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Aktive Benutzer in diesem Thema

  1. #11
    Registrierter Benutzer Avatar von Hein81
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    Zitat Zitat von anignu Beitrag anzeigen
    Genauso wie diese Assistenzärzte im Klinikum. Sind auch Weiterbildungsassistenten, brauchen Aufsicht und wollen dafür auch noch Geld haben. Verrückt, oder? Na da können alle Assistenzärzte in den Kliniken ja mal froh sein, dass sie überhaupt einen Cent bekommen. Wenns nach Dir ginge dann ja wohl nichts.
    Das kann man doch schwer vergleichen. In der Klinik wird abgerechnet was gemacht wurde. Es gibt nicht diese Budgetierung bzw. Regelleistungsvolumen, stattdessen aber sehr wohl Steigerung der Fallzahlen.Um diese abzuarbeiten braucht man natürlich mehrere Ärzte. Das die bezahlt werden wollen ist ja logisch, aber auch da wird ja getrickst ohne Ende um so wenig wie möglich an ÜS zu bezahlen. Und viele Kliniken sind damit ja extrem erfolgreich, wenn Ärzte viele Stunden für umsonst arbeiten. Und wenn man etwas mehr Geld will, muss halt besser codiert werden.Es wird ja auch nicht umsonst so trickreich codiert. Je aufwendiger die Krankheit, desto besser für die Klinik. Im niedergelassenen genau das Gegenteil. Der Assistenzarzt in der Klinik bringt Geld in den Betrieb Klinik rein und wird natürlich auch dafür bezahlt. Ein Assistenzarzt in einer Praxis bringt kein Geld, sondern kostet welches. Der Praxisumfang (Fallzahl) darf im Gegensatz zur Klinik nicht erhöht werden. Warum hat sich denn die Zahl der stationären Wirbelsäulen Ops innerhalb von 5 Jahren verdoppelt? Würde ein Arzt ambulant zu viel mehr operieren, heisst es dann schnell Regress.
    Geändert von Hein81 (03.12.2019 um 00:42 Uhr)



  2. #12
    ist ach so unsensibel
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    Da bringst Du aber gaanz viele Sachen durcheinander. Wenig Ahnung, viel Sendungsbedürfnis?



  3. #13
    head & shoulders Avatar von tarumo
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    -Klar kostet ein Auszubildener erstmal Geld. Nicht nur in einer Praxis, sondern eigentlich überall. Ist langsamer, muß eingearbeitet werden und macht vlt. auch was falsch. Nicht umsonst spricht man von "Investieren" in den Nachwuchs.
    -Die geringere Vergütung spiegelt das zunächst mal wieder
    -die Kosten für Nachwuchskräfte sollen normalerweile aus dem normalen Geschäftsbetrieb erwirtschaftet werden können. Nicht nur im Krankenhaus, sondern auch in der Schreinerei um die Ecke und auch in den meisten Arztpraxen.
    -daß ein WBA im KV-System per se keine Einkünfte generieren kann, ist politisch gewollt und wäre per Federstrich zu ändern. Das betrifft aber alle KV-Praxen unabhängig von der Fachrichtung.
    -nun gibt es aber Fachrichtungen (Allgemeinmedizin und noch ein paar andere) die gegenüber z.B. einer HNO- oder Orthopädiepraxis entweder derart schlecht finanziell aufgestellt sind/ eine bessere Lobby haben (nichtzutreffendes bitte streichen), daß sie ggü. den anderen Praxen keinen WBA bezahlen können oder dieses zumindest behaupten
    -und daher erreicht haben, daß die Kosten für ihre/n WBA von den anderen Ärzten, die den/die WBA selbst bezahlen müssen, auch noch mitgetragen werden müssen, denn die KV hat keine anderen Einkünfte.

    Es handelt sich für mich bei dieser Förderung um das Eingeständnis, meine/n Mitarbeiter/in nicht mehr aus den laufenden Einnahmen bezahlen zu können und drücke das dank einer Politik, die das nicht zugeben will, kurzerhand den KollegInnen aufs Auge. Und dann ist natürlich die Verlockung groß, was von dem Geld einzubehalten.

    Übrigens haben wir in der Radiologie alle WBA im ambulanten Bereich ohne KV-Förderung bezahlt, rein aus den laufenden Einnahmen und zwar mindestens auf MB-Niveau. Der Orthopäde nebenan auch. Und auch der Augenarzt gegenüber. Und die Privatpraxis zwei Straßen weiter.
    Jemand, der das nicht kann, sollte vlt. seine Praxis schließen. Und nicht den Markt auf Kosten seiner KollegInnen in Praxis und Klinik verzerren.

    Just my 2 cents

    Übrigens dürfen in einigen Länder-KVen die WBA in der Radiologie noch nicht mal GKV-Patienten befunden, d.h. sie werden wirklich nur für die paar Prozent Private und BG angestellt. Befunden sie GKV, gibt es Ärger mit der KV, tun sie das nicht oder unter dem Namen des WBE, fehlen die Zahlen für das Logbuch.
    Geändert von tarumo (03.12.2019 um 12:58 Uhr)
    "An allem Unfug, der geschieht, sind nicht nur diejenigen schuld, die ihn begehen, sondern auch die, die ihn nicht verhindern"
    Erich Kästner, "Das fliegende Klassenzimmer"



  4. #14
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    Zitat Zitat von tarumo Beitrag anzeigen
    Übrigens dürfen in einigen Länder-KVen die WBA in der Radiologie noch nicht mal GKV-Patienten befunden, d.h. sie werden wirklich nur für die paar Prozent Private und BG angestellt. Befunden sie GKV, gibt es Ärger mit der KV, tun sie das nicht oder unter dem Namen des WBE, fehlen die Zahlen für das Logbuch.
    Auch bei uns in der Klinik dürfen WBA keine Befunde erstellen. Weil Facharztstandard und so. Genauso wie bei Operationen. Und wie ist die Lösung? Es unterschreibt den Befund ein Facharzt neben dem WBA, es steht bei der OP ein Facharzt dabei oder in der Praxis wurde der Befund halt von dem Mensch mit KV-Sitz und dem WBA erstellt. Ist das denn so schwierig? Beide Ärzte unterschreiben den Befund, die eine Unterschrift ist für die KV, die andere fürs Logbuch des WBA.

    @Hein81: sorry, ist grad zu spät dir bei ungefähr jedem einzelnen Satz hinzuschreiben was du alles noch nicht verstanden hast...



  5. #15
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    Zitat Zitat von Hein81 Beitrag anzeigen
    Das kann man doch schwer vergleichen. .... Ein Assistenzarzt in einer Praxis bringt kein Geld, sondern kostet welches. Der Praxisumfang (Fallzahl) darf im Gegensatz zur Klinik nicht erhöht werden.
    Das ist Quatsch. Die Fallzahl darf um 25% erhöht werden, wenn man einen WBA einstellt. Und auch der Rest ist Bullshit und ziemlich anmaßend, den ambulant tätigen Kollegen ein ordentliches Gehalt abzusprechen. Kann man echt nur den Kopf schütteln...

    On topic: Die Förderung muss in voller Höhe an dich weitergezahlt werden! Frag bei deinem Chef nochmal nach. Alles andere ist nicht rechtens! Und hast du geschaut, was in deinem Vertrag steht?



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