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  1. #11
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    Ich hab mit Amboss + Meditricks + Meditorium gelernt und mir dafür 120 Tage genommen.

    Im Nachhinein würde ich definitiv mehr Zeit einplanen. Der Amboss-Lernplan ist kein wirklicher "Lern"-Plan sondern eher ein "Wiederholungs"-Plan. Sicher, die meisten Krankheiten sollte man im Laufe des Studiums gelernt haben und sie dann eben nur noch mal Wiederholen müssen... aber ich für meinen Teil bin über einige Krankheitsbilder und teilweise ganze Themengebiete (Statistik! Humangenetik!) gestolpert, von denen ich im Studium scheinbar nie etwas mit bekommen habe. Dementsprechend lange saß ich an diesen Themen.

    Ich habe Mo-Sa von ca. 09-21 Uhr gelernt. Dazwischen hatte ich aber Essens- und Sportpausen, geschätzt bin ich am Tag so auf 8-9 Stunden reine Lern/Lese/Kreuz-Zeit gekommen. Den Sonntag hatte ich mir eigentlich als freien Tag eingeplant, hab aber relativ bald gemerkt, dass ich ihn zusätzlich brauche. Ich habe ihn dann dazu verwendet, die Themengebiete der jeweils vorherigen Woche zu wiederholen. So hatte ich dann die letzten 3 Monate vor dem Stex keinen einzigen Tag, an dem ich nichts Stex-Relevantes gemacht habe. Das würde ich definitiv nicht weiterempfehlen!

    Ich würde jedem, der mit Amboss lernt empfehlen, einfach mal 2-3 Probe-Lerntage zu machen um zu sehen, wie lange man im Schnitt für einen Tag braucht. Das ist individuell so unterschiedlich, eine Freundin von mir war meistens nach 4-5h fertig mit dem Pensum, während ich da gerade mal die ersten paar Lernkarten durch hatte.

    Außerdem würde ich nichts neues ausprobieren und auf bewährte Lernstrategien vertrauen. Ich hab mir mein ganzes Studium Notizen gemacht und viel aufgeschrieben - fürs Stex habe ich mir vorgenommen, das zu lassen. Ich dachte mir, das sei einfach zu viel. Ich hab aber recht schnell gemerkt, dass ich einfach zu den Menschen gehöre, die "über den Stift ins Gehirn lernen", dementsprechend hab ich dann ab Tag 20 angefangen, mir Dinge raus zu schreiben und Abends noch mal durchzulesen. Das hat mir ziemlich geholfen.

    Meditricks fand ich unglaublich hilfreich, die Videos sind aber sehr lang und nehmen so Zeit in Anspruch, die man definitiv einplanen muss! Zumal ich mir die Videos im Laufe der 120 Tage auch einfach mehrmals ankucken musste, um nicht wieder alles zu vergessen. Ich hab mir eine Liste mit Videos gemacht, die ich mir dann in den letzten 2-3 Wochen vor dem Examen noch mal angeschaut habe.

    Meditorium fand ich großartig, leider ist das nicht mehr richtig up-to-date und es kommen keine neuen Pods. Ich habe mir die Sachen aber immer während meiner Sonntags-Läufe (ich gehe gerne mal so um die 20km laufen) angehört, das war super.

    Also zusammenfassend: Wenn ihr irgendwie die Zeit dafür findet, nehmt euch ne Woche in den Ferien, sucht euch Random 4-5 Lerntage raus, macht die einmal komplett durch und evaluiert dann hinterher, wie es euch damit ging und was ihr eventuell anders machen könntet! Erfahrungswerte von anderen sind zwar hiflreich, aber irgendwie gehts halt wirklich jedem anders mit dem Stoff.



  2. #12
    agitiert Avatar von Arrhythmie
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    Das wär mir ehrlich gesagt viel zu anstrengend gewesen. Ich hab nix rausgeschrieben. Ich hab meist ein paar Stunden die Lernkarten gelesen, dann gekreuzt und war definitiv immer um 16:30 fertig, meist sogar viel früher. (Musste ich auch sein, da ich dann mein Kind abholen musste). Abends hab ich ab und zu nochmal ein bisschen mehr gekreuzt oder Videos geschaut. Aber eher entspannt.

    Ich hatte genau 100 Tage und war 2 Wochen früher fertig, da ich gegen Ende mehrere Lerntage komprimiert habe. Mehr hätten mir ehrlicherweise (wenn ich mir im Nachhinein ins Gedächtnis rufe wie das Examen jetzt war) nichts gebracht.


