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Aktive Benutzer in diesem Thema

  1. #26
    Diamanten Mitglied Avatar von Heerestorte
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    Zitat Zitat von Laurentius01 Beitrag anzeigen
    Mir ist nur wichtig, dass man auch abtreten darf und Ersatz vorhanden ist. Denn es gibt ja schon Kliniken, wo alles so auf Kante genäht ist, dass der PJler im OP unersetzlich ist. Und das Klima ist ja auch nicht immer gut, was man so im PJ-Ranking liest. Da steht bei manchen Berichten: Man darf/kann sich nicht auslösen lassen. Was soll man machen, wenn der eigene Körper nicht mitspielt?

    Was du auch bedenken musst: In den Diensten sind die Operateure meist auch nur zu zweit und schaffen es irgendwie zu operieren. Und das klappt auch ohne den Patienten umzubringen. Gibt ja auch noch die OP-Pflege, die im Ernstfall kurz helfen könnte, bis ein Ersatz da ist, sofern überhaupt notwendig.



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  2. #27
    Registrierter Benutzer
    Mitglied seit
    30.10.2013
    Beiträge
    5
    Lieber Laurentius,

    ich kann deine Sorgen richtig gut nachvollziehen. Ich hatte die gleichen Gedanken und Ängste vor dem Chirurgie-Tertial und habe davor auch das ganze Forum hier durchkämmt nach Tipps, um unangenehmen Situationen vorzubeugen.

    Ich war dann für das Tertial in einem kleinen Haus in Österreich, weil dort die Dienstzeit nur von 7-13 Uhr geht. Es gab nur wenige OPs, die überhaupt einen reinen Hakenhalter gebraucht haben und wenn mal eine 2. Assistenz gebraucht wurde, dann gab es noch 2 Turnusärzte (Ärzte in den ersten 9 Monaten oder in Weiterbildung zum Hausarzt), die einspringen und sonst eben Stationsarbeit machen. Mit den Turnusärzten hab ich mich dann immer abgesprochen und wir waren dann abwechselnd im OP, weil ich wollte, ansonsten wäre ich auch nicht gezwungen worden überhaupt den OP zu betreten. Falls tatsächlich mal eine richtig lange OP anstand, durfte man sich pünktlich um 13 Uhr vom OP-Rufdienst (Turnusärzte) auslösen lassen.

    Also was ich sagen will, es gibt auf jeden Fall kleine Häuser, in denen man kein Horror-Tertial erleben muss und ich kann unseren Nachbarn Österreich dafür nur empfehlen



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  3. #28
    ehem-user-12-02-2021-1343
    Guest
    Zitat Zitat von greenmuffin Beitrag anzeigen
    Lieber Laurentius,

    ich kann deine Sorgen richtig gut nachvollziehen. Ich hatte die gleichen Gedanken und Ängste vor dem Chirurgie-Tertial und habe davor auch das ganze Forum hier durchkämmt nach Tipps, um unangenehmen Situationen vorzubeugen.

    Ich war dann für das Tertial in einem kleinen Haus in Österreich, weil dort die Dienstzeit nur von 7-13 Uhr geht. Es gab nur wenige OPs, die überhaupt einen reinen Hakenhalter gebraucht haben und wenn mal eine 2. Assistenz gebraucht wurde, dann gab es noch 2 Turnusärzte (Ärzte in den ersten 9 Monaten oder in Weiterbildung zum Hausarzt), die einspringen und sonst eben Stationsarbeit machen. Mit den Turnusärzten hab ich mich dann immer abgesprochen und wir waren dann abwechselnd im OP, weil ich wollte, ansonsten wäre ich auch nicht gezwungen worden überhaupt den OP zu betreten. Falls tatsächlich mal eine richtig lange OP anstand, durfte man sich pünktlich um 13 Uhr vom OP-Rufdienst (Turnusärzte) auslösen lassen.

    Also was ich sagen will, es gibt auf jeden Fall kleine Häuser, in denen man kein Horror-Tertial erleben muss und ich kann unseren Nachbarn Österreich dafür nur empfehlen
    Vielen Dank, das wäre auch eine Überlegung wert, ich bin z.Zt. wegen Pflege in Familie allerdings schon örtlich an mein Bundesland gebunden. Evtl. bekomme ich Unterstützung. Ich werde mich eher an kleine Häuser halten und Unikliniken komplett umgehen, weil die Berichte ja wirklich für sich sprechen. Und wenn es nicht mehr geht, einfach abtreten. Ich sehe die Leute ja im späteren Berufsleben nicht wieder, da ich ja niemals Chirurgie machen werde. Und das man mich im mündlichen. Examen schlecht/unfair prüft, weil ich die langen OPs körperlich nicht durchstehe, glaube ich nicht wirklich. Ich will nur nicht ins OP-Gebiet stürzen, was zum Glück noch nicht passiert ist



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