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Aktive Benutzer in diesem Thema

  1. #11
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    Zitat Zitat von Medijan16 Beitrag anzeigen
    Hat hier irgendwer ne 1 geschafft? Ich mein klar, das Bestehen ist das wichtigste. Aber wenn du vorher im Studium quasi jede Klausur eins hattest, ist dann doch irgendwo der Ehrgeiz da das im Examen zu halten.. soll nicht blöd klingen aber finds einfach krass, wenn dieses Jahr dann weniger als 1% wieder eine hatte und bei uns in Aachen im H20 nur eine Person�� und es bei ihr im Zweifel Glück war
    ich kann das nachvollziehen, aber glaube da muss man sich schnell von verabschieden, mit dem gleichen Aufwand die selbe Note zu bekommen.. zumindest bei uns waren gute Noten im Studium deutlich leichter zu erreichen als im M2. Vielleicht hast du auch die Notennverteilung an deiner Uni gesehen? Bei uns hatten da oft 20-30% eine 1, das wird dann natürlich umverteilt nach unten und für die meisten bedeutet das eher eine 2.
    Eine 1 ist denke ich möglich, wenn man sich da komplett reinhängt UND schon vorher ein gute Grundwissen hatte UND eine gewisse Portion Glück, denn jeder hat irgendwo gewisse Lücken.



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  2. #12
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    Zitat Zitat von Phiwi Beitrag anzeigen
    Hallo Aoiyuki,

    mir geht es ähnlich wie dir, ich kann auch nicht so gut mit Stichpunkten wie in Amboss lernen. Alles als Fließtext zu lesen ist zeitlich aber kaum möglich.

    Ich habe schlussendlich den Amboss 100 Tage-Lernplan als Struktur genommen und auch (fast) komplett durchgearbeitet (Lesen und Kreuzen). Bei wenigen Themen (zum Beispiel Sammelsurium_der_Neurologie) bei denen der Lernaufwand in einem sehr schlechten Verhältnis zur Fragenfrequenz steht, habe ich nur das gelernt, was beim Kreuzen mal gefragt wurde und den Rest Übersprungen. Ganze kleinere Fächer überspringen würde ich aber eher nicht machen.
    Zu ausgewählten Themen habe ich zusätzlich in Lehrbüchern gelesen (ganz überwiegend Kurzlehrbücher). Das kann man aber wirklich nicht bei jedem Thema machen.
    Ich habe mir morgens den Lernplan für den jeweiligen Tag angeschaut, abgeschätzt, wie umfangreich der Tag ist (das variiert zum Teil extrem) und mir einen Überblick verschafft, ob die Themen des Tages eher zu meinen Stärken oder Schwächen gehören und habe dann, die Themen, die zu meinen Stärken gehört haben, nur in Amboss gelesen. Bei Themen, von denen ich wusste, dass sie mir besonders schwer fallen, habe ich dann die jeweiligen Kapitel entweder komplett im Lehrbuch gelesen oder die für mich zum Verständnis wichtigsten Abschnitte im Lehrbuch nachgelesen - jenachdem wie umfangreich das Thema war und wie schwer ich es fand, bevor ich die Ambosskarte gelesen habe. So hat man zumindest etwas Abwechslung von den Stichpunkten in Amboss. Hier muss man aber wirklich gut auswählen und nur das allerwichtigste im Buch nachlesen und sich am Anfang des Lerntages einen guten Überblick verschaffen, damit man sich nicht verrennt. Alleine die Lernkarten von Amboss sind schon sehr umfangreich und es kann zum Teil ein sehr langer Tag werden, wenn man zusätzlich auch nur ausgewählte Kapitel in den Büchern nachliest und man sollte sich genug Reserven für das Kreuzen am Ende des Tages aufsparen. Wenn man das Kreuzen am Ende nur noch halbherzig macht, hat man, denke ich, nichts gewonnen. Trotzdem werden die Lerntage lang, darauf muss man sich einstellen, wenn man zusätzlich in Büchern liest.
    Dafür habe ich mir aber alle Wochenenden und die Feiertage als lernfreie Tage eingeplant. Wenn ich die Zeit nicht gehabt hätte, hätte ich mich auf Amboss beschränkt. Ca. jedes zweite Wochenende habe ich allerdings im Nebenjob gearbeitet.

