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Aktive Benutzer in diesem Thema

  1. #1
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    Ich befinde mich im 7. Semester und bin gerade dabei mir potentiell eine experimentelle Doktorarbeit in einem außeruniversitären Forschungszentrum an Land zu ziehen. Die Promotionsordnung unser Uni erlaubt neben Dr med und Dr med dent auch die Promotion als Dr rer hum biol für Diplom-/Masterabsolventen - da ich bereits BSc und MSc besitze, könnte ich theoretisch auch als Dr rer hum biol promoviert werden.

    Die Anforderungen an Publikationen (jeweils zwei) und begleitendes Trainingsprogramm (jeweils 60h) sind zumindest auf dem Papier dieselben, der Unterschied besteht in der Mindestforschungszeit - für den Dr med mindestens 8 Monate Vollzeit, für den Dr rer hum biol mindestens zwei Jahre - von Vollzeit steht da aber weder in der Promotionsordnung, noch sonst irgendwo was.

    Da an unser Fakultät für experimentelle Doktorarbeiten eh mittlerweile überall ein Jahr Vollzeitforschung erwartet wird, und das Ganze oft dann noch ein bisschen ausartet, frage ich mich gerade, wie groß wohl der Mehraufwand für einen Dr rer hum biol wäre - zur Abrundung meiner bisherigen akademischen Laufbahn am Ende mit etwas zumindest auf dem Papier PhD-Äquivalenten dazustehen, statt mit einem Dr med, klingt halt schon sehr reizvoll

    Wahrscheinlich ist es eher eine fixe Idee, es würde mich aber trotzdem interessieren, ob hier vielleicht schonmal jemand ähnliches angegangen ist, sich gerade dabei befindet, oder jemanden kennt, der mir eine Einschätzung geben kann, ob die Idee komplett bescheuert ist, oder halbwegs realistisch



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  2. #2
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    Dürftest du denn mit dem hum biol auch schon während dem Studium anfangen? Und möchtest du irgendwann auch als Arzt arbeiten? Ich hatte während meiner Bachelor- und meiner Doktorarbeit den Eindruck, dass die Dr rer hum biol von der Dauer der Diss den rer nats in nichts nachstehen. Die dauern ja offiziell 3 Jahre und brauchen dann 5. Bei den Leuten die den rer hum biol gemacht haben, war das ähnlich. Wenn dir das im Zweifel egal ist, dann machs



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  3. #3
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    Als Arzt würde ich glaube zuerst den Dr.med anstreben, es.geht ja schneller und hat eben den "medizinischen" Titel was ich glaube doch für viele Patienten irgendwie an Euf dazugewinnt. Mit zwei Abschlüssen kannst aber auch zwei Doktorarbeiten machen,.wenn du unbedingt willst.kamnst du ja auch eine zweite Arbeit schreiben und je nach Prof vielleicht auch einfach aus einem Projekt zwei Arbeiten machen. (vorversuche und echte Versuche etc).wird ja bei MD/PhD Programmen nicht anders gehandhabt.



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  4. #4
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    Ich frage nach einer Arbeit, und du möchtest mir zwei verkaufen Nein, also es wird definitiv nur eine. Ich glaube nicht, dass es die Patienten sehr interessiert, ob da Dr. med. oder Dr. rer. hum. biol. steht (wenn die zukünftige Klinik nicht eh nur 'Dr.' auf die Namensschilder druckt). Wenn ich den Dr. med. mache, dann werde ich da nichts mehr draufsatteln.Vier Abschlüsse müssen reichen

    Es reizt mich einfach nochmal ein großes Projekt anzugehen (habe für den Master ein Jahr Vollzeit an einem britischen Uniklinikum geforscht, allerdings datenbasiert, statt im Labor). Da ich mittlerweile 30 bin und auch nicht mehr ewig studieren kann (finanziell) und möchte, sondern mittelfristig als Arzt anfangen möchte, kommen drei bis fünf Jahre Vollzeit für 'nen PhD nicht wirklich in Frage. Das an unser Uni eh vorgesehene Projektsemester + ein Freisemester + danach noch neben dem Studium/PJ ist das Maximum, was ich zu investieren bereit wäre. Oder mit ordentlicher Finanzierung als Hilfskraft vielleicht doch zwei Freisemester ...

    Dass mir aufgrund meines Erststudiums der Dr. rer. hum. biol. offen steht, und dieser von der Promotionsordnung her mit '2 Jahren Forschungstätigkeit' (da steht nichts von 'Vollzeit', und man kann ja auch mit einem Jahr Vollzeit und zwei Jahren Teilzeit auf dasselbe Äquivalent kommen) kürzer als ein PhD oder Dr. rer. nat. angesetzt ist, habe ich durch Zufall entdeckt, und frage mich jetzt halt, ob das machbar wäre.

    Versteht mich nicht falsch, es ist nicht mein Ziel mit kleinstmöglichem Aufwand zum pompösesten Titel zu kommen. Aber wenn man ein anspruchsvolleres Projekt angeht, und sich die Möglichkeit ergäbe dafür einen netteren Titel abzugreifen ... warum nicht?

    Habe mich auch heute länger mit einem Kommilitonen unterhalten, der kurz vor dem M2 steht, und seit langem an einer sehr aufwendigen experimentellen Arbeit bastelt, tief in der Forschung des Instituts steckt, und meint er arbeite z.B. mit einer nicht-medizinischen (kein Dr. med.) Doktorandin, die ihre eigentliche Arbeit in 1.5 Jahren durchgezogen habe, und jetzt nur noch schreiben und verteidigen müsse. Er meinte im Grunde sei ein Dr. rer. hum. biol. so unrealistisch nicht.
    Geändert von Mr. Fox (06.12.2020 um 01:06 Uhr)



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  5. #5
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    Die Frage ist halt, was eigentlich dein Ziel ist. Die Patienten werden den Dr. med. IMHO bevorzugen. Und der Mehrwert eines Dr. rer. hum. biol. wird sich wahrscheinlich auch an einer Uniklinik stark in Grenzen halten. Da ist jede gute Publikation deutlich wertvoller.

    Klingt so als gings dir primär ums Ego. Dafür aber ein ziemlich großer Zusatzaufwand. Würd ich nicht machen.



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