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Aktive Benutzer in diesem Thema

  1. #1
    Registrierter Benutzer
    Mitglied seit
    02.11.2006
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    12

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    Hi ihr Lieben,

    ich bin Ärztin in Weiterbildung für Allgemeinmedizin und habe demnächst meine stationären Rotationen fertig. Daher werde ich mich nun auf die Suche nach einer Weiterbildungsstelle in einer Hausarztpraxis begeben (Baden-Württemberg, Raum Ulm/Alb-Donau-Kreis).

    Um bei meiner Suche, Vorstellungsgesprächen und Hospitationen einen Eindruck zu bekommen, würde mich sehr interessieren wie die „Konditionen“ so bei euch in den Praxen sind.

    Wie viele Stunden sind Vollzeit? Also wieviel Sprechstunde und wieviel Dokumentationszeit habt ihr pro Woche?

    Bekommt ihr nur den Förderbetrag oder stocken eure Arbeitgeber auf?

    Werden Fortbildungskosten übernommen?

    Habt ihr Fortbildungstage?

    Wieviele Urlaubstage?

    Und dann eigentlich das Wichtigste, wie ist die Weiterbildung/Lehre in euren Praxen organisiert? Wie war die Einarbeitung, gab es ein Konzept?
    Gibt es bestimmte Tageszeiten an denen Patienten besprochen werden?

    Ich würde mich total freuen von euren Erfahrungen zu hören und auch Tipps zu bekommen auf was ich achten sollte bei der Praxiswahl.

    Schon mal vielen liebe Dank!



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  2. #2
    Diamanten Mitglied
    Mitglied seit
    15.03.2005
    Beiträge
    1.791
    Wir bieten in unserer Gemeinschaftspraxis: ca 30 h Woche inkl. HB , Gehalt nach TV Kommunale Häuser, 5 FoBi Tage, FoBi Kosten Verhandlungssache, eigenes Sprechzimmer inkl. Sono, jederzeit verfügbarer Facharzt, Besprechung nach jeder Vormiitags & Nachmittagssprechtunde falls nötig /gewünscht.



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  3. #3
    Assistenzärztin Avatar von Stefy
    Mitglied seit
    28.11.2001
    Beiträge
    152
    Zitat Zitat von vosd_franziska Beitrag anzeigen

    Wie viele Stunden sind Vollzeit?
    ich arbeite 20h /Woche in TZ



    Zitat Zitat von vosd_franziska Beitrag anzeigen
    Also wieviel Sprechstunde und wieviel Dokumentationszeit habt ihr pro Woche?
    ich arbeite jeden Vormittag und freitags nachmittags, nach den Hausbesuchen am Mittwoch dokumentiere ich und wenn dann noch Zeit ist, arbeite ich in der Sprechstunde weiter mit. Explizit Zeit zur Dokumentation habe ich nicht.

    Zitat Zitat von vosd_franziska Beitrag anzeigen
    Bekommt ihr nur den Förderbetrag oder stocken eure Arbeitgeber auf?
    wir bekommen eine Aufstockung von 400€

    Zitat Zitat von vosd_franziska Beitrag anzeigen
    Werden Fortbildungskosten übernommen?
    keine

    Zitat Zitat von vosd_franziska Beitrag anzeigen
    Habt ihr Fortbildungstage?
    ja, vier Tage pro Jahr

    Zitat Zitat von vosd_franziska Beitrag anzeigen
    Wieviele Urlaubstage?
    30 Tage , wir Assistenten dürfen aber nie zeitgleich im Urlaub sein, daher müssen wir uns absprechen, was mit schulpflichtigen Kindern oft etwas schwierig ist...

    Zitat Zitat von vosd_franziska Beitrag anzeigen
    Und dann eigentlich das Wichtigste, wie ist die Weiterbildung/Lehre in euren Praxen organisiert? Wie war die Einarbeitung, gab es ein Konzept?
    eine Woche Einarbeitung, einmal mit zu den Hausbesuchen, kein Konzept

    Zitat Zitat von vosd_franziska Beitrag anzeigen
    Gibt es bestimmte Tageszeiten an denen Patienten besprochen werden?
    Teambesprechung 1mal im Monat mit allen , ansonsten keine festen Zeiten, Fragen jederzeit möglich , meist jedoch nach der Sprechstunde



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  4. #4
    Registrierter Benutzer
    Mitglied seit
    02.11.2006
    Beiträge
    12
    Vielen Dank schonmal an euch beide für die Antwort. Möchte vielleicht noch jemand von seinen Erfahrungen in der Allgemeinmedizin berichten?



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  5. #5
    Registrierter Benutzer Avatar von Sealwolf
    Mitglied seit
    16.04.2004
    Beiträge
    186
    Hallo! Ich bin mit der WB im Juli fertig geworden (Mainz/Wiesbaden) und war 2 Jahre in einer Praxis angestellt.
    Bei mir waren es 38h/Woche. Dokumentation fiel nicht an bzw. passiert während der Sprechzeit. Lediglich Reha-Anträge etc. mal zwischen zwei Patienten. Im Prinzip besteht die Arbeitszeit aber nur aus "Sprechstunde", für mich ein RIESEN Vorteil im Vergleich zum Krankenhaus. Da hab ich dann auch erfreut realisiert: Ein Allgemeinmediziner schreibt ja gar keine Briefe
    Ich hab gestuft im ersten Jahr erst 200 Euro, im zweiten Jahr dann 1200 Euro mehr als die Förderung bekommen.
    Keine Fortbildungskosten, jedoch 5 FoBi Tage im Jahr (das ist bei mir ne rote Linie, einen Vertrag ohne FoBi Tage unterschreib ich nicht mehr, das finde ich das mindeste bei unserem Job). 30 Tage Urlaub. Einarbeitung: Drei Tage mit einer Kollegin mitlaufen, zugucken, dann selber machen. WB-Konzept: Fehlanzeige. Patienten besprechen: nur auf Nachfrage falls Zeit ist.
    Praxisauswahl: Mach auf jeden Fall einen Tag Hospitation. Achte vor Allem auch auf das Klima mit und zwischen den Sprechstundenhilfen, das ist im Endeffekt wichtiger als ich anfangs dachte. Lass Dich beim Vertrag nicht über den Tisch ziehen. Ruhig beim Gehalt versuchen zu verhandeln und auf den FoBi tagen bestehen. Viel Erfolg!



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