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Aktive Benutzer in diesem Thema

  1. #826
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    Zitat Zitat von Mr. Pink online Beitrag anzeigen
    Vielleicht studier ich auch nochmal und werde Investment-Bänker.
    Das braucht man nicht studieren

    Irgendein Studium reicht siehe Dr. Med. Alexander Dibelius



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  2. #827
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    Zitat Zitat von asdff123 Beitrag anzeigen
    Danke für Deine Antwort. Im privaten hab ich es auch schon versucht, aber als Vollzeitjob ist es nochmal was anderes. Man könnte auch da viel Bewegen und pro Bono arbeiten.

    Auch wenn ich mir hier viele Feinde mache: ich denke, dass die Vorteile privater Kliniken die Nachteile überwiegen. Wenn der Eigentümer im Risiko steht (Eigenkapital) wird er viel genauer auf die Versorgung der Patienten schauen (Reputation) und - passend zum Thema - die Arbeitsbedingungen und Attraktivität als Arbeitgeber im Auge behalten.

    Wir haben in Deutschland schon gesehen wohin es führt wenn der Staat alles regeln möchte. Das Ergebnis ist Willkür und Mismanagement.

    Was du beschreibst geht natürlich gar nicht, unnötige OPs sind Körperverletzung am Patienten und Betrug und müssen mit scharfen Gesetzen und Sanktionsmoglichkeiten bestraft werden. In anderen Sektoren kann man auch illegale Aktivitäten eindämmen, warum nicht in der Medizin.
    Ach komm schon...
    Für/gegen das schlechte Image gibt es PR-Agenturen.
    Privatwirtschaftliche Unternehmen versuchen natürlich immer einen möglichst guten Kapitalwert zu erzielen.
    Aber ich stimme dir auch zu, dass assoziale
    Mitarbeiterführung auch in kommunalen Häusern bzw. Unikliniken erfolgen kann. Da werden dann mögliche Gewinne in der Verwaltung oder anderen patientenfernen Tätigkeiten vergeudet und für das eigentlich arbeitende Personal nichts reinvestiert.



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  3. #828
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    Zitat Zitat von asdff123 Beitrag anzeigen
    Auch wenn ich mir hier viele Feinde mache: ich denke, dass die Vorteile privater Kliniken die Nachteile überwiegen. Wenn der Eigentümer im Risiko steht (Eigenkapital) wird er viel genauer auf die Versorgung der Patienten schauen (Reputation) und - passend zum Thema - die Arbeitsbedingungen und Attraktivität als Arbeitgeber im Auge behalten.
    Leider funktionieren die Gesetze der Marktwirtschaft im Krankenhaus nicht wie in der "normalen" Privatwirtschaft. Schmecken die Brötchen vom Bäcker nicht, geht man zur Bäckerei nebenan. Krankenhaus ist aber Grundversorgung am Menschen. Es gibt nicht in jedem Nest Notaufnahmen, Chirurgie, Intensiv etc. Die Auswahl ist für den "Kunden" von vorneherein nicht gegeben. Noch dazu versteht der "Kunde" in der Regel wenig bis gar nichts von der Leistung die er in Anspruch nimmt.
    Das nächste "Problem" sind die Tarife. KH bieten ihren AÄ nicht mehr Kohle/bessere Arbeitsbedingungen, weil sie sich auch aus Eigeninteresse am Tarif orientieren. Noch dazu können KHs gar keine besseren Arbeitsbedingungen anbieten. Dazu fehlt schlichtweg das Personal. Selbst wenn du genug Ärzte hast, fehlt die Pflege. Rate mal wer dann Aufgaben von denen übernimmt.



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  4. #829
    Registrierter Benutzer
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    Bitte den Arztberuf nicht idealisieren. Wer versucht mit dem Arztsein Menschen zu helfen und eine sinnstiftende Tätigkeit auszuüben wird eine bittere Enttäuschung erleben. Das Gesundheitswesen ist komplett durchökonomisiert, ein Teil des Dienstleistungssektors mit vielen Profiteuren - außer den Patienten und dem medizinischem Personal. Das sollte einem klar sein, man sollte seine Nische finden und mit dem sicheren und gut bezahlten Job sein Leben genießen. Der Sinn des Lebens liegt nicht im Beruf.



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  5. #830
    Registrierter Benutzer
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    Zitat Zitat von asdff123 Beitrag anzeigen

    Auch wenn ich mir hier viele Feinde mache: ich denke, dass die Vorteile privater Kliniken die Nachteile überwiegen. Wenn der Eigentümer im Risiko steht (Eigenkapital) wird er viel genauer auf die Versorgung der Patienten schauen (Reputation) und - passend zum Thema - die Arbeitsbedingungen und Attraktivität als Arbeitgeber im Auge behalten.

    (...) Das Ergebnis ist Willkür und Missmanagement.

    Was du beschreibst geht natürlich gar nicht, unnötige OPs sind Körperverletzung am Patienten und Betrug und müssen mit scharfen Gesetzen und Sanktionsmoglichkeiten bestraft werden. In anderen Sektoren kann man auch illegale Aktivitäten eindämmen, warum nicht in der Medizin.
    Feinde machst du dir nicht, jedoch Ist es naiv zu glauben privaten Kliniken gehen mit dem Geld der versicherten besonders schonend um. Wie bereits gesagt: es gibt überdurchschnittlich viele OP s und Intervention und Untersuchung ,die viel Kohle Reinspülen. In mancher Reportage wird das ganz offen gesagt, die Indikationsstelling wird dann ''weich'' genannt.

    Staatliche Leistungen sind so gut, wie die Leute,die dahinterstehen. Schau dir in GB den NHS an. Die Impfkampagne ist deutlich schneller als hier, obwohl komplett staatlich. Sterben die Briten früher, obwohl sie deutlich weniger zahlen für den vollkommen staatlichen Gesundheitsdienst : Nein. Und wer Luxus will,geht in die Privatklinik.

    Privatisierungen im Gesundheitswesen (insb Krankenhaus) geltrn oft als Fehltritt...warum sind nicht alle Unikliniken privatisiert wurden nach Gießen und Marburg? Dreimal darfst du raten oder googln. Ebenso umstritten sind Zusatzvereinbarung bei Chefarztverträgen über Bonusvergütungen, wenn xx OPs durchgeführt werden.
    Sinnvoller wäre es ein festes Gehalt zu bieten und keine falschen finanziellen Anreize durch Untersuchungen und OPs.

    Die Facharztausbildung in Deutschland ist wenig zu empfehlen in den meisten Fächern, oft arbiträr. Selbst die Schreibkraft im Krankenhaus glaubt was besseres zu sein als der Arzt in Weiterbildung, der in Deutschland immer noch Assistenzarzt genannt wird, um seine nachrangige niedere Stellung zu betonen. Es gibt wirklich nur wenige gute Stellen und sehr viele schlechte.
    Als Facharzt hat man dann wieder normale Arbeitsbedingungen und erfährt mehr Respekt für seine Arbeit.



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