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  1. #151
    Dunkelkammerforscher Avatar von freak1
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    Diskriminerung gegen weiße (heterosexuelle Männer) gibt es per Definition nicht. Sonst wären die ganzen Rassen-Quoten an US Unis etc. rassistisch. Da ist ja schon mehrfach wissenschaftlich gezeigt worden, dass du mit den selben Noten als weißer nicht reinkommst.



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  2. #152
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    Zitat Zitat von Espressa Beitrag anzeigen
    Ja du hast die Wahl. Die Gemeinde kann die Renovierung auch nicht bezahlen, welcher Rechtsanspruch soll schon bestehen? Natürlich tut sie es, weil eine neue Kita noch teurer wäre, einfache Mathematik.

    Kirchliche Häuser gründen sich nun mal auf Einrichtungen von Ordensleuten, die seinerzeit sehr selbstlos für kranke und schutzbedürftige eingetreten sind. Das ist nichts schlechtes und vielleicht darf man vorsichtig sein, womit man diese vergleichen möchte.
    Entschuldige bitte aber das ist recht naiv.
    Selbstverständlich hat die Gemeinde keine richtige Wahl. Denn sie hat einen politischen Auftrag, die Bevölkerung adäquat zu versorgen. Es gibt Rechte, Pflichten, Gesetze und dafür sind Gemeinderats Mitglieder, Politiker, Bürgermeister gewählt und verpflichtet. Dafür zahlen wir steuern. Eine gemeinde kann eben nicht mir nichts dir nichts einen Kindergarten schließen und der Bevölkerung sagen, sie soll anderweitig sich umschauen. Da wird die Bevölkerung Sturm laufen. Also ist die Gemeinde quasi praktisch dazu gezwungen, den Kindergarten zu betreiben bzw die forderungen des betreibers zu erfüllen. Natürlich könnte sie sich jetzt theoretisch eine eigene Immobilie kaufen, neues Personal einstellen, und diese Explosion an Mehrkosten dem Steuerzahler so verkaufen, ja wie eigentlich ?

    Es gibt sogar Fälle, in denen zusammen mit den Eltern, der Betreiber eines Kindergartens gewechselt wird, weil dieser katholische Träger eine beliebte Kindergärtnerin entlassen hat, weil sie geschieden war. Stand in der Zeitung.
    Kommt aber extrem selten vor.

    Niemand stellt sich gegen eine religiöse Ausrichtung solch einer Einrichtung. Was ich kritisiere, ist dass diese Einrichtungen eben nicht von der Kirche finanziert werden, obwohl sie Stinkreich ist. Und dabei aber die Arbeitsbedingungen der Angestellten diktieren.
    Geändert von Jukka666 (22.11.2020 um 16:01 Uhr)



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  3. #153
    Diffeldoffel Avatar von tarumo
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    Zitat Zitat von Jukka666 Beitrag anzeigen
    Niemand stellt sich gegen eine religiöse Ausrichtung solch einer Einrichtung. Was ich kritisiere, ist dass diese Einrichtungen eben nicht von der Kirche finanziert werden, obwohl sie Stinkreich ist. Und dabei aber die Arbeitsbedingungen der Angestellten diktieren.
    Ganz so einfach ist es nicht. Ein erheblicher Teil der kirchlichen Häuser steht z. B. aus historischen Gründen auf Baugrund, der als komplett freie Investition wohl nicht zu stemmen gewesen wäre. Und sich sicherlich bestens verkaufen ließe...Und im Falle von Verlusten (1/3 der Krankenhäuser in Deutschland läuft defizitär, kirchliche eingeschlossen) ist natürlich auch der Träger gefragt, das wieder auszugleichen. Dafür, daß immer weniger Ordensschwester*innen als billige Pflegekräfte zur Verfügung stehen, kann die Kirche nicht wirklich was.
    Und wer behauptet, daß Kirche mit "gratis" synonym ist, kann ja mal einen freien/evangelikalen Gottesdienst besuchen...

    Ich persönlich halte auch wenig von Dogmen und Scheinheiligkeiten. Aber genau aus diesem Grund kritisiere ich auch die Haltung, sich aktiv (dokumentiert durch Austritt) gegen XYZ zu stellen und anschließend zu lamentieren, daß XYZ keinen Arbeitsplatz für seine Gegner mehr bereithält und man jetzt eben ein paar Kilometer mehr zur Arbeit fahren muß (weiter oben nachzulesen). Tausche Grundhaltung gegen schnöde kurzfristige materielle Vorteile...
    DAS ist für mich armselig...
    Konsequent wäre es zu sagen: "Ich bin ausgetreten und muß jetzt eben 30km mehr zur Arbeit fahren".
    Ein Geistlicher, der wegen seiner Weltanschauung oder Lebensweise sein Amt verliert (gibt zahlreiche Beispiele) kann und wird nicht in der Nachbargemeinde mal neu anfangen.

