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Aktive Benutzer in diesem Thema

  1. #11
    off-label use Avatar von erdbeertoertchen
    Mitglied seit
    04.10.2009
    Ort
    zwischen Lego und erwachsen werden
    Semester:
    Beiträge
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    Bei mir damals, ich habe auch in Freiburg studiert, war es ähnlich, ich hatte zwar nicht die anderen Probleme, aber ich hatte das schriftliche P gerade so bestanden, zwei Punkte drüber, und ich wollte nicht zum mündlichen gehen. Ich fühlte mich wie ein Versager. Letzlich bin ich mit gefühlt riesen Lücken ins mündliche P gegangen und hatte sehr nette Prüfer und bin mit einer guten Note rausbekommen.
    Kopf hoch glaub an dich, das Physikum ist die schlimmste Prüfung im Studium, man glaubt man ist nicht fähig. Zweifle nicht an dir. Geh zur mündlichen Prüfung und gib was du kannst!



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  2. #12
    licht am ende des tunnels
    Mitglied seit
    27.04.2012
    Ort
    Kruppstahl und Beton
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    XII
    Beiträge
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    Mir ging es damals ähnlich. Für mich war die Vorklinik, aus privaten Gründen, einfach nur schrecklich und zum Physikum hat dann gar nichts mehr funktioniert. Durchs Schriftliche bin ich dann auch noch knapp durchgekommen und hatte auch wenig Hoffnungen fürs Mündliche. Bin trotzdem hin, habe auf ein Wunder gehofft. Habe stattdessen völlig die Nerven verloren und bin durchgefallen. Das lag aber definitiv nicht an den Prüfern, die waren nett und fair, meine Mitprüflinge sind alle gut durchgekommen aber habe irgendwann die einfachsten Sachen nicht mehr auf die Reihe bekommen. Damit habe ich nicht nur ein Semester verloren sondern auch meinen sicheren Klinikplatz, da ich nur einen Teilstudienplatz hatte und nach dem Physikum die Uni wechseln musste. Und es war völlig unklar ob und wann ich nochmal einen Klinikplatz bekommen würde.

    Direkt nach dem Physikum war ich mir sicher, dass ich nicht weiterstudieren will und alles hinschmeiße. Bin dann wieder nach Hause in meine alte WG aus prä-Studiumszeiten, habe wieder in meinem alten Job angefangen und das Studium erstmal Studium sein lassen. Nach 6 Wochen sah die Welt dann schon wieder anders aus und ich habe meinen Eltern versprochen, dass ich wenigsten dem Physikum nochmal eine Chance gebe. Ob ich danach weiterstudieren will, kann ich immer noch entscheiden. Habe mich dann ab Juli wieder regelmäßig an den Schreitisch gesetzt, systematisch einzelne Themen durchgearbeitet und mir immer nur übersichtliche Stoffmengen vorgenommen. Habe dann im September sicher und problemlos im zweiten Versuch bestanden.

    Danach war dann auch die Motivation wieder da, ich hatte wieder Lust aufs Studium und wollte auch endlich in die Klinik starten. Auch weil das ganze Physikumsdrama dann nicht umsonst gewesen wäre. Hab dann zum kommenden Sommersemester glücklicherweise einen Klinikplatz bekommen, diese Woche mein PJ beendet und bereue es keinen Tag. Die Klinik war um Welten besser und entspannter, das war gar kein Vergleich und ich würde es jederzeit wieder machen.

    Rückblickend gesehen hat mir diese Zwangsauszeit unheimlich gut getan weil es mich aus dem Hamsterrad aus privaten/finanziellen Problemen und Unistress rausgeholt hat. Gibt dem Physikum eine Chance und wenn es nicht klappt, dann nutze die Zeit für dich und dein Leben, nimm dir eine Auszeit und starte nach ein paar Monaten nochmal neu durch.



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