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Aktive Benutzer in diesem Thema

  1. #1
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    Hallo zusammen,

    ich bin aktuell seit 4 Wochen im 1. PJ-Tertial in der Inneren und hab leider jeden Morgen noch Bammel vor den BEs und Viggos Prinzipiell klappt es eigentlich ganz gut und bei den Patienten mit "normalen" bzw. guten Venen schaffe ich es auch meistens ohne größere Probleme, aber gerade in der Inneren gibt es ja auch oft Fälle, wo das ganze nicht so einfach ist.
    Heute kam ich z.B. zu einer Patientin, die sehr adipös war und ich habe einfach nichts gefunden. Also weder eine Vene gesehen noch getastet, da war einfach nichts :-/ Ich hab es dann irgendwie zwar versucht, aber natürlich hat es nicht funktioniert und die Patientin wurde auch ziemlich ungeduldig. Das Ende vom Lied war, dass ich einen anderen PJler gebeten habe, die BE zu versuchen und bei ihm hat es dann total schnell geklappt. Das ist echt frustrierend.

    Klar weiß ich, dass ich noch am Anfang vom PJ bin und das alles Übungssache ist, aber dass die beiden anderen PJler das so unkompliziert immer schaffen, nagt schon an meinem Selbstvertrauen und ich fühle mich total inkompetent, auch wenn das vielleicht übertrieben ist.
    Nächste Woche bin ich dann auch noch als einzige PJlerin auf Station und habe eben kein Backup mehr durch die anderen und die Ärzte sind glaube ich ziemlich genervt, wenn man wegen BEs und Viggos ankommt. Da habe ich schon echt Panik, weil es dann ja klappen MUSS.

    Habt ihr Tipps, wie man gerade bei adipösen Patientin efolgreicher wird? Ging es anderen zu Beginn ihres PJs ähnlich?
    Danke



  2. #2
    Registrierter Benutzer
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    180
    Vielleicht nicht die tollste Antwort, aber einfach machen ist die Devise. Achte einfach mal bei den anderen PJlern/Ärzten wie die es machen bzw. frag sie was sie anders gemacht haben und versuche es bei ähnlichen Patienten anzuwenden.
    Bei adipösen Patienten musst du oft etwas steiler stechen, oft ist auch der Handrücken leichter zu punktieren als z.B die Ellenbeuge.
    Und wenn es mal nicht klappt, so what? Wenn du nicht da wärst, müssten die Ärzte das komplett selbst machen. Immer im Hinterkopf haben und frohes Stechen ;)



  3. #3
    Platin Mitglied Avatar von Shizr
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    Zitat Zitat von cathy_2 Beitrag anzeigen
    Ging es anderen zu Beginn ihres PJs ähnlich?
    Ich stelle zwei Behauptungen auf.

    1. Ja.
    2. Vielen ging es sogar schlimmer.


    Es gibt einfach Patienten, deren Venenstatus ist mit desolat noch sehr positiv beschrieben.

    Es wird immer Patienten geben, wo du nichts findest. Nada. Niente. Nüscht. Und wo letztendlich nichts anderes bleibt als die ZVK-Anlage. In Zeiten von ultraschallgesteuerten Punktionen ist es seltener geworden, aber es kommt vor.


    Der beste Tipp ist: Machen.
    Die anderen können es nicht von Natur aus besser, die haben einfach mehr Übung. Und sich im Laufe der Zeit den einen oder anderen Trick zugelegt, den du dir mit der Zeit abgucken wirst.
    Über das PJ wird die Frequenz des völligen Punktionsversagens deutlich abnehmen.

    Aber es wird immer Patienten geben, wo es einfach nicht klappt.
    Und es wird immer auch Tage geben, wo du einfach gefühlt NICHTS auf die Reihe bekommst.

    Aufstehen, Krönchen gerade rücken, weiterpunktieren.


    Irgendwann bekommst du den Dreh raus.
    Und das erste Zeichen dafür ist immer, wenn du den Stationsarzt dazu holst und auch der Schwierigkeiten hat.



  4. #4
    Endgegner besiegt Avatar von WackenDoc
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    Bauschamane
    Beiträge
    14.416
    Ähm doch- wenn du nix bekommst, dann fragst den Stationsarzt. Das ist nämlich auch seine Aufgabe und er wird dafür bezahlt. Merke- wenn du später Arzt bist, ist das dann auch ein guter Zeitpunkt, die Indikation für die Nadel nochmal zu überdenken.

    1. ist es Übung und 2. etwas Talent. Wenn du schlechter bist, als deine Kollegen, hilft üben und wenn es dir halt am Talent fehlt musst du mehr üben und die klar machen, dass du sicher irgendwas anderes besser kannst als deine Kollegen.
    This above all: to thine own self be true,
    And it must follow, as the night the day,
    Thou canst not then be false to any man.
    Hamlet, Act I, Scene 3



  5. #5
    Summsummsumm Avatar von Feuerblick
    Registriert seit
    12.09.2002
    Ort
    Let the bad times roll!
    Beiträge
    30.700
    ...und wenn du mal nichts findest, frag doch den Patienten, wo beim Hausarzt immer Blut abgenommen wird. Internistische Patienten bekommen in der Regel häufiger Blutentnahmen, wissen, dass ihre Venen Mist sind, wissen aber auch, wo der Hausarzt oder seine Helferinnen gerne stechen
    Erinnerung für alle "echten" Ärzte: Schamanen benötigen einen zweiwöchigen Kurs mit abschließender Prüfung - nicht nur einen Wochenendkurs! Bitte endlich mal merken!

    „Sage nicht alles, was du weißt, aber wisse immer, was du sagst.“ (Matthias Claudius)



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