    Dann würde mich auch interessieren, ob die "deutschen Sprachkenntnisse" oder "deutsche Approbation" wie in vielen Stellenanzeigen zu lesen, auch als Diskriminierung gesehen werden?
    Geändert von tarumo (22.11.2020 um 19:49 Uhr)
    "An allem Unfug, der geschieht, sind nicht nur diejenigen schuld, die ihn begehen, sondern auch die, die ihn nicht verhindern"
    Erich Kästner, "Das fliegende Klassenzimmer"



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  4. #154
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    Zitat Zitat von tarumo Beitrag anzeigen
    Ganz so einfach ist es nicht.

    ...
    kritisiere ich auch die Haltung, sich aktiv (dokumentiert durch Austritt) gegen XYZ zu stellen und anschließend zu lamentieren, daß XYZ keinen Arbeitsplatz für seine Gegner mehr bereithält und man jetzt eben ein paar Kilometer mehr zur Arbeit fahren muß (weiter oben nachzulesen). Tausche Grundhaltung gegen schnöde kurzfristige materielle Vorteile...
    DAS ist für mich armselig...


    Konsequent wäre es zu sagen: "Ich bin ausgetreten und muß jetzt eben 30km mehr zur Arbeit fahren".
    Ein Geistlicher, der wegen seiner Weltanschauung oder Lebensweise sein Amt verliert (gibt zahlreiche Beispiele) kann und wird nicht in der Nachbargemeinde mal neu anfangen.
    1. ich persönlich bin vor jahrzehnten ausgetreten und damit scheiden kirchliche Arbeitgeber a priori aus, mit den angesprochenen Konsequenzen. Damit befinde ich mich aber trotzdem in einer privilegierten Lage, denn als Arzt gibt es mehr Arbeitsmöglichkeiten als zB für Kindergärtner im Umkreis. Weiß ich von einer Bekannten Kindergärtnerin im angesprochenen unserem kleinen Ort.

    2. ein geistlicher hat aber einen Sendungsauftrag. Eine Krankenpflegerin in einem Krankenhaus meines Erachtens nicht. Und warum sollte ein kirchlich geführtes Krankenhaus ausschließlich Ordensschwestern haben, und nicht auch atheististische (ja, ausgetretene ist schlimmer, wirst du sagen) Krankenschwestern, die ihre Arbeit genauso gut machen?

    3. Das widerlegt immer noch nicht mein Argument, warum kirchlich geführte Einrichtungen fast voll umfänglich vom Staat bzw öffentlichen Hand finanziert werden, ich als Atheist dann aber gezwungen sein soll, die von dir als unproblematisch bezeichneten 50km mit dem Auto zu fahren...
    „Sich gegen etwas zu stellen“ wäre nur ein Argument bei wirklichen Clubs oder Einrichtungen, bei denen deine Gesinnung wichtig wäre (der Priester mag sein, oder die politische Partei mit Zielsetzung), aber der Arzt...?
    Nimm das Museum, dass du nicht betreten darfst, weil man dir am Eingang sagt, dass Menschen, die bei der letzten Bundestagswahl nicht gewählt haben, nicht zugelassen werden. Bezahlt wurde das Museum aber mit deinen Steuergeldern.

    Atheismus ist ja nicht zwangsläufig eine „Gegen-Position“ sondern eben das Fehlen einer solchen.
    Nach dem Motto:
    „Atheismus ist genauso eine Religion wie eine Glatze eine Haarfarbe ist“ oder „Atheismus ist genauso eine Glaubenshaltung wie „Aus“ ein Fernsehkanal ist“ sind bekannte Sprüche.
    Aus der Kirche auszutreten ist erstmal nur das Befreien einer von den Eltern im Säuglingsalter aufgezwungenen Praktik.

    Ist ja auch egal. Man muss anerkennen, dass gewisse Zustände sich vorerst nicht ändern, und ich möchte hier auch nicht Diskussionen immer wiederholen, wie bereits bemängelt worden ist. 😉😂Jeder hat seinen Standpunkt, und gut ist.



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  5. #155
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    Dem kann ich nur zustimmen. Ein Kirchenaustritt stellt in dem Fall so oder so ein Problem dar.



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