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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Einkommen beim Zahnarzt?



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Smibo
19.11.2003, 19:10
Assistentszahnärzte verdienen in Uni Kliniken um die 1800Euro. Hier sind sie wesentlich besser gestellt als ihre Kollegen in freien Praxen.
Die Gehaltsspanne bei Zahnärzten mit eigener Praxis beträgt von etwa 4000-8000Euro.
Es ist ziemlicht unterschiedlich, was Zahnärzte verdienen.

Ein durchschnittlicher Zahnarzt müsste um die 200Euro/Stunde an Gewinn machen, um die Kosten für die Praxis und das Praxisteam zu decken.

Aber nicht zu vergessen:
Man studiert nicht Zahnmedizin/Medizin um später reich zu werden. Zwar sollte man ungefähr wissen was man später so alles verdient (denn schließlich will man ja auch nicht grad einige Jahre studieren um später einen Hungerslohn zu bekommen), aber dennoch sollte hauptsächlich das Interesse der Grund für das Studium sein.

Apropos Geld verdienen:

Wusstet ihr dass eine Aldi Kassiererin bis zu 2500Euro/Monat an Gehalt bekommt. Mehr als ein Assistents(Zahn)Arzt, der ein langjähriges Studium hinter sich hat.

marilen
17.04.2004, 13:48
Frage an alle aber speziell auch an Martin R. und Smibo:


Hi!
Und wie sieht es dann später mit Kieferorthopäden aus??

Ich mach zwar gerade mein Abi...bzw schreibe in 3 Tagen Deutsch.......aber informieren tut man sich ja schon vorher... :-)

Also...was sagt ihr zu Kieferorthopädie??


Ist bei Zahnmedizin wirklich so viel mehr Praxis dabei als bei Humanmedizin???

Mit zuviel Theorie kann ich nämlich nicht allzu viel anfangen, außer ich darf es dann auch mal auf die Praxis beziehen.

Smibo
18.04.2004, 02:40
Original geschrieben von marilen
Frage an alle aber speziell auch an Martin R. und Smibo:


Hi!
Und wie sieht es dann später mit Kieferorthopäden aus??

Ich mach zwar gerade mein Abi...bzw schreibe in 3 Tagen Deutsch.......aber informieren tut man sich ja schon vorher... :-)

Also...was sagt ihr zu Kieferorthopädie??


Ist bei Zahnmedizin wirklich so viel mehr Praxis dabei als bei Humanmedizin???

Mit zuviel Theorie kann ich nämlich nicht allzu viel anfangen, außer ich darf es dann auch mal auf die Praxis beziehen.

Kieferorthopädie ist ein spezielles Gebiet der Zahnmedizin das man erst leider am Ende des Studiums kennenlernen darf.
Ich mach erst jetzt (8.Sem) KFO-Kurse und weiss noch gar nicht, was auf mich zukommen wird.
Ich denke, man muss sich erst alle Fächer anschauen, bevor man urteilen kann was einem gefällt.

Zur Zeit finde ich Implantologie super (mach ja auch meine Dr Arbeit darin) kann sich vielleicht aber nach dem KFO Kurs ja noch ändern ... ;-)

Grüße

Marco S.
10.05.2004, 15:51
Hallo,

ich habe beruflich sehr viel mit Zahnmedizinstudenten, Assistenzzahnärzten und Niedergelassenen Zahnärzten zu tun.

Was das Einkommen als Berufsstarter anbelangt, so kann man im Angestelltenverhältnis bei einem niedergel. Zahnarzt als Assistent etwa 1.800 bis 2.500 € verdienen. Dies ist jedoch auch ganz Stark vom Standort und vom Arbeitgeber abhängig, nicht zuletzt zählt auch eigenes Verhandlungsgeschick dazu. Absolviert man die Assistentenzeit an einer Uni, so vedient man etwa 1.800 bis 2.000 €.

Zum Thema Praxiswert folgendes: Man muß grundsätzlich unterscheiden, ob man eine Neugründung vollzieht, oder in eine Praxis als Teilhaber einsteigt. Die Praxiswerte sind daher auch recht unterschiedlich, von 100.000 bis zu 500.000 Euro ist da alles drin. Der Durchschnitt liegt wohl eher so bei 150.000 bis 250.000 Euro, auch abhängig von Bundesland und Standort.
Der Verdienst ist jedoch gar nicht sooo schlecht, man kann damit leben... ;-)

Grüße aus dem Saarland
Marco S.

obi1985
05.02.2005, 12:47
hab da was gefunden, und das sieht doch gehaltsmäßig nicht schlecht aus oder? Fragt sich nur ob es auch wirklich stimmt.

Beruf im Detail
Zahnarzt/Zahnärztin

Durchschnittsgehalt in Euro (Brutto)*:
Gehalt nach fünf Jahren (jährlich): 76.616-91.482 Euro

Einkommen vor Steuern, arithmetisches Mittel für Ost- bzw. Westdeutschland im Jahr 1999

maxl2000
05.02.2005, 19:08
eine solche diskussion ist ja eigentlich nur peripher von bedeutung,
aber leider ist es wirklich so, das zahnärzte in deutschland die einzige berufsgruppe mit seit 15 Jahren sinkendem Realeinkommen sind, während jeder Malocher bei VW seine Lohnerhöungen bekommt. Ok, das ist zwar gehaltsmäßig eine ganz andere Kategorie, aber ich denke, der Punkt ist doch interessant.

Ich glaube, wer fleissig ist - und vor allem was drauf hat - kommt sicher immer gut über die Runden, der Wert der einen Beitrag weiter oben erwähnt wird, erscheint mir realistisch, wer gut wirtschaftet und sich ein wenig reinhängt kann aber sicher deutlich mehr rausholen.

obi1985
06.02.2005, 18:58
Das stimmt schon, aber es wurde ja hier so dargestellt, als ob eine Kassiererin bei Aldi mehr verdient als ein Zahnarzt. Klar vielleicht in den 2 Jahren als Assi, aber danach verdient man doch um einiges mehr als jemand der eine normale Ausbildung hinter sich hat oder etwa nicht? Irgendwie muss sich doch so ein Studium in dem man etwa 190000 DM verliert, gegenüber jemanden der nach seinem Abitur eine Ausbildung macht, rechnen. Ich kann mir das einfach nicht vorstellen, dass man als Zahnarzt später weniger Geld zur verfügung hat als jemand der nicht studieren gegangen ist. Ich glaube als Zahnarzt gehort man zu den besserverdienenden in Deutschland. Oder ist das wirklich nur eine Fiktion?
Klar steht Geld nicht an erster stelle, aber meiner Meinung nach direkt an zweiter ;) Und wer mir sagt, dass Geld ist unwichtig, der lügt.

flopipop
08.02.2005, 00:11
zu diesem thema solltest du user schnalle befragen. :-))

freeman
05.05.2005, 13:52
Ich glaube, wer fleissig ist - und vor allem was drauf hat - kommt sicher immer gut über die Runden, der Wert der einen Beitrag weiter oben erwähnt wird, erscheint mir realistisch, wer gut wirtschaftet und sich ein wenig reinhängt kann aber sicher deutlich mehr rausholen.

Dem muss ich voll und ganz zustimmen. Wer meint, er habe sein Studium und dann seis vorbei mit der Arbeit, der irrt. Geld kommt ned allein. Die Faulen werden untergehen, die Fleißigen werden belohnt. Hergeschenkt wird nix.
Wobei i v.a. das Zitat "gut wirtschaftet" toll finde. Ich hab mal mit einem Zahnarzt gesprochen: Er hat gemeint, das wichtigste, was wir überhaupt einmal lernen müssen, des is die Abrechung und das wirtschaftliche Handeln. Es kann einfach nix werden, wenn einer ein Top-Zahnarzt is, aba null Überblick über seine Finanzen hat. Das is meine Meinung.

schorsch_uni_rgsb
05.05.2005, 18:37
jop, des is a punkt, wenn man sich abrackert und dann alles durch die finger rinnt ists traurig. aber wofür hatte man ein oder evtl. zwei jahre wirtschaft in der schule*g*
es ist ne herausforderung, aber es schaffen soviele, warum soll ich das nicht schaffen? kommt zeit kommt rat. und arbeitswillig sind die meisten die dieses studium durchziehen.

freeman
05.05.2005, 21:33
und arbeitswillig sind die meisten die dieses studium durchziehen.
Tssstsss. Des kanni ned bestätigen.

schorsch_uni_rgsb
07.05.2005, 10:28
die meisten, hab ich gesagt, dass es ned alle sind ist klar. aber wenn s umgekehrt ist, dann bin ich eben a ausnahme*g* auch gut.