    Ich hab am 2. und 3. Tag über 80 Prozent gehabt. Am 3. sogar knapp 90. Tag 1 war etwas Pech, Tage 2 und 3 waren Glück... Das kann man aber vorher einfach nicht wissen...

    EDIT: Die letzten Tage vor dem Examen waren sowieso nicht mehr sehr gewinnbringend. Man hat noch hier und da rumgekreuzt, ich hab ein paar Paniksitzungen eröffnet etc... Nichts was mich rückblickend weiter gebracht hätte. Das Einzige was mir geholfen hat war abends nach Tag 2 Neuro durchzuschaue, denn ich hab halt glücklicherweise genau eines der Themen näher angesehen, was an Tag 3 dran kam - aber wie gesagt: Das kannst Du ja nicht planen. Ist halt ein glücklicher Zufall gewesen.

    Ehrlicherweise denk ich mir fast dass ich im September schon ein ähnliches Ergebnis gekreuzt hätte. Vieles war einfach genau so: Glück oder eben Pech.
    "Sometimes I sit quietly and wonder why I am not in a mental asylum. Then I take a good look around at everyone and realize.... Maybe I already am."











  3. #13
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    Das Programm von McShu klingt mir echt viel zu intensiv. Da hat man ja kein Leben mehr. Da wär ich zur Zeit des Examens völlig platt gewesen. Halte ich auch für unnötig. Ich hab mir die Abende fast immer freigehalten, hab pro Tag ca. 5-6h effektiv was gemacht.

    Man darf nie vergessen: Man könnte auch ein Jahr lang lernen und hätte noch lange nicht "alles" gelernt. Es ist aber auch gar nicht der Sinn und Zweck, "alles" zu lernen. Man sollte sich einfach fokussiert aufs Examen vorbereiten. Wenn man 120 Tage lernt, hat man ja am Ende schon wieder das am Anfang Gelernte vergessen

    Aber es gilt natürlich wie immer: Jeder macht es gern anders. Muss man halt selbst rausfinden. Nach fünf Jahren Studium sollte man sich und sein Lernverhalten ja kennen.



  4. #14
    Registrierter Benutzer Avatar von Trendafil
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    382
    Ganz Ehrlich?

    Aktuell gibt es kein Erfolgsrezept.
    Habe F19 mit über 90% gekreuzt und jetzt in H19 eine 3 geschrieben. Habe peinlichst darauf geachtet mich nicht selbst zu verarschen und die Ergebnisse könnten weiter nicht auseinander liegen.

    Es war in beiden Examina sehr viel Raten mit dabei. Manchmal wusste man einfach nicht, was man nehmen sollte, weil mehrere Sachen irgendwie gestimmt haben oder auch nicht gestimmt haben...

    Das Einzige, was man mit ziemlicher Gewissheit sagen kann, dass die 4 mit Sicherheit dank Amboss drin sein wird.Vielleicht auch die 3.
    Und dass man keine Zeut mit den Top100 verbringen sollte.

    Die neuen Examina fragen überraschenderweise oft gleiche Themen an allen 3 Tagen ab. Und zwar Themen aus Randfächern.

    Bei uns wars jetzt Uro. Letztes Semester Derma.

    Das sollte man beim Lernen berücksichtigen.



  5. #15
    Registrierter Benutzer
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    247
    Tipps:
    - Onkologie lernen, jedes TNM Stadium, jede Therapie, jede Unterform, jegliche Pathologie dazu
    - Jedes kleine Fach lernen, dafür Chirurgie, Innere und Pharma nur grob lernen. Erst wurde Derma, jetzt Uro, nächstes Mal dann HNO abgegrast
    - Nicht! die Top 100 machen bringt 0,0. Die großen und deshalb einfachen Erkrankungen werden nicht mehr abgefragt. Das kann man sich sparen
    - Statistik bis zum Erbrechen lernen es kommen min. 10 Rechenaufgaben
    - Lernt 2. und 3. Therapien und Diagnostiken! Das ist der neue Trend, dass Patienten gleich 3 Allergien oder Kontraindikationen gegen den Goldstandard haben.
    - Plant Wiederholungszeiten ein
    - Es kommen keine einfachen Scores mehr dran, deshalb keine Scores lernen dafür lieber FIGO Stadien oder TNM Stadien



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