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Aktive Benutzer in diesem Thema

  1. #51
    Registrierter Benutzer Avatar von Ehem-User-46687482
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    Zitat Zitat von Thomas24 Beitrag anzeigen
    Das ist sicher Fachanhängig. Wenn man z.B. qualitativ gute Augenheilkunde nach dem aktuellen Stand der Diagnostik machen möchtest, kommst du mit den gesetzlichen EBM Vorgaben nicht weit. Ganze Bereiche sind da gar nicht adäquat abgebildet- Stichwort Glaukomvorsorge. Das IQWIG bewertet die Augeninnendruckmessung zum Erfassen des Glaukom Erkrankungsrisikos als negativ (keine Evidenz aus der Studienlage, dass Tonometrien helfen, Glaukome zu erkennen), und so wird das auch von der schlecht informierten Presse, Verbraucherschützern etc. teils verkürzt, teils bewusst inhaltlich falsch weitergetragen.

    Das neben der Tonometrie, aber auch zwingend der Kontext gehört, sprich die Papillenbeurteilung, die Beurteilung des Kammerwinkels etc.- und wohl niemand auf die Idee käme, alleine aus der Tonometrie ohne den sonstigen Kontext eine Diagnose zu stellen, das erwähnen die Damen und Herren ach so schlauen Verbraucherschützer natürlich nirgendwo. Um beim Durchschnittsverbraucher bleibt dann hängen: Glaukomscreening ab 40 als Igel? Ne, das ist bestimmt so eine dubiose Abzocke... Und die doofe Presse treibt die bösen 'IGEL' alle Jahre neu durchs Dorf
    Das Glaukomscreening ist sicher wichtig und viele augenärztliche Leistungen sind zu schlecht im EBM abgebildet. Wenn aber in diversen Artikeln so getan wird, als sei nur an den Igel-Leistungen ein Arzteinkommen zu erzielen, glauben das sicher große Teile der Bevölkerung. Und 8000 Euro UMSATZ durch Igel pro Jahr sind wirklich nicht viel. Wenn eine Praxis nicht läuft, werden da auch Igel-Leistungen nicht helfen. Genau das denken aber wohl viele Patienten.
    Kann ein netter kleiner Zuverdienst sein, aber eine Praxis darauf "auszurichten" halte ich für sehr riskant. Hab deswegen auch schonmal die Praxis gewechselt (nicht Auge). Hier im Thread wurde der Eindruck vermittelt, als sei das Gehalt eines angestellten FA auch von Igel-Leistungen abhängig. Das kann ich mir kaum vorstellen, wenn die o.g. 8000 Euro stimmen sollten. Aber das kann ein Praxisinhaber sicher besser beurteilen



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  2. #52
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    Zitat Zitat von The Blue Boy Beitrag anzeigen
    Das Glaukomscreening ist sicher wichtig und viele augenärztliche Leistungen sind zu schlecht im EBM abgebildet. Wenn aber in diversen Artikeln so getan wird, als sei nur an den Igel-Leistungen ein Arzteinkommen zu erzielen, glauben das sicher große Teile der Bevölkerung. Und 8000 Euro UMSATZ durch Igel pro Jahr sind wirklich nicht viel. Wenn eine Praxis nicht läuft, werden da auch Igel-Leistungen nicht helfen. Genau das denken aber wohl viele Patienten.
    Kann ein netter kleiner Zuverdienst sein, aber eine Praxis darauf "auszurichten" halte ich für sehr riskant. Hab deswegen auch schonmal die Praxis gewechselt (nicht Auge). Hier im Thread wurde der Eindruck vermittelt, als sei das Gehalt eines angestellten FA auch von Igel-Leistungen abhängig. Das kann ich mir kaum vorstellen, wenn die o.g. 8000 Euro stimmen sollten. Aber das kann ein Praxisinhaber sicher besser beurteilen
    Na, wie diese 8.000 Euro Umsatz durch IGEL zustande gekommen sind, kann ich nicht beurteilen. Vielleicht hat man einen Median zwischen allen Fachbereichen - von A bis Z gebildet. Ich kann nur für uns sprechen. Von reiner GKV und EBM Medizin leben wir nicht. Wir leben von einem gesunden Mix aus extrabudgetären Leistungen (die Ops), Sonderverträgen, auch GKV, PKV, Selbstzahlern, Gutachten, BG Fällen -und eben auch IGEL- aber sicher nicht in erster Linie von IGELn.
    Ich denke, die meisten Praxen leben von einem Mix aus verschiedenen Töpfen.



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  3. #53
    Registrierter Benutzer Avatar von Ehem-User-46687482
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    Zitat Zitat von Thomas24 Beitrag anzeigen
    Ich denke, die meisten Praxen leben von einem Mix aus verschiedenen Töpfen.
    Das denke ich auch, aber es gibt ja wohl auch gut laufende Hausarzt und Neuro/Psych Praxen, die nicht OPs anbieten können und wo auch nicht so viel Privatpatienten wohnen und extrabudgetär auch nichts läuft. Und trotzdem scheinen solche Praxen ja gut zu laufen. Operierende Augenärzte sind ja eine relativ kleine Gruppe im Verhältnis zu den oben genannten FÄ



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  4. #54
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    Man kann doch in einem Hausarzt Praxisrechner doch einfach die Zahlen eingeben. Selbst wenn man sehr konservativ ist, ist man bei einer normalen Scheinzahl über 150000€.
    Die Frage ist doch auch wie man angestellt ist. Kenne mich da bei den Details nicht aus, aber wenn man auf einen Kassensitz angestellt , dann müsste man doch ausreichend Geld reinbringen. Und ich glaube selbst bei Anstellungen ohne Sitz kann die Scheinzahl erweitert werden ka. Praxisinhaber bieten doch logischerweise so wenig wie sie sich erlauben können.
    Bitte korrigiert mich, wenn ich falsch leige

    wieso benutzt eigentlich keiner mehr Signaturen



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  5. #55
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    Zitat Zitat von urinbeutel Beitrag anzeigen
    Man kann doch in einem Hausarzt Praxisrechner doch einfach die Zahlen eingeben. Selbst wenn man sehr konservativ ist, ist man bei einer normalen Scheinzahl über 150000€.
    Die Frage ist doch auch wie man angestellt ist. Kenne mich da bei den Details nicht aus, aber wenn man auf einen Kassensitz angestellt , dann müsste man doch ausreichend Geld reinbringen. Und ich glaube selbst bei Anstellungen ohne Sitz kann die Scheinzahl erweitert werden ka. Praxisinhaber bieten doch logischerweise so wenig wie sie sich erlauben können.
    Bitte korrigiert mich, wenn ich falsch leige
    Hm, einem FA der gerade einmal 150 K Umsatz bringen würde, da täte ich mich auch sehr schwer ihm 100 K als Gehalt (inkl der Sozialversicherungen kostet er dich ja eher 120 K) anzubieten. Schließlich kostet ein angestellter FA nicht nur sein eigenes Gehalt, du musst auch die sonstigen Kosten (z.B. braucht man zusätzliches Hilfspersonal? Mehr MFAs?, Mehr Praxis- Softwarelizenzen? Berufshaftpflicht? Verbrauchsmaterialien etc.) berücksichtigen. Wenn er dann genau den Umsatz generiert, den er selbst an direkten und indirekten Kosten produziert, dann muss man sich eben überlegen, ob man das zusätzliche Risiko auf sich nimmt (Krankheitsausfall etc). Der FA müsste schon einen deutlichen Mehrwert generieren (z.B. Ausweitung der Sprechzeiten, oder Hausbesuche, oder erweitert das Spektrum der Praxis usw.)



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