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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Arbeiten neben dem 100 Tage Plan - realistisch oder nicht?



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Zurrk
18.05.2018, 10:37
Don't feed the Troll

escitalopram
18.05.2018, 10:39
Warum Troll? Ich habe hier meine ehrlichen Ansichten geteilt. Muss man ständig unzufrieden, negativ eingestellt und am Meckern sein, damit man kein Troll ist? Ist Zufriedenheit so schlimm? Soll ja auch Leute geben, die sich das aufgebaut haben, was sie wünschen.

Gesocks
18.05.2018, 10:41
Und die restlichen 90 % der Studenten? Wie bereits erklärt, es soll ja auch Leute geben (so wie mich), die sich VOR dem Studium über die jew. Städte informieren. Deswegen habe ich persönlich die Entscheidung gegen Hamburg getroffen. Ich habe kein Interesse an weiterer Diskussion mit dir. Wer - obwohl er broke as a joke ist - ein WG-Zimmer mietet, das über 400 € kostet, ist selbst dafür verantwortlich. Letztendlich bin ich nicht hier derjenige, der meckert, dass er kein Geld hat und zu viel Miete bezahlt...
Junge. Es gibt überhaupt nichts zu diskutieren. Dein Erfahrungsschatz ist hilfreich, deine Situation aber nicht der Maßstab. Meine (Hamburg ohne große Geldsorgen, seit jeher Nebenjob, zeitweise Unterstützung der Eltern, zeitweise Stipendien) genausowenig.

mathematicus
18.05.2018, 10:43
Und die restlichen 90 % der Studenten? Wie bereits erklärt, es soll ja auch Leute geben (so wie mich), die sich VOR dem Studium über die jew. Städte informieren. Deswegen habe ich persönlich die Entscheidung gegen Hamburg getroffen.

Nicht jeder kann sich aber so frei aussuchen, wo er/sie Medizin studiert. Und gerade in Hamburg kommen viele solcher Bewerber dank Ham-Nat dann doch noch unter. Da würde ich natürlich auch lieber den Platz annehmen als x Jahre zu warten, nur damit ich an einen günstigeren Ort komme.

Zurrk
18.05.2018, 10:44
Warum Troll? Ich habe hier meine ehrlichen Ansichten geteilt. Muss man ständig unzufrieden, negativ eingestellt und am Meckern sein, damit man kein Troll ist? Ist Zufriedenheit so schlimm? Soll ja auch Leute geben, die sich das aufgebaut haben, was sie wünschen.
Mh naja, man meint ein Muster zu erkennen. Bringst dich kontrovers in diskusion ein->wiederspruch von außen->ziehst die Diskusion auf eine persönliche ebene was zwangsläufig noch mehr kontra gibt. Für mich ist das 101 trolling ;-)

escitalopram
18.05.2018, 10:52
Nicht jeder kann sich aber so frei aussuchen, wo er/sie Medizin studiert. Und gerade in Hamburg kommen viele solcher Bewerber dank Ham-Nat dann doch noch unter. Da würde ich natürlich auch lieber den Platz annehmen als x Jahre zu warten, nur damit ich an einen günstigeren Ort komme.

Klar, absolut nachvollziehbar! Aber die perfekte Variante scheint es nicht zu geben und man muss schauen, was einem wichtiger und wozu man bereit ist. Man mag sich den Studienort nicht frei aussuchendürfen, aber man kann wohl 6 Präferenzen angeben, die eventuell ein wenig finanziell machbarer als München oder Hamburg sind. Und wenn man zudem bereit ist, eine halbe Stunde U-Bahn/Bus zu fahren, sieht es gleich noch ein wenig besser finanziell aus.

Ich spreche hier aus meiner eigenen Erfahrung als jemand, der von Beginn des Studiums an finanziell unabhängig ist. Es ist wohl klar, dass wenn man in der Münchener City lebt völlig abstruse Preise für winzige WG-Zimmer bezahlt. Für mich käme das nicht in Frage, deswegen habe ich München nicht auf meine Liste gesetzt. Zumindest in Düsseldorf ist es wohl möglich, in einem "guten" Viertel zu leben, ein normales Zimmer zu haben und dafür weniger als die o.g. 400 € zu bezahlen. Dafür nehme ich halt in Kauf, dass ich nicht innerhalb 5 Minuten im Hörsaal bin. Aber wenn einem die Uninähe extrem wichtig ist, ist es natürlich auch okay. Nur da darf man nicht meckern, dass man mehr als 400 € zahlt, denn der Standard ist das nunmal auch nicht, zumindest nicht in den meisten Uni-Städten...

nie
18.05.2018, 11:29
Miete ist halt nicht der einzige Finanzfaktor, den der Mensch so hat. Ich wohne in einer supergünstigen Stadt und auch nicht im Zentrum, zahle nichtmal 400 € Miete für meine 2-Zimmer-Wohnung und muss trotzdem sehen, dass ich mein Geld zusammenhalte. Auch ohne Urlaub oder irgendwelche Luxusgüter. Einfach weil Leben nunmal Geld kostet.
Ein Studium in München wäre für mich finanziell nicht machbar gewesen. Hätte ich nur dort einen Platz bekommen, hätte ich nicht studiert.

