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Aktive Benutzer in diesem Thema

  1. #1706
    Diamanten Mitglied
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    Zitat Zitat von freak1 Beitrag anzeigen
    Naja gut, die jungen Patienten haben eben Reserven das zu überleben und sich danach zu erholen. Wir hatten auch schon Kinder (nicht Covid) mit schwerem ARDS die sich an der ECMO erholt haben.

    Das bei Oma Helga mit COPD, Hypertonus, KHK, 2 Schlaganfällen und DM2 keine wirkliche Erholung an der ECMO zu erwarten ist, ist irgendwie klar.
    Ja aber in diesem speziellen Fall müsste sich der entsprechende Patient ja innerhalb kürzester Zeit vom schweren ARDS erholt haben (der Virus kursiert ja noch nicht so lang). Das kenne ich bspw von Influenza an der ECMO so nicht, sondern das ist wirklich langwierig. Aber von mir aus darf es gerne stimmen, das würde Hoffnung machen.



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  2. #1707
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    Bei der richtigen Indikation für die ECMO ist das ein tolles Gerät und hilft die 3-5 kritischsten Tage zu überstehen mit danach oft beeindruckender Besserung des Gesamtzustandes. Da klingen vier Wochen Intensiv und anschließend Verlegung durchaus plausibel.

    Wenn aber die Indikation ausgeweitet wird, der multimorbide, pumonal schwer vorerkrankte Patient mit jetzt zusätzlich Pneumonie eine ECMO bekommt, dann ist der fatale Verlauf quasi vorprogrammiert. Genau das gleiche gilt für Bridging-to-nowhere oder die Verlegenheits-EMCO weil man keine Idee mehr hat und hofft das die nächste Schichte den brillianten Einfall mitbringt...



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  3. #1708
    Diamanten Mitglied
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    Wie gesagt, ist nur Hörensagen... dass dieser Patient an der ECMO war, ist auf jeden Fall schon über zwei Wochen her.



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  4. #1709
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    Zitat Zitat von Flauscheding Beitrag anzeigen
    Von „einfach absetzen“ rede ich gar nicht. Es gibt auch noch eine Zeit nach C. Das wird von vielen vergessen. Und Grds mag ich meinen Arbeitgeber und mein Team und würde gerne auch längerfristig bleiben.

    Darüber habe ich auch nachgedacht. Nur: ohne entsprechende PSA ist auch Narkose beim Notfall Roulette. Wer weiß schon, ob der Notfall sonst gesund ist?! Ich steche braunülen schließlich bei jedem Patienten mit Handschuhen und nicht nur bei denen, von denen ich weiß, dass sie hep/hiv infiziert sind 🤷*♀️. Ist Vlt keine gute Analogie...
    und was, wenn ich keine entsprechende psa bekomme?
    Im Dienst der crash-Funk... wir haben C-Stationen. Soll ich dann da nicht hingehen? (Wer geht sonst? Ist ja niemand da) Auch schwierig. HKL, ct-Transporte für die its...
    und mit wem spreche ich darüber? Hygiene, Chef, betriebsarzt?
    Und ich frage mich tatsächlich ob ich mich anstelle oder adäquat reagiere 🤷*♀️
    Ich zähle mich auch zur Risikogruppe, nicht so sehr weil ich eine EMAH bin sondern vor allem weil ich aufgrund mehrerer Faktoren nur auf ein Lungenvolumen von knapp 1,5l komme, da schnaufts sich mit Pneumonie wahrscheinlich recht schnell nicht mehr so sehr gut...
    Aktuell wurde das im Dienstplan bereits dahingehend berücksichtigt, dass ich keine Dienste mehr machen muss, wo ich die Notaufnahme mitbetreue und habe auch FFP Masken für unsere Außeneinsätze in den Geburtskliniken gestellt bekommen. In unserem Haus (Kinderklinik) hatten wir bisher auch nur wenige stationäre Fälle. Aktuell sehe ich noch keine große Infektionsgefahr für mich, die ist zu Hause (wohne in einem der frühen bayerischen Hot Spots ^^) vermutlich aktuell beim einkaufen höher. Trotzdem werde ich nächste Woche nochmal das Gespräch suchen um jetzt schonmal vorzuplanen wie man mich einsetzen könnte falls wir wirklich in eine Situation mit so vielen Fällen kommen, dass ich ihnen in den Diensten nicht mehr ausweichen kann. Vom leitenden OA wurde mir schon signalisiert, dass er da auf keinen Fall im Weg stehen wird, eine praktikable Lösung zu finden.

    Sprich auf jeden Fall mit deinem Arbeitgeber, ich habe von Kollegenseite wirklich nur Unterstützung bekommen bisher und auch viele Aufforderungen mich echt rauszunehmen wenns zu gefährlich wird und auf mich aufzupassen



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  5. #1710
    Registrierter Benutzer
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    UKM sucht gesundete Corona-Patienten für Blutspende

    Die UKM-Mediziner wollen aus dem Blut gesundeter Corona-Patienten sogenannte Hyperimmun-Seren gewinnen, um daraus Abwehrstoffe zu isolieren, die sie schwer erkrankten Corona-Patienten verabreichen.
    https://www.ukm.de/index.php?id=voll...33fac4bdcd347f



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