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Aktive Benutzer in diesem Thema

  1. #6
    Diamanten Mitglied Avatar von WackenDoc
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    Das ist echt schwer zu sagen. Als Chirurg wirst du sicher in das ein oder andere reinwachsen. Du solltest ja z.B. beim Schockraum erstmal nicht alleine sein. Und "draußen" kannst du von deiner Erfahrung profitieren.

    Da wäre wohl auch sinnvoll, zu schauen, was für ein System deine Klinik nutzt (Manche machen ja Teamtraining- da sollten alle nach dem gleichen Programm arbeiten, welches ist weitgehend egal).

    Ich hätte mir in meinen Innereweiterbildungen gewünscht, dass ich das Wissen aus dem ACLS gehabt hätte. Und deine chirurgischen Patienten können durchaus mal internistische Probleme haben.
    Beim Notarztfahren hast du mit Masse ja das internistisch-neurologisch- psychiatrische Sammelsurium und viele Reanimationen laufen so lange gut, bis der Notarzt reinpfuscht. Hört sich jetzt vielleicht wie ein Werbe-Testimonial an, aber nach dem Kurs weiss ich jetzt, dass die Rea mal anlaufen muss und dann hast du als Notarzt erstmal Zeit und das Stukturierte nimmt sehr viel Stress. Und viele Retter sind drin geschult, die sortieren sich im Idealfall ohne dass du groß was dafür tun musst.
    Chirurgische Notfälle bilden ja eine Minderheit und davon ist viel doch gut machbar- z.B. Isolierte Knochenbrüche. Polytraumata sind echt selten (ok, je nach dem wo deine Wache ist).

    Was man für die Buchstabenkurse wissen sollte- man muss sich drauf einlassen können. Die Algorithmen sind ja recht starr und auch mit ungewohnter Kommunikation. Das sind wir Ärzte eher nicht gewohnt. Danach kannst ja immer noch das draus machen, was du für sinnvoll hältst.
    This above all: to thine own self be true,
    And it must follow, as the night the day,
    Thou canst not then be false to any man.
    Hamlet, Act I, Scene 3



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  2. #7
    Registrierter Benutzer Avatar von Philip_MHH
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    Oh da hast du mich missverstanden. Ich bin ja grad kein Chirurg. Ich bin Anästhesist



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  3. #8
    Diamanten Mitglied Avatar von WackenDoc
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    Ah jetzt hab ich´s nochmal gelesen. Du als NICHT-Chirurg.
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  4. #9
    Registrierter Benutzer
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    Ich habe diverse Buchstaben-Kurse gemacht und von allen ziemlich profitiert!

    - Beim PHTLS- Kurs ging es primär um das ABCDE-Schema und darum, schnelle Entscheidungen zu treffen - gestört hat mich, dass gefühlt fast alle Patienten in den Bauch/ das Becken geblutet haben oder ein eine ICB mit Einklemmung hatten, weshalb es häufig auf "Load and Go" hinauslief --> Ich finde das ging doch etwas an der Realität vorbei. Zudem wurde sehr dogmatisch das Vorgehen nach ABCDE ohne irgendwelche Kompromisse propagiert.

    - AMLS fand ich extrem gut, weil der Fokus neben dem ABCDE sehr stark auf differenzialdiagnostischem Denken lag und die Fälle vom kardiogenen Schock über den Krampfanfall bis zur Appendizitis sehr breit gestreut waren - dadurch merkt man, dass man mit dem Schema im Alltag bei den meisten Patienten recht weit kommt und wendet das dementsprechend gerne an.

    - ERC ALS kann ich auch empfehlen, da ist von den Rea-Basics über besondere Situtaionen bis hin zu Peri-Arrest-Situationen alles drin und es ist sehr praxis-lastig, sodass man ausreichend zum Üben kommt. Außerdem geht es sehr stark um "Human Factors", was nach meiner Erfahrung bei Reas häufig der Knackpunkt ist.

    Ich glaube, dass man von den Kursen umso mehr profitiert, wenn man schon ein bisschen klinische Erfahrung hat, weil sie nicht in erster Linie Wissen und Können vermitteln, sondern eher Struktur geben. Wenn man also mit Rea, Trauma etc. noch nie zu tun hatte und da fachlich schnell am Limit ist, wird man sich wohl weniger auf die Team-Aspekte und das strukturierte Arbeiten einlassen können.

    Anders herum kann ich mir vorstellen, dass so mancher "alter Hase" mit viel klinischer Erfahrung sich in den Kursen eher weniger gefordert fühlt, aber Training kann ja nie schaden und man arbeitet danach vielleicht etwas reibungsloser mit anderen Kollegen zusammen, die auch so geschult sind (gerade der RD ist da gefühlt ein gutes Stück weiter als die Ärzteschaft).



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  5. #10
    Platin Mitglied
    Mitglied seit
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    531
    Ich krame das Thema einmal aus der Versenkung...

    Wer kann mir einen prähospitalen Trauma-Kurs empfehlen? Ich habe schon einen selbst-gestalteten Kurs meiner Klinik zu prähospitaler Traumaversorgung und den ATLS-Kurs besucht. Die Theorie ist also prinzipiell bekannt, aber in der praktischen Umsetzung hakt es nach meinem Empfinden noch, gerade was Zeitmanagement und Teameinteilung anbelangt.

    Welches Format ist gut für das realitätsnahe praktische Training geeignet? TraumaManagement simuliert mit einem NEF- und einem RTW-Team, weiß jemand, wie das bei ITLS und PHTLS ist?



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