Aber ich meckere auch nicht, ich arbeite gern, finde meinen Job ziemlich gut und werde ihn wirklich sehr vermissen, wenn ich mit dem Studium durch bin.

escitalopram
18.05.2018, 11:41
Miete ist halt nicht der einzige Finanzfaktor, den der Mensch so hat. Ich wohne in einer supergünstigen Stadt und auch nicht im Zentrum, zahle nichtmal 400 € Miete für meine 2-Zimmer-Wohnung und muss trotzdem sehen, dass ich mein Geld zusammenhalte. Auch ohne Urlaub oder irgendwelche Luxusgüter. Einfach weil Leben nunmal Geld kostet.
Ein Studium in München wäre für mich finanziell nicht machbar gewesen. Hätte ich nur dort einen Platz bekommen, hätte ich nicht studiert.

Aber ich meckere auch nicht, ich arbeite gern, finde meinen Job ziemlich gut und werde ihn wirklich sehr vermissen, wenn ich mit dem Studium durch bin.

Ach nee, eine 2-Zi-Whg für knappe 400 €? Wohnst du vielleicht auf einem anderen Planeten oder in einem anderen Universum? Ich dachte ja, dass ein kleines WG-Zimmer über 400 €*kostet oder so zumindest wird es hier erzählt. Krass, kaum zu glauben! :)

Kandra
18.05.2018, 11:42
Klar, absolut nachvollziehbar! Aber die perfekte Variante scheint es nicht zu geben und man muss schauen, was einem wichtiger und wozu man bereit ist. Man mag sich den Studienort nicht frei aussuchendürfen, aber man kann wohl 6 Präferenzen angeben, die eventuell ein wenig finanziell machbarer als München oder Hamburg sind. Und wenn man zudem bereit ist, eine halbe Stunde U-Bahn/Bus zu fahren, sieht es gleich noch ein wenig besser finanziell aus.

Ich spreche hier aus meiner eigenen Erfahrung als jemand, der von Beginn des Studiums an finanziell unabhängig ist. Es ist wohl klar, dass wenn man in der Münchener City lebt völlig abstruse Preise für winzige WG-Zimmer bezahlt. Für mich käme das nicht in Frage, deswegen habe ich München nicht auf meine Liste gesetzt. Zumindest in Düsseldorf ist es wohl möglich, in einem "guten" Viertel zu leben, ein normales Zimmer zu haben und dafür weniger als die o.g. 400 € zu bezahlen. Dafür nehme ich halt in Kauf, dass ich nicht innerhalb 5 Minuten im Hörsaal bin. Aber wenn einem die Uninähe extrem wichtig ist, ist es natürlich auch okay. Nur da darf man nicht meckern, dass man mehr als 400 € zahlt, denn der Standard ist das nunmal auch nicht, zumindest nicht in den meisten Uni-Städten...

In München musst du schon eher 2 Stunden Zug fahren um an ein Zimmer <400€ zu kommen.

escitalopram
18.05.2018, 11:44
In München musst du schon eher 2 Stunden Zug fahren um an ein Zimmer <400€ zu kommen.

Kann ich mir vorstellen. Wie aber oben ausführlich geschrieben, ist München nicht die einzige Stadt im Land, in der man Medizin studieren kann. Und wenn ich von Anfang an weiß, dass ich knapp bei Kasse bin und das Geld alleine verdienen muss, bewerbe ich mich nun einmal nicht dort. :)

Kandra
18.05.2018, 11:47
Kann ich mir vorstellen. Wie aber oben ausführlich geschrieben, ist München nicht die einzige Stadt im Land, in der man Medizin studieren kann. Und wenn ich von Anfang an weiß, dass ich knapp bei Kasse bin und das Geld alleine verdienen muss, bewerbe ich mich nun einmal nicht dort. :)

Wenn aber nunmal dein Lebensmittelpunkt im Münchner Umland ist, bleibt einem nicht viel anderes übrig. Nur weil du vielleicht privilegiert genug bist, dir deinen Studienort frei aussuchen zu können, trifft das bei Weitem nicht auf jeden zu.

