Hallo zusammen,
ich werde im März das schriftliche Physikum im 2. Versuch schreiben, nachdem ich die mündliche Prüfung im letzten Jahr schon bestanden habe.
Heute morgen im Radio habe ich die neuesten Überlegungen gehört, wie man das Abitur dieses Jahr den Gegebenheiten angleichen kann, die Prüfungen leichter zu stellen oder den Noten anzugleichen. Ich frage mich, warum es das für Medizinstudenten nicht gibt? Nicht die Möglichkeit zu haben in der Bib zu lernen, in Lerngruppen oder sich mal Bücher auszuleihen, verstehe ich nicht als Chancengleichheit. Warum wird die Bestehensgrenze im Staatsexamen für Mediziner nicht auf zB 50% herabgesetzt?

Natürlich bin ich seit Monaten fleißig am lernen, allerdings zu diesen Zeiten mit gemischten Gefühlen. Für mich als Bib-Lerner ist es gerade besonders anstrengend mich zuhause zu konzentrieren und zu motivieren, zumal bei mir im Haus seit Monaten renoviert wird und ich keine andere Ausweichmöglichkeit habe. Außerdem fehlt mir extrem der Ausgleich, Freunde treffen, mal durch die Geschäfte bummeln, Kino etc.

Die Prüfung zu schieben kommt für mich nicht in Frage, denn man weiß ja auch nicht, ob es im Sommer anders aussehen wird und ich möchte im Studium auch voran kommen.

Wem geht es hier ähnlich oder hat jemand von Seiten des IMPPs oder LPAs etwas zu dem Thema gehört, gibt es Petitionen?
Ich freue mich über Gleichgesinnte