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Aktive Benutzer in diesem Thema

  1. #6
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    [QUOTE=Peter_87;2182958 Ich will nicht eine F-Diagnose in meiner Akte. [/QUOTE]

    In welcher Akte? Wir sind (noch) nicht wieder bei Stasi & Co.



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  2. #7
    Registrierter Benutzer
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    Zitat Zitat von hebdo Beitrag anzeigen
    Prinzipiell ist es richtig, dass du dich eher krankschreiben lassen solltest. Aber ich persönlich kann auch verstehen, wenn man mit einer F-Diagnose nicht aktenkundig sein will.
    Die gelben Scheine für den Arbeitgeber sind ja extra OHNE die Diagnose. Man ist dann längere Zeit krank, kann ja auch ein komplexer Bruch oder Osteomyelitis sein. Die Personalakten werden übrigens nicht weitergereicht vom Arbeitgeber zu Arbeitgeber. Aber natürlich gibt es das übliche Gerede.

    Wenn du zum Arzt gehst und man dir bescheinigt, dass du dort nicht mehr arbeiten kannst, dann fällt ggfs sogar die Sperrzeit weg.
    Würde mich da vom Arzt und Arbeitsamt beraten lassen, nicht unbedingt hier, eher persönlich in so einer Situation.



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  3. #8
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    Außerdem sollte man bedenken, dass eine depressive Episode, wenn sie nicht ausreichend und rechtzeitig behandelt wird, einen chronifizierten Verlauf entwickeln kann. Das kann für die berufliche Situation langfristig wesentlich problematischer als eine F-Diagnose sein...



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  4. #9
    Registrierter Benutzer
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    Prinzipiell ist es schon richtig, psychische Probleme frühzeitig und richtig zu lösen. ALG1 ist in diesem Fall eher so etwas wie eine Flucht und das Burnout kann deshalb bei der nächsten Tätigkeit wieder auftreten. Die Depression, wenn es denn eine ist, ist ja hier eher ein Symptom als die Erkrankung. Die Ursache ist wahrscheinlich die belastende berufliche Situation. Zumindest kurzfristig wäre ein Therapieansatz aus der belastenden Situation zu gehen.

    Es gibt einige Situationen, in denen man seine Krankengeschichte offen legen "muss". BU, Lebensversicherung, Krankenversicherungen, bei Einstieg in Praxen (dort BU und Ausfallversicherungen), meines Wissens auch Geschäftsführertätigkeiten (auch Versicherungen), Beantragung von Approbation/ Berufserlaubnis (im Ausland) ...........
    Deshalb kann man schon überlegen, ob man eine Diagnose nicht vermeiden kann.



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  5. #10
    Diamanten Mitglied
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    Zitat Zitat von hebdo Beitrag anzeigen
    Prinzipiell ist es schon richtig, psychische Probleme frühzeitig und richtig zu lösen. ALG1 ist in diesem Fall eher so etwas wie eine Flucht und das Burnout kann deshalb bei der nächsten Tätigkeit wieder auftreten. Die Depression, wenn es denn eine ist, ist ja hier eher ein Symptom als die Erkrankung. Die Ursache ist wahrscheinlich die belastende berufliche Situation. Zumindest kurzfristig wäre ein Therapieansatz aus der belastenden Situation zu gehen.

    Es gibt einige Situationen, in denen man seine Krankengeschichte offen legen "muss". BU, Lebensversicherung, Krankenversicherungen, bei Einstieg in Praxen (dort BU und Ausfallversicherungen), meines Wissens auch Geschäftsführertätigkeiten (auch Versicherungen), Beantragung von Approbation/ Berufserlaubnis (im Ausland) ...........
    Deshalb kann man schon überlegen, ob man eine Diagnose nicht vermeiden kann.
    Eine Erkrankung nicht zu behandeln, ist immer die schlechteste Alternative für das gesundheitliche Outcome. Insbesondere weil bei einer erstmaligen depressiven Episode ein erhöhtes Risiko von mindestens 50% für eine erneute depressive Episode besteht, welches sich mit jeder weiteren Episode erhöht. Bei guten Versicherungsverträgen sind höchstens die vergangenen fünf Jahre für ambulante Behandlungen und zehn Jahre bei Krankenhausaufenthalten zu beachten. Das sollte kein Grund sein sich nicht behandeln zu lassen.



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