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Aktive Benutzer in diesem Thema

  1. #21
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    Ich habe mich für einen Kurs im Dezember 2020 in Freiburg angemeldet EBM, den ich selbst bezahlen werde. Ich hoffe das bringt mich weiter



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  2. #22
    Diamanten Mitglied
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    Es ist einfach so herrlich deutsch: vor einem Autokauf wird jede Schraube umgedreht, aber bei einer Doktorarbeit wird einfach mal blind drauflos "geforscht" ohne sich zu fragen, ob der Betreuer überhaupt irgendeinen Plan hat.
    @Moni Ka: habt ihr an eurer Uni eine Betreuungsvereinbarung? Ob und wie eine Dissertation als solche angenommen wird, hängt von den Kriterien deiner Uni ab, da kann man nicht pauschalisieren. Aber in der Regel meldet man seine Diss ja gleich zu Beginn an, dann wird man sehen was das Promotionsbüro davon hält.

    PS Ich kenne mindestens eine Person, die eine Meta-Analyse gemacht hat und die als Diss angenommen wurde, ohne das vermutlich die Mehrheit der genannten Qualitätskriterien erfüllt war. Wurde aber auch nicht publiziert.



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  3. #23
    Registrierter Benutzer
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    Ich habe auch nicht vor die Diss zu publizieren.

    Ja an der Uni akzeptieren sowohl systematische Review als auch Meta_Analyse und wie gesagt nur Rite.

    Genau die Qualität meiner Arbeit wird wohl gegen 0 sein, weil ich wohl die Studie als einzige Reviewer machen werde.

    Ich werde mich bemühen Bücher zulesen sowie Kurse zubesuchen damit ich weiter kommen kann.

    Ich habe mit dem Vorsitzenden des Promotionsbüro telefoniert und er meinte dass solche Arbeiten werden aufgenommen aber halt mit schlechte Note bewertet. Er wusste aber nicht, dass meinen Betreuer solche Arbeit noch nie betreut hat.
    Ich muss morgen früh mit dem Betreuer sprechen er ist nämlich meinen OA und ich sehe ihn oft



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  4. #24
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    Ich würde mich dem Risiko nicht aussetzen. Du willst viel Zeit und Arbeit in ein Projekt zu investieren, dass von vornherein methodisch schlicht falsch konzipiert wird. Selbst wenn du aktuell denkst, das das keine Probleme macht und "nur" mit einer schlechten Note abgestraft wird: Welche Argumentationsgrundlage hättest du, wenn es am Ende doch Probleme gibt? Vergiss außerdem nicht, dass wir im digitalen Zeitalter leben und du die Arbeit auch immer noch vor fremden Gutachtern verteidigen musst. Ich kenne außerdem viele Ärzte, bei denen die E-Version ihrer Doktorarbeit gleich als erstes Ergebnis aufploppt, wenn man ihre Namen googelt. Deine Arbeit repräsentiert dich. Geringe Stichproben, fehlende Signifikanzlevel und letztlich selbst geringen wissenschaftlichen Erkenntnisgewinn kann man immer irgendwie weg argumentieren oder als Erkenntnisgrundlage für nachfolgende Studien verkaufen. Aber eine wissenschaftliche Publikation, die ganz grundsätzlich wissenschaftlich falsch angelegt ist, würde ich nicht als Aushängeschild mit meinem Namen assoziiert haben wollen. Nicht einmal, wenn es nur darum geht, den akademischen Grad abzugrasen.



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  5. #25
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    Ich war für ein paar Jahre WiMi, deswegen kenne ich mich ein wenig aus.

    Die Grundbedingungen stimmen schon einfach nicht. Man kann sowas nicht machen, wenn man völlig ahnungslose Betreuer hat, aber nur weil das in der Medizin üblich ist, ist es nicht richtig.
    Zitat Zitat von Andrew Vickers
    A mistake in the operating room can threaten the life of one patient; a mistake in statistical analysis or interpretation can lead to hundreds of early deaths. So it is perhaps odd that, while we allow a doctor to conduct surgery only after years of training, we give SPSS to almost anyone. Quelle.
    Deine Überlegungen gehen vom "falschen" Ansatzpunkt her aus, denke ich. Du fragst Dich, ob es die Möglichkeit hat angenommen zu werden und wie es dann benotet wird. Die Notenskala sagt aber nichts darüber aus wie die konkrete Arbeit bewertet wird. Es ist schon lange nicht an allen Universitäten so, dass der Betreuer/Doktorvater der Erstgutachter ist. Wenn man dann eine ungünstige Konstellation zwischen den Instituten hat, dann werden solche Einladungen den anderen Institutsleiter einmal volley zu nehmen gerne angenommen...

    Klar kannst Du auch "Glück" haben und eine qualitativ miserable Arbeit wird trotzdem angenommen. Die Frage dabei ist nur wie viel Geld und vor allem Lebenszeit (Opportunitätskosten -> was hätte ich stattdessen mit der Zeit anfangen können?) Du am Ende in eine Titelpromotion investiert hast. Die zwingende Frage ist also, ob Du nicht gerade versuchst ein totes Pferd weiter zu reiten. Für eine reine Titelpromotion gibt es jedenfalls einfachere Wege. Das Ergebnis taugt bestenfalls als Beispiel warum Mediziner und ihre Promotionen zu Recht den Ruf der wissenschaftlichen Dünnbrettbohrer haben.

    Abgesehen davon weiß man nie wie das Leben so spielt. 20 Jahre später sitzt Du im Gemeinderat und man bewirft sich gegenseitig mit Dreck. Irgendwann fangen die Leute an zu suchen und wenn Du nicht die Tochter des ehemaligen Ministerpräsidenten und mit einem aktiven Professor verheiratet bist, dann ist der Ausgang möglicherweise schlechter...
    Wichtigste Regel der Seepiraterie: Keine grauen Schiffe entern.

    "Die übersteigerte Erwartungshaltung ist bei vielen Menschen leider das Einzige, was sie aufs Kreuz legt."



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