Miss_H
18.05.2018, 11:48
Klar, absolut nachvollziehbar! Aber die perfekte Variante scheint es nicht zu geben und man muss schauen, was einem wichtiger und wozu man bereit ist. Man mag sich den Studienort nicht frei aussuchendürfen, aber man kann wohl 6 Präferenzen angeben, die eventuell ein wenig finanziell machbarer als München oder Hamburg sind. Und wenn man zudem bereit ist, eine halbe Stunde U-Bahn/Bus zu fahren, sieht es gleich noch ein wenig besser finanziell aus.

Du hast keine Ahnung.
Es soll Studenten geben, die keine 6 Präfarenzen angegeben können, sondern sich jedes Semester deutschlandweit an allen Unis bewerben und froh sind wenn sie einen Platz erhalten.
In München eine halbe Stunde fahren; da lacht man doch nur drüber. Wirklich billig wird es erst wenn man keine Bahnanbindung mehr hat (ab einem Umkreis von ca. 40 km). Es gibt Städte in denen man nicht günstig wohnen kann. Und wenn ich jeden Tag mehrere Stunden in den öffentlichen Verkehrsmitteln sitze, habe ich auch nichts gewonnen.
Aber da du keine Lust hast deinen Horziont zu erweitern, wird auch diese Kritik an dir abprallen.

escitalopram
18.05.2018, 11:50
Kandra, ich sehe ein, dass du wichtige Aspekte ansprichst und dass man da nicht immer ganz frei bei seiner Entscheidung ist. Wir sprechen hier aber nicht über spezielle Fälle, in denen man an eine bestimmte Stadt gebunden ist. Da ist es irgendwie klar, dass es teuer wird, wenn diese Stadt München ist.

escitalopram
18.05.2018, 11:54
Du hast keine Ahnung.
Es soll Studenten geben, die keine 6 Präfarenzen angegeben können, sondern sich jedes Semester deutschlandweit an allen Unis bewerben und froh sind wenn sie einen Platz erhalten.
In München eine halbe Stunde fahren; da lacht man doch nur drüber. Wirklich billig wird es erst wenn man keine Bahnanbindung mehr hat (ab einem Umkreis von ca. 40 km). Es gibt Städte in denen man nicht günstig wohnen kann. Und wenn ich jeden Tag mehrere Stunden in den öffentlichen Verkehrsmitteln sitze, habe ich auch nichts gewonnen.
Aber da du keine Lust hast deinen Horziont zu erweitern, wird auch diese Kritik an dir abprallen.

Du fühlst dich immer von meinen Postings getriggert, hast aber diesmal vergessen, mir vorzuwerfen, dass ich noch nicht Examen gemacht habe. Sag mal, warst du nicht diejenige, die hier meinte, dass sie 60+ h/Woche arbeiten muss? Hast du nichts Besseres zu tun in deiner knappen Freizeit, als jeeeedes Mal auf meine Kommentare einzugehen?

Deine Argumente sind absurd. Zumindest zu "meiner Zeit" war es so, dass man sich an 6 Unis bewerben musste. Keine Ahnung, wie es bei Wartezeit aussieht und ob es tatsächlich so ist, dass man sich an alle Unis bewirbt und auf irgendeine Antwort hofft. Mag stimmen, sehe ich ein, dass es eine blöde Situation ist. Aber was soll man machen? Man hat nun einmal einen schlechten Abi-Schnitt und kann nur über die Wartezeitquote reinkommen. Man hat halt Pech gehabt, wenn man München erwischt. Darüber reden wir aber hier nicht. Das sind sehr spezielle Situationen und es studieren mehr als 90 % der Medizinstudenten Deutschlands nicht in München.

Kandra
18.05.2018, 11:56
Kandra, ich sehe ein, dass du wichtige Aspekte ansprichst und dass man da nicht immer ganz frei bei seiner Entscheidung ist. Wir sprechen hier aber nicht über spezielle Fälle, in denen man an eine bestimmte Stadt gebunden ist. Da ist es irgendwie klar, dass es teuer wird, wenn diese Stadt München ist.

Jeder der vorher schon eine Ausbildung gemacht hat und vor hat neben dem Studium weiter zu arbeiten (oder es muss), wird bevorzugt dort studieren (müssen), wo auch sein aktueller Arbeitgeber ist. Aus dem einfachen Grund heraus, dass es vermutlich um einiges einfacher ist, eine flexible Arbeitseinteilung mit dem AG auszumachen, bei dem man schon >3 Jahre arbeitet, als bei einem neuen AG, bei dem man vielleicht nicht mal zum Vorstellungsgespräch eingeladen wird, wenn klar ist, dass man aufgrund der rigiden Anwesenheitspflichten im Medizinstudium nur zu sehr bestimmten Zeiten arbeiten kann. Diese Leute können sich also auch eher nicht "frei" die Uni aussuchen, an der sie am wenigsten für ihr Zimmer bezahlen.