    Zusätzlich habe ich die wichtigsten Medikamentengruppen, die ich schwierig fand, auswendig zu lernen (Antidepressiva, Antipsychiotika, Chemotherapeutika, Parkinsonmittel, Antibiotika) noch mit meinen eigenen (auf Amboss basierenden) Anki-Karten immer wieder wiederholt. Und zuätzlich noch einige der Online M2 Repetitorien (8 Termine à ca. 3-4 Stunden), die von meiner Uni angeboten wurden, besucht.

    Beim Kreuzen kann ich sehr empfehlen, sich Zeit zu nehmen und bei jeder Frage zu jeder Antwortmöglichkeit selber kurz im Kopf durchzugehen, warum die Antwort falsch oder richtig ist und dann die Erläuterungen von Amboss durchzulesen. Das ist eine gute zusätzliche Wiederholung.

    Ich hatte keine zusätzlichen Wiederholungstage zu denen, die eh schon im 100 Tage Plan vorgesehen sind, eingeplant und hätte nach Plan am letzten Tag vor der Prüfung den 100. Tag abgeschlossen. Am Ende kamen aber einige weniger umfangreiche Lerntage, die ich zusammengelegt habe und bei den 15 Wiederholungs- und Generalprobentagen am Ende habe ich auch meistens 2 Tage an einem gekreuzt, weil ich dann keine Motivation mehr hatte, zu lesen (weder Amboss noch im Buch), sodass ich am Ende etwa 1,5 Wochen Zeit für die zusätzliche selbstständige Wiederholung übrig hatte.
    In der Zeit bin ich die 15 Wiederholungstage durchgegangen und habe die Kapitel zu den Themen, in denen ich am schlechtesten war und die, die ein großes Fragenvolumen hatten, nochmal gelesen oder die wichtigsten Abschnitte und habe teilweise individuelle Lernsitzungen gekreuzt und meine Anki-Karten gelernt. Die Motivation war am Ende allerdings insgesamt ziemlich im Keller. Die letzten Examen komplett mehrmals zu kreuzen würde ich nicht machen, weil man, ehrlich gesagt, die allermeisten Fragen sofort wiedererkennt. Oftmals muss man sich dann nur die Antwortmöglichkeiten anschauen, weiß schon aus der Erinnerung, welche Antwortmöglichkeit die richtige war ohne zu wissen, was genau die Frage war. Das halte ich für eher weniger produktiv. Hier würde ich eher individuelle Lernsitzungen machen und nur die Fragen nochmal kreuzen, die man falsch hatte oder zum Beispiel 3+Hammerfragen.

    Insgesamt kann ich sagen, dieser Mix aus verschiedenen Lernmethoden war oft anstrengend und zeitintensiv, hat für mich aber gut funktioniert und ich habe tatsächlich ziemlich genau mein durchschnittliches Amboss-Kreuzergebnis ca. 82% auch am Ende in der Prüfung erreicht.
    Vielen Dank für die ausführliche Antwort! Hilft mir auf jeden Fall schon mal sehr weiter!

    An die anderen: Auch schon mal lieben Dank!

    Also gab es keinen, der mit Endspurt gelernt hat, nur alle mit Amboss?

    LG



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  3. #13
    Platin Mitglied
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    Ich hab mit Endspurt gelernt, zusätzlich Meditorium (gemischte Gefühle dabei), gekreuzt mit Examen online und ein paar anki Karten.

    Mir hats getaugt, meine Leistung ist auch zufriedenstellend gewesen.



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  4. #14
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    Ich kenne einige die mit Endspurt gelernt haben. Ich glaube im Endeffekt mach es keinen großen Unterscheid, ob man mit Amboss oder Endspurt lernt. Die Ergebnisse im Examen waren auch alle sehr ähnlich.



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  5. #15
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    Nach meiner 1 im H20 kann ich guten Gewissens sagen: eine Note 1 ist fast nicht möglich. Dazu gehört meiner Einschätzung nach sogar mehr als ein gutes, breites Grundwissen. Wer sich nicht während des gesamten Studiums auf hohem akademischem Niveau fortgebildet hat, der hat selbst mit der besten Vorbereitung (fast) keine Chance.



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