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Aktive Benutzer in diesem Thema

  1. #2066
    Wie konnte ich nur? Avatar von nitas
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    Wenn du dich für das Thema interessierst, kannst du doch mal aktiv werden! Da brauch ich doch mit dir nicht diskutieren, wenn dir meine Antworten eh nicht gefallen? Lies bei der KBV nach, oder (da es sich um wortwörtliche Zitate handelt) diesmal gern bei änd. Und wenn es dich wirklich interessiert, gebe ich dir die online Adresse der Diskussionsrunde von realen Hausärzten bundesweit, die sich gemeinsam über ihre Entrechtung unterhalten und nach Lösungen suchen.
    Wenn du noch was anderes zu mir sagen willst, als „du bist doch eh doof“, dann meld dich noch mal ;)
    96 500 Coulumb scheiden ein Grammäquivalent eines Stoffes aus einer Lösung ab
    (Michael Faraday und André Marie Ampère)

    1 Gutti scheidet eine Dissertationsarbeit aus dem Internet ab
    (unbekannt)




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  2. #2067
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    Hier kann man die Auslastung (fast) aller Kliniken in D mit Covid-Patienten sehen: https://interaktiv.morgenpost.de/cor...us-auslastung/



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  3. #2068
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    @Wacken genau, ich soll mir einen frischen Satz Kasack und Hose mit nach Hause nehmen und waschen vor dem Tragen. Da gibt es natürlich keine zugeteilten Margen, sondern es liegt in der Umkleide aus. Letzes Mal war meine Größe aus, die eine kleiner aus, und die eins größer hatte gerade noch 1 Set, also kann ich mir da nicht mal eben 3 passende Sets zum Waschen mitnehmen, sofern ich mir nicht die Hose dann unter die Achseln binden möchte bzw Kasack bis unter den Ellbogen geht (wo dann wirklich das T-Shirt drunter nicht mehr alles bedeckt).
    Andere machen das wohl laut Aussage der Ärztin auch bzw auch bei der normalen Stationskleidung nehmen die dann ihre 5-6 Sets, die sie sich ausleihen dürfen, mit nach Hause zum vorwaschen, um Ausschlag und co zu vermeiden. Und was ändern für die mit Probleme ginge halt nicht, da extra zu Waschen (in der Luft hing die Aussage, wäre ja echt unnötiger Aufwand)
    Wenn ich ja was zum Cremen corticoidhaltig hätte, wäre ja ok und Antihistaminika kann ich ja auch einnehmen. Hilfsbereitschaft gleich null. Jetzt als Aushilfe mache ich das halt so, aber ich stelle mich da nicht mehrere Monate im PJ hin und wasche vor bzw nehm die ganze Zeit was ein.
    Bis auf die Tatsache, dass ich jetzt offiziell Kleidung mit nach Hause nehmen darf, war der Besuch also Zeitverschwendung.
    Keine Ahnung, ob sie generell mal Leute getestet haben bzw. einen Inhaltsstoff im Verdacht habe, aber es gäbe halt nur die Kleidung.
    "Dum spiro, spero"
    Cicero



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  4. #2069
    verfressen & bergsüchtig Avatar von Evil
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    Zitat Zitat von nitas Beitrag anzeigen
    Ich bin doch kein Lieferservice!

    Wenn du dich für das Thema interessierst, kannst du doch mal aktiv werden!
    Entschuldige, aber was bitteschön hast Du denn für ein Diskussionsverständnis?!?

    DU schilderst hier im Forum spezielle Zustände in Würzburg, die in offiziellen Organen bislang kaum Beachtung finden mit Ausnahme eines einzigen KBV-Artikels, und von denen mir meine Würzburger Verwandtschaft bislang noch nichts berichtet hat, obwohl das Geschilderte durchaus skandalös ist. Und dann verlangst Du, ICH soll mir die Quellen selber heraussuchen? Geht's noch?
    Weil er da ist!
    George Mallory auf die Frage, warum er den Everest besteigen will