escitalopram
18.05.2018, 12:01
Jeder der vorher schon eine Ausbildung gemacht hat und vor hat neben dem Studium weiter zu arbeiten (oder es muss), wird bevorzugt dort studieren (müssen), wo auch sein aktueller Arbeitgeber ist. Aus dem einfachen Grund heraus, dass es vermutlich um einiges einfacher ist, eine flexible Arbeitseinteilung mit dem AG auszumachen, bei dem man schon >3 Jahre arbeitet, als bei einem neuen AG, bei dem man vielleicht nicht mal zum Vorstellungsgespräch eingeladen wird, wenn klar ist, dass man aufgrund der rigiden Anwesenheitspflichten im Medizinstudium nur zu sehr bestimmten Zeiten arbeiten kann. Diese Leute können sich also auch eher nicht "frei" die Uni aussuchen, an der sie am wenigsten für ihr Zimmer bezahlen.

Ja, Kandra, das sehe ich alles ein und du hast vollkommen Recht. Wie oben geschrieben, wenn man an eine bestimmte Stadt gebunden ist, geschweige denn München, kann es ungünstig sein und finanziell sehr knapp. Aber irgendwie ist es für mich klar, dass man, wenn man unbedingt (in der Nähe) München(s) bleiben muss, sich auf ganz andere Mietpreisen einstellen muss.

Und soweit ich weiß, sind diejenigen Medizinstudenten, die bereits eine Ausbildung vor dem Studium absolviert haben, meistens diejenigen, die über die Wartezeitquote einen Platz bekommen. Da ist man meistens auch Mitte-Ende zwanzig. Irgendwie ist es für mich zumindest da absolut selbstverständlich, mit diesem Alter finanziell unabhängig zu sein.

Miss_H
18.05.2018, 12:09
Du fühlst dich immer von meinen Postings getriggert, hast aber diesmal vergessen, mir vorzuwerfen, dass ich noch nicht Examen gemacht habe. Sag mal, warst du nicht diejenige, die hier meinte, dass sie 60+ h/Woche arbeiten muss? Hast du nichts Besseres zu tun in deiner knappen Freizeit, als jeeeedes Mal auf meine Kommentare einzugehen?
Das hast du mir schon beim letzten Mal vorgeworfen, aber das stimmt nicht. Leider ist wohl die Gedächtnisleitung eines 1er M2-ler nicht so groß, dass er sich alles merken kann. Sind wohl auch nur Menschen, diese 1er Kandidaten.


Deine Argumente sind absurd. Zumindest zu "meiner Zeit" war es so, dass man sich an 6 Unis bewerben musste. Keine Ahnung, wie es bei Wartezeit aussieht und ob es tatsächlich so ist, dass man sich an alle Unis bewirbt und auf irgendeine Antwort hofft. Mag stimmen, sehe ich ein, dass es eine blöde Situation ist. Aber was soll man machen? Man hat nun einmal einen schlechten Abi-Schnitt und kann nur über die Wartezeitquote reinkommen. Man hat halt Pech gehabt, wenn man München erwischt. Darüber reden wir aber hier nicht. Das sind sehr spezielle Situationen und es studieren mehr als 90 % der Medizinstudenten Deutschlands nicht in München.
Du hast wirklich keine Ahnung von den der Vergabe von Studienplätzen. Aber das jetzt zu erläutern würde den Rahmen hier sprengen.

Gesocks
18.05.2018, 12:21
Wohnen in Hamburg und München, studentische Geldsorgen erst recht sind keine speziellen Situationen.

Die Antwort auf die Eingangsfrage ist: "Ja, funktioniert". Dein erster Einwand ("Mag funktionieren, ist aber nicht ideal") war berechtigt, der Rest die Definition von Egozentrismus. "In Düsseldorf zahlt man aber keine 400,- € für ein WG-Zimmer" juckt am Arsch, wenn die Examenslernphase - wo auch immer - finanziert werden muss.

Zurrk
18.05.2018, 12:56
Wohnen in Hamburg und München, studentische Geldsorgen erst recht sind keine speziellen Situationen.

Die Antwort auf die Eingangsfrage ist: "Ja, funktioniert". Dein erster Einwand ("Mag funktionieren, ist aber nicht ideal") war berechtigt, der Rest die Definition von Egozentrismus. "In Düsseldorf zahlt man aber keine 400,- € für ein WG-Zimmer" juckt am Arsch, wenn die Examenslernphase - wo auch immer - finanziert werden muss.
Koooorrekt! Für die Zukunft also: see the pattern und dont feed the troll! :-peng

Differenzialdiagnose
18.05.2018, 13:19
Situationen, in denen sich Leute immer weiter reinreiten, Beispiel A.