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Aktive Benutzer in diesem Thema

  1. #1
    ehem-user-12-02-2021-1343
    Guest
    Hallo zusammen,

    ich mache mir z.Zt. ein paar Gedanken zur Planung meines PJ. Da ich lange in einem therapeutischen Beruf gearbeitet habe und sozusagen als Späteinssteiger zum Medizinstudium gekommen bin, bin ich mit 38 nicht mehr der jüngste. Hinzu kommt, dass ich sehr große Schwierigkeiten habe länger im OP zu stehen und dabei statische Arbeit zu leisten. Mir wird sehr schnell schlecht und schwindelig, hinzu kommen Schweißausbrüche und meine Arme zittern. Mit der Zeit ist es zwar besser geworden, aber 3 Stunden sind Maximum. Nach einer OP fühle ich mich IMMER schwindelig. Hatte auch Probleme danach Auto zu fahren. Zum Glück hatten die Orthopäden an unserer Uniklinik aber Verständnis in meinem Blockpraktikum. War Endoprothetik, dass ging.

    Im PJ scheint dass aber oft nicht so zu sein, da PJler als feste OP-Kräfte eingeplant sind. Gut Essen und Trinken ist ja auch nicht wirklich möglich, wenn man von morgens bis abends im OP steht ohne Mittagspause. Zumal man bei viel trinken sicherlich nach ein paar Stunden zur Toilette muss, was dann ja auch nicht geht. Und dann noch Röntgenschürze und FFP2-Maske bei Hyperhidrose?

    Um Ärger im PJ zu vermeiden, wollte ich fragen, wie man Kliniken ausfindig macht, bei denen prinzipiell weniger zeitaufwendige OP´s gemacht werden. Also z.B. keine Whipple-OP´s?
    Ich muss dazu sagen, dass ich durchaus chirurgie-interessiert bin und mir auf keinen Fall ein Attest holen oder mich vor dem OP drücken will. Natürlich mache ich später nix mit OP.
    Es geht hier bei mir um NICHT KÖNNEN und nicht um nicht wollen.



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  2. #2
    Registrierter Benutzer
    Mitglied seit
    08.10.2020
    Beiträge
    7
    Das hängt von deiner Kollegen ab. Aufgrund von Covid sind wir in meiner Uniklinik relativ viele PJler gleichzeitig auf Station (3-5). Dementsprechend kannst du dich schon mit denen absprechen. Wenn jemand besonders chirurgisch interessiert ist, könntet ihr es so ausmachen, dass er dann öfters bei den OPs mitmacht, während du mehr auf Station arbeitest.

    Ich habe mir das Tertial in der Chirurgie auch ziemlich schlecht vorgestellt, ist aber am Ende halbwegs so schlimm.



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  3. #3
    Diamanten Mitglied
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    4. WBJ
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    Einfach den verantwortlichen ansprechen und dein Problem schildern.
    Doubt kills more dreams than failure ever will.



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  4. #4
    agitiert Avatar von Arrhythmie
    Mitglied seit
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    2.109
    Ich war wärend der ersten Covid-Welle und des Lockdowns (März letzten Jahres) in der Allgemeinchirurgie-Rotation: Ich war 1-3 x pro Woche in `ner OP. Da war fast alles elektive abgesagt.
    "Sometimes I sit quietly and wonder why I am not in a mental asylum. Then I take a good look around at everyone and realize.... Maybe I already am."






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  5. #5
    Registrierter Benutzer
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    16.09.2014
    Beiträge
    76
    Ich würde auch mal einen Blick bei PJ-Ranking.de reinwerfen. Da kannst du ja schauen, welche von den Kliniken in deinem
    Umkreis eher viel OP-Einsatz abverlangen und welche Studenten kaum bis gar nicht im OP einsetzen. Ich zB war chirurgisch sehr interessiert und stehe am liebsten den ganzen Tag im OP, mein PJ Haus hatte in der ACh allerdings alle Assistentenstellen besetzt und es wurde sich dort schon um die OPs gekloppt. Als Student war man daher nie eingeteilt. Fand ich sehr schade, aber für jeden der auch gut auf Op verzichten kann natürlich optimal. Habe nach dem Tertial dann auch eine PJ-Bewertung bei PJ-Ranking abgegeben und es so formuliert
    Um einen Eindruck zu bekommen, also sicher keine schlechte Idee mal da zu schauen.

    Wie viel OP Erfahrung hast du denn bisher? Viele haben am Anfang Probleme, aber je mehr man im OP steht, desto eher gewöhnt man sich auch dran. Vllt also gar kein Grund sich so sehr zu sorgen



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