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  5. #2070
    Wie konnte ich nur? Avatar von nitas
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    Zitat Zitat von Christoph_A Beitrag anzeigen
    Was ist mit der von der KV garantierten Ausfallsversicherung von 90% des letzten Vergleichsquartals, wenn Du aufgrund der Pandemie Patienten verlierst? Gilt diese Regelung dann nicht? Wo visitierst du 25 SCHWERKRANKE Patienten während eines Ausbruchs? Befinden sich Schwerkranke nicht prinzipiell in einem Krankenhaus? Welche Sprechstundenzahl bietest Du an? Hast Du die Möglichkeit, Hausbesuche zugunsten der Covidvisiten zu verschieben? Hast Du momentan überhaupt noch eine volle Sprechstunde? Fast alle meiner Zuweiser und ich selber haben momentan 1/3 weniger Patienten, viele Hausärzte hier haben entweder ganz zu oder Kurzarbeit angemeldet.
    Wo ist das Problem, Kollegen um Vertretung zu bitten? Machen wir x mal im Jahr für Kollegen und sind bisher nicht daran verhungert. Gerade in der jetzigen Situation erscheint die ärztliche Solidarität zumindest hier relativ groß zu sein.
    Alles Fragen, die man seriös beantworten muß, bevor man sich einfach empört, in ner absoluten Ausnahmesituation vlt. etwas mehr Arbeit übernehmen zu müssen. Kannst ja gerne auch mit den Kollegen in den Schwerpunkthäusern reden, was da momentan so abgeht, denke, die würden Deine Schwierigkeiten unter Luxusproblemen laufen lassen.
    Ich hab keine Schwierigkeiten, so fange ich am besten mal an. Ich will aber auch keine kriegen. Und Luxusprobleme erst recht nicht. Dass wir uns in einer Ausnahmesituation befinden, und dass sich diese inzwischen auf alle Lebensbereiche erstreckt, ist mir tatsächlich auch schon aufgefallen. Was ich aber nicht verstehe, ist deine unverhohlene Unterstellung, ich hätte mir diese „Probleme“ vielleicht nur ausgedacht- ist doch alles nicht so schlimm...

    aber du möchtest ja deine Fragen beantwortet haben, nicht? Da das sehr viele sind, habe ich mal zusammengefasst und Aussagen formuliert, die die meisten Fragen beantworten, notfalls mit etwas Kombinationsgeschick.

    1) was mit dem Geld ist, weiß ich nicht. werde ich dann sehen. mir geht’s nicht ums Geld.
    2) Beispiel (wie ich sagte: Beispiel. Zur Illustration): 25 Patienten im Heim bei uns im Dorf. Da ich von einem frei erfundenen, aber nicht von der Hand zu weisenden, weil schon vorgefallenen, denkbaren Szenario eines Ausbruchs ausgehe. Wäre ich von diesem Brief betroffen: Wenn die Corona haben, müssen die alle visitiert werden und zwar täglich. Da Corona ja so gefährlich ist, ist das auch mit Sicherheit nicht 25x Tür auf-Tür zu-tschüss. Und die Eingewiesenen haben wir schon von der Gesamtzahl X abgezogen, sonst hätte ich nicht die Zahl der zu visitierenden festgelegt. Ich will mal hoffen, dass ich keinen einweisen muss. Dann dauert das sicher noch eine Stunde länger...
    3) Warum findest du nun meine Sprechzeiten so interessant? Kapiere ich nicht. Aber gut: es sind pro Woche 30. Bei Notwendigkeit auch mehr.
    4) Nein, ich kann gar nix verschieben. Ich hab auch noch zwei Kinder und ne Oma zu versorgen. Und Hausbesuche laufen hier schon lange nur noch im akuten Bedarfsfall, weswegen sie unverschieblich sind.
    5) die Sprechstunde ist durchgehend besucht bzw ich habe Rückrufe zu erledigen. Wir verfügen über PSA und arbeiten alles ab außer Wellness Medizin, von der wir tendenziell sowieso wenig haben.
    6) Es gibt hier wenig Hausärzte. Mag sein, dass zusätzlich zu den Schließungen der vergangenen Jahre jetzt noch vorzeitige Praxisaufgaben hinzu kommen werden. Ich hoffe nicht. Aber da es hier genug Hausärzte im Rentenalter gibt, würde es mich nicht wundern! Vertretung ist wechselseitig mit einer Praxis organisiert, andere sind aktuell eher zu weit weg (da muss man tatsächlich abwarten, was den Leuten zugemutet werden kann). Vertretungsphasen sind unheimlich fürchterlich, weil wir auch ohne noch mehr Patienten schon genug zu tun haben.
    7) du unterstellst, es sei mir zuviel Arbeit. das stimmt so nicht. Was aber stimmt, ist folgendes: es stört mich massiv, dass ohne jeden Einblick in den Arbeitsalltag von Hausärzten Dinge verschlimmbessert werden (mehr oder weniger zufällig oder willkürlich Patienten umverteilen, tägliche Zwangsvisitierung von infizierten Patienten, das Absprechen der Fähigkeit, als Hausärzte die (langjährigen) Patienten weiterhin in gegenseitigem Einvernehmen zu behandeln) und SELBSTVERSTÄNDLICH stört es mich, zu lesen, dass Hausärzten solche Anordnungen vor dem Latz geknallt werden mit völlig unverhohlenem Desinteresse daran, wie diese Anordnungen den Hausärzten nun umzusetzen möglich sind. Du willst sicher nicht sagen, dass mich das nicht stören darf?
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