauchst, um davon z.B 30 Jahre lang zumindest über Grundsicherungsniveau leben zu können?

test
30.03.2018, 12:38
Ich wollte nicht den Wert von Aktienfonds als Anlage kleinreden.

Wenn man aber schreibt, dass man seinen "eigenen Aktienfond" hat, dann verstehe ich darunter, dass man der Manager dessen ist. Das war aber wohl oben kaum gemeint.

Ich lege monatlich einen 4-stelligen Betrag in ETF-Aktienfonds an . Dadurch besitze ich zwar Anteile, die mir gehören, würde aber den Fonds nicht als meinen eigenen bezeichnen.

Ich halte eine regelmäßige Anlage in Aktien/Fonds auch für viel sinnvoller als Versicherungen auf Kosten des Steuerzahlers Geld hinterherzuschmeißen, das diese als "Gebühren" verbrennen.

Ohdaesu: was bezweckst du genau mit dieser Berechnung? Da sich die Alterversorgung ja üblicherweise aus mehreren Dingen zusammen setzt (Versorgungswerk, Zusatzversorgung, ggf. Rürup/anderen Versicherungen, KApitalerträge, Mieteinnahmen usw.) vertehe ich jetzt nicht so genau, warum du ausgerechnet die Aktienanlagen nach dem Grundsicherungsniveau ausrichten wollen würdest?

OhDaeSu
30.03.2018, 14:53
Dass man idealerweise auf mehrere Assetklassen setzt, liegt auf der Hand. Es ging in den letzten Beiträgen, soweit ich das überblicke, aber nicht um Altersvorsorge sondern um die Absicherung von Berufsunfähigkeit. Dgy und Skywalker haben auf Aktienfonds als Vorsorge an Stelle von Versicherungen abgestellt. Das sollte man dann schon recht genau durchrechnen, zumindest mit den Annahmen, die man vernünftigerweise treffen kann. Dazu gehört eine Entnahmerate, die über der Grundsicherung liegt. Wäre die für den Vorsorgenden ausreichend, müsste er nicht sparen /investieren/ versichern, sondern kann direkt beim Amt ne Nummer ziehen.

Strodti
01.04.2018, 20:16
Das mit den ETF Aktienfonds hatte ich auch mal überlegt. Letztlich muss jede Geldanlage besser sein als die ~2% Zinsen auf mein Haus, sonst würde ich mit Sondertilgungen mehr Vermögen erzielen.

OhDaeSu
01.04.2018, 21:07
Die zukünftige Entwicklung am Aktienmarkt kann dir niemand vorhersagen.

mainzer
01.04.2018, 21:58
Die zukünftige Entwicklung am Aktienmarkt kann dir niemand vorhersagen.

dummer Spruch, den du auch in die Tonne treten kannst

OhDaeSu
01.04.2018, 22:04
Vielleicht hast du die Implikation, die sich hinsichtlich Strodtis Beitrag aus meiner Antwort ergibt, schlicht nicht verstanden. Aber klar, vllt bin ich doof und du viel cleverer als ich :D

mainzer
02.04.2018, 09:29
Aber klar, vllt bin ich doof und du viel cleverer als ich :D
vermutlich

kartoffelbrei
02.04.2018, 11:01
Warum muss das hier eigentlich schon wieder so persönlich werden?

OhDaeSu
02.04.2018, 12:02
Ich bin für eine sachliche Diskussion über die Aussagekraft historischer Renditen verschiedener Anlageklassen oder Indizes, oder des DAX-Renditedreickes offen. Kommt halt ziemlich sicher nichts verwertbares.

Evil
02.04.2018, 14:53
Kommt halt ziemlich sicher nichts verwertbares.
Mag damit zusammenhängen, daß solche Nachsätze alles andere als sachlich sind ;-)

OhDaeSu
02.04.2018, 18:14
Klar, daran wirds liegen. Wie bequem...