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Aktive Benutzer in diesem Thema

  1. #11
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    Ich hatte vor dem PJ auch so gut wie nie Blut abgenommen, Viggos sowieso nie gelegt. Lag daran, dass diese Tätigkeiten im Ausland (Famulaturen) Pflege-Aufgaben sind. Deswegen habe ich ein paar Wochen vor Beginn des PJ an ein paar willigen Familienmitgliedern geübt. Klar, ich hatte Angst davor und war überzeugt, dass ich zu dumm bin, um es zu lernen. Es ist einfach wichtig, die Nadel mal in der Hand gehabt zu haben, sicher damit umgehen zu können, einfach zu wissen, dass sie nicht beißt. Im PJ hatte ich Glück im Unglück und habe auf einer "schweren" Station (Hämato-Onko) begonnen. Das war echt knackig bei vielen Patienten. Dafür kann ich es jetzt bei jedem, da ich es bei sehr schweren Patienten gelernt habe. Gib einfach nicht auf, wenn ich es kann, kann es jeder!

    PS: Das "Trockenüben" hat mir schon einiges gebracht. Wenn ich hier lese, dass manche an manchen Tagen gefühlt bei niemandem getroffen haben, weiß ich die Bereitschaft meiner "Übungspartner" zu schätzen. Denn ich muss sagen, ich war am Anfang des PJ lange nicht so fit wie jetzt, meine Trefferquote lag aber immer über 60-70 %...
    Geändert von escitalopram (09.08.2018 um 18:04 Uhr)



  2. #12
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    Also ich bin grad in einer Abteilung in der ich jeden Tag Nadeln legen muss und hab mich am Anfang auch schwer getan. Was mir am meisten geholfen hat: 1. Du darfst NIE Angst vor dem Patienten haben. Die Nadel muss rein und andere Prozeduren tun auch weh. Sie werden‘s überleben. 2. Laaaange stauen, vieeeel pumpen, viel Desinfektionsmittwl drauf. 3. Ohne Handschuhe vortasten, zur Not auch 5 Minuten lang. Nimm dir die Zeit. 4. Wenn du drin bist und denkst es koennte passen, schieb mit der Nadel noch weiter. Nicht sofort zurückziehen. Das mit den Klappen hat man dir hoffentlich erklärt, dass du die durch NaCl-Spülen aufbekommst? Und zu guter letzt schön flach rein, mit Schmackes, aber nie blind! Ach und die Haut über und unter deiner Einstichstelle vor dem Stich spannen kann auch helfen. Manchmal auch seitlich. Frag die Patienten wenn sie ansprechbar sind, ob sie zucken beim Nadel legen, das hat much anfangs immer irritiert. Viel Erfolg ;)



  3. #13
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    Ja, wobei ich finde, dass man nie zu lange stauen sollte, pumpen sowieso nicht. Da platzen die Venen eher, zumindest in meiner Erfahrung...



  4. #14
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    Bei mir hat meine komplette Familie und Freundeskreis leiden müssen und als Übungsobjekt herhalten müssen. Mein Freund hatte teilweise 5 Zugänge im Arm.
    So blöd es jetzt ist, aber dann läufste halt jetzt den Schwestern hinterher und übernimmst das, sagst das den anderen PJlern dass du es am dringensten üben musst und los. Es ist am Anfang einfach unangenehm und es werden dich mal Patienten anmotzen, aber lieber jetzt als später.



  5. #15
    Registrierter Benutzer Avatar von Rettungshase
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    Zitat Zitat von Yota Beitrag anzeigen
    2. Laaaange stauen, vieeeel pumpen,(...).
    Kann man machen. Wenn man Blut abnehmen will, muss man zwischendurch aber noch mal entstauen, sonst ist die Messung für die Füße oder der Patient wird schlimmstenfalls fehltherapiert.
    I can't fix stupid but I can sedate it.



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