Ja, Teilstudienplatzinhaber können sich (und sollen sich lt. Hochschulstart auch ganz explizit!) während ihres Studiums für einen Vollstudienplatz bewerben.

Ich bin der Ansicht, dass du das Risiko des Nichtbestehens des Physikums überschätzt, und dass du die Rolle des Orts des Physikums überschätzt. Eine sehr große Mehrheit aller Studenten besteht das mündliche Physikum doch auf Anhieb, ganz egal ob man die Prüfer aus dem Studium schon kannte oder nicht. Nachdem es alles andere als selbstverständlich ist, dass du in Zukunft bald wieder einen Vollstudienplatz bekommen wirst, würde ich den Studienplatz deshalb annehmen.

Allerdings hat Hämatopoesie natürlich völlig Recht, dass du dich vorher unbedingt sorgfältig informieren solltest, was das für die Ablegung des Physikums bedeutet. Ob du es dann noch am bisherigen Studienort absolvieren kannst/musst, usw. Bei deinem bisherigen Fachbereich, bei deinem bisherigen LPA, bei deinem neuen Fachbereich, bei deinem neuen LPA. Alles schriftlich geben lassen. Erst dann Schritte setzen sobald alles widerspruchsfrei geklärt ist. Nachdem dein Physikumstermin im September ist und das neue Semester erst im Oktober beginnt, müsste es doch eigentlich kein Problem sein. Und im sehr unwahrscheinlichen Fall, dass du es nicht bestehst, wirst du halt das nächste Mal an der neuen Uni geprüft - so what? Ich würde mich also einfach (aber natürlich erst dann, sobald du die gesamte Bürokratie widerspruchsfrei geklärt hast und dir alles schriftlich hast geben lassen) jetzt mit Wirksamkeit Ende September exmatrikulieren und die Bestätigung darüber (die du dann ja bereits jetzt erhalten solltest) bei der neuen Uni vorlegen. Ich versteh nicht ganz, was für einen Nachteil du dadurch befürchtest.