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Aktive Benutzer in diesem Thema

  1. #6
    Diamanten Mitglied
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    Zitat Zitat von Lava Beitrag anzeigen
    aber leider wachsen Assistenten ja nicht auf Bäumen
    DAS ist echt ein Problem. Bei uns auch. Ok, Gefäßchirurgie allgemein.

    Wichtig auch: Notizbuch. Es gibt immer so hauseigene Sachen oder Standards. Die sollte man sich aufschreiben. Auch so Dinge die man mal nachgeschaut hat und sich rausgeschrieben. In meinem Notizbuch stehen Schemata zu Antibiosen (Wünsche der verschiedenen Abteilungen), Medikamente für/gegen Bluthochdruck, x Telefonnummer, Passwörter und Zugangscodes etc. Einfach alles was man am Anfang braucht. Nach ein paar Jahren weiß man das alles auswendig, aber für den Beginn ist es hilfreich.

    Denn es gibt auch einen klaren Anfängerfehler dazu: die gleiche Frage mehrfach stellen. Also fragen, sich die Antwort nicht merken und einfach nächstes Mal wieder fragen. Idealerweise die gleiche Frage mehrfach an den gleichen stellen in einer Woche.

    Oder Anfängerfehler: jemanden was medizinisches fragen, dann die Antwort zwar hören aber danach gleich einen anderen Kollegen das Gleiche fragen. Da kommt man sich verarscht vor und hat keinen Bock mehr das nächste Mal wieder über eine Frage nachzudenken. Wenn du eine klare medizinische Aussage bekommst, dann mach das so. Und wenn es irgendwie gar nicht so passt wie du es dir gedacht hast (aber du einfach keine Ahnung hast), dann dokumentier von mir aus "Nach Rücksprache OA Dr. Sowieso soll ... gemacht werden".

    Und: viel dokumentieren. Musstest du im Nachtdienst zu einem Patienten auf Station weil es dem schlecht ging oder sonstwas: dokumentiere das ausreichend! Vor allem bei Anfängern wird sehr genau drauf geschaut was die bei Notfällen machen und man glaubt denen eher weniger dass die das richtig einschätzen können. Dokumentiere viel, auch scheinbar belangloses.



  2. #7
    Registrierter Benutzer Avatar von Atya
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    Ich kann mir irgendwie nie vorstellen als Berufsempfänger in der UCH und Chirurge allgemein zuarbeiten finde ich zu speziell für den Anfang.

    Ein Assistenzarzt meinte zu mir fang lieber in der Anästhasie an, weil es sehr überschaubares Fach für den Anfang ist, keine Ahnung ob das stimmt? .

    Ich drücke dir die Daumen dass alles gut läuft 😊



  3. #8
    Registrierter Benutzer Avatar von Rettungshase
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    Zitat Zitat von Atya Beitrag anzeigen
    Ein Assistenzarzt meinte zu mir fang lieber in der Anästhasie an, weil es sehr überschaubares Fach für den Anfang ist, keine Ahnung ob das stimmt? .
    Wenn man Anästhesie ausschließlich als "Braunüle + Tubus" definiert, gut... mit der Einstellung kommt man aber nicht weit und schadet Patienten.
    Du musst mit Anatomie vertraut sein (u.a. für die Regionalverfahren), du musst wissen, was die Chirurgen da treiben: und zwar sowohl die Urologen als auch die HNOler, Gefäßchirurgen, Gynäkologen uswusf. Jede von diesen Abteilungen hat verschiedene perioperative Antibiotikaschemata.
    Du musst internistische Krankheitsbilder und Therapien verstehen und anwenden und zwar vom arteriellen Hypertonus über Niereninsuffizienz über komplexe Klappenfehler und z.B. wieso eine Patient mit Hodenkarzinom unter Polychemotherapie nicht immer "normal" präoxygeniert werden darf.
    Dazu kommt noch die Intensivmedizin, mit der man mal früher mal später Berührungspunkte hat, Schmerztherapie usw.

    Also: Nein. Meiner Meinung nach ist Anästhesie kein besonders überschaubares Fach für Anfänger ;)
    Was bei uns aber oftmals eher gegeben ist, ist eine engere Supervision insbesondere von Küken.
    I can't fix stupid but I can sedate it.



  4. #9
    Diamanten Mitglied
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    Zitat Zitat von Rettungshase Beitrag anzeigen
    du musst wissen, was die Chirurgen da treiben
    Ja, das wünsche ich mir auch immer...

    Und zum Thema Chirurgie grundsätzlich: einfach machen! Aussagen wie "ist zu speziell" oder "zu groß" oder "zu anstrengend" oder oder... na dann macht es halt nicht. Für alle anderen: einfach machen! Mitdenken, sich dafür interessieren und man wird mit der Zeit gut.



  5. #10
    Registrierter Benutzer
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    138
    Zitat Zitat von Rettungshase Beitrag anzeigen
    z.B. wieso eine Patient mit Hodenkarzinom unter Polychemotherapie nicht immer "normal" präoxygeniert werden darf.

    Uh das interessiert mich jetzt, ist es unter anderem wegen des Bleomycins im PEB-Schema, das ja dann doch mal ne Lungenfibrose verursachen